Stadtratswahl in Schwarzenberg am 26. Mai: Briefwahl und Wahlberechtigte

Die ersten Wahlplakate hängen in der Stadt, und die Wahlbenachrichtigungen treffen nach und nach ein. In einem Monat, am 26. Mai 2019, ist Wahl: zum Stadtrat, Kreistag und Europäischen Parlament, zum Teil auch zum Ortschaftsrat.

Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ist der Wahlscheinantrag für alle, die Briefwahl machen wollen. Wer also an dem Tag nicht in der Stadt ist, schlecht zu Fuß ist usw., kann jetzt schon abstimmen. Aber nicht vergessen, den Brief recht­zeitig abzu­geben bzw. abzuschicken.

Wie viele Schwarzenbergerinnen und Schwarzenberger dürfen eigent­lich wählen? Der Stadtwebsite zufolge hatte Schwarzenberg am 30. Juni 2018 16.837 Einwohnerinnen und Einwohner, die in den zehn Stadtteilen Altstadt, Heide, Hofgarten, Neustadt, Neuwelt, Rockelmann, Sachsenfeld, Sonnenleithe, Vorstadt/Bärenackerweg, Wildenau/Brückenberg sowie in den vier Ortschaften Bermsgrün, Erla-Crandorf, Grünstädtel und Pöhla leben. Wie viele von ihnen zur Stadtratswahl wahl­be­rech­tigt sind, habe ich bei der Stadtverwaltung nach­ge­fragt: Es sind 14.256 Personen (Stand 18. April 2019).

Zur Stadtratswahl vor fünf Jahren, am 25. Mai 2014, waren es 15.109 Wahlberechtigte. 6.861 davon hatten gewählt, 8.248 nicht. Wie das wohl dieses Jahr wird?

Infos: www.schwarzenberg-blog.de, www.schwarzenberg.de

Zwei neue Buswartehäuschen in Neuwelt

Die zwei neuen Buswartehäuschen in Neuwelt an der B 101 sind ein Hingucker, die Bilder an der Rückwand hat Ralf Alex Fichtner gestaltet.

Im Wartehäuschen auf der Schulseite schip­pern Ritter Georg und der Drache vor der Hammerbrücke Neuwelt im Schwarzwasser, gegen­über pflü­cken sie Blumen vor Schloss und Kirche, viel­leicht im Schlosspark.

Lebenshilfe Schwarzenberg eröffnet neuen Therapiegarten

Am Dienstag, den 26. September 2017, eröff­nete die Lebenshilfe Schwarzenberg ihren neuen Therapiegarten in Neuwelt mit einem Aktionstag. Die Arbeiten auf der Grünfläche bei der Lebenshilfe-Werkstatt liefen seit Herbst 2016. Finanziert wurde der Garten durch Sponsoren und Fördermittel. Nun können auch schwerst­mehr­fach behin­derte Menschen ein Stück Natur genießen, dank Geländer und barrie­re­freien Wegen.

Der Garten wird im Rahmen der Tagesbetreuung für thera­peu­ti­sche Angebote genutzt, so die Hochbeete und Flächen mit geeig­neter Bepflanzung sowie verschie­dene Therapieelemente, zum Beispiel ein Barfußpfad, eine Klangsäule und ein Matschtisch.

Am Aktionstag wurden die Therapieelemente vorge­stellt und getestet, Gartenkräuter geerntet und zu Kräuterbutter und Kräuterlimonade verar­beitet, außerdem an den Matschtischen Saatbomben geformt. Mit dabei waren Schülerinnen und Schüler der Jenaplanschule Markersbach.

Für die Zukunft sind im neuen Garten weitere solche Veranstaltungen geplant, um Begegnungen zwischen behin­derten und nicht­be­hin­derten Menschen zu ermöglichen und über die Arbeit der Lebenshilfe Schwarzenberg zu infor­mieren, auch mit Schwarzenberger Schulen soll es Austausch geben.

Infos: Lebenshilfe Schwarzenberg (PM), www.lebenshilfe-schwarzenberg.de
Fotos: Marcus Köppler

Ab in den Wilden Westen: beim Sommerfest der Lebenshilfe

Am Samstag, den 20. Mai 2017, steigt das Sommerfest der Lebenshilfe Schwarzenberg. In diesem Jahr lautet das Motto: „Wild Wild West“.

Für die passende Musik sorgt die Band The Horseless Riders. Der Pferdesportverein Grünstädtel ist mit Pferden dabei, außerdem gibt es Bastelstraßen, Kinderschminken und Spiele, z. B. Goldschürfen.

Für Speis und Trank ist gesogt, und bei einem Basar kann man Pflanzen sowie selbst herge­stellte Waren aus der Lebenshilfe-Werkstatt kaufen.

Eingeladen sind alle Mitglieder, Freunde und Förderer sowie Interessierte. Das Sommerfest findet auf dem Gelände der Werkstatt der Lebenshilfe, Industriestraße 10, Schwarzenberg-Neuwelt statt, los geht es 14 Uhr.

Info: www.lebenshilfe-schwarzenberg.de

Neue Sonderausstellung im Schlossmuseum: „Spitzenmäßig“

Ab Samstag, dem 13. Mai 2017, ist im Schlossmuseum Perla Castrum eine neue Sonderausstellung zu sehen: „Spitzenmäßig – Die Firma Hartmann“.

Die Ausstellung gibt Einblicke in die fast 100-jährige Firmengeschichte und in die Arbeitsweise eines Spitzenverlegerbetriebs.

Ende des 19. Jahrhunderts grün­dete Paul Hartmann den Spitzen- und Stickerei-Handel Hartmann, die Spitzenerzeugnisse stellten Heimarbeiterinnen her, unter anderem Nadelspitzen, Filetspitzen, Bändchenspitzen, Flitterspitzen und Stickereien. Paul Hartmanns Sohn Erich über­nahm 1920 die Geschäfte und verlegte den Sitz der Firma nach Neuwelt. 1946 war die Firma regio­naler Marktführer für hand­ge­klöp­pelte Spitzen. 1962 über­nahm Erich Hartmanns Sohn Joachim das Unternehmen. Nun war auch der Staat am Betrieb betei­ligt, er vergrö­ßerte seinen Einfluss 1972 durch die Neugründung als Volkseigener Betrieb (VEB) Handklöppelspitze. Ab diesem Zeitpunkt war der Betrieb der einzige in Deutschland, in dem gewerb­lich geklöp­pelt wurde.

Die Sonderausstellung ist bis zum 3. Juli 2017 zu sehen. Geöffnet ist das Schlossmuseum von Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr.

Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM)