Bald beginnt der Buchsommer in der Stadtbibliothek Schwarzenberg

Über 100 neue Bücher gibts in der Stadtbibliothek Schwarzenberg demnächst wieder exklusiv für alle auszuleihen, die an der Buchsommer-Aktion teilnehmen.

Start ist am Montag, den 12. Juli, und anmelden kann man sich schon jetzt, das Ganze ist kostenlos. Einfach in die Bibliothek gehen und Bescheid sagen, dann bekommt man ein kleines Heftchen, das Logbuch.

Mitmachen können alle im Alter von 10 bis 16 Jahren. Wer während der Sommerferien und bis zum 5. September 3 Buchsommer-Bücher liest, erhält ein Zertifikat. Und am Schluss gibts hoffentlich eine Abschlussparty.

Schwarzenberg persönlich: Jeannette Schröter, Jeanny S. Shop

Naturmode und vielfältige Accessoires gibt es im Jeanny S. Shop, und das schon seit 2003. Auf meine Fragen hat Inhaberin Jeannette Schröter geantwortet – vielen Dank dafür!

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Bitte erzählen Sie etwas über sich: Wer sind Sie, was machen Sie?

Mein Name ist Jeannette Schröter. Ich bin 1974 in Erlabrunn geboren. Ich habe zwei Kinder (8 und 16 Jahre), bin verheiratet, lebe und arbeite seit 1999 wieder in Schwarzenberg. 2003 habe ich den Weg in die Selbstständigkeit gewagt und betreibe seitdem mein kleines Lädchen, den Jeanny S. Shop in der Bahnhofstraße 11 A in Schwarzenberg. Hier findet man „Natürlich gute!“ Mode und Accessoires, fair und nachhaltig produziert – einfach das gewisse Etwas.

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Schwarzenberg?

Mein persönlicher Bezug zu Schwarzenberg – hier sind die Wurzeln meiner Familie und ist die Heimat meiner Kinder, deshalb haben mein Mann und ich entschieden, nach einer schönen Zeit in den alten Bundesländern (Niedersachsen) wieder in die alte Heimat zurückzukehren. Wir haben beschlossen, dass unsere Kinder in Schwarzenberg mit den Traditionen der Region aufwachsen sollen. Es freut mich sehr, dass unser Sohn diesen Sommer seine Ausbildung in Waschleithe beginnen kann und nicht weit weg von zu Hause sein muss, was heute nicht selbstverständlich ist.

Welche Schwarzenberger Orte mögen Sie – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen …?

Ich genieße mit meiner Familie die Natur, die Weitläufigkeit und Stille der Wälder weitab vom Alltagsstress. Ich besuche gern diverse Ausstellungen und spezielle Märkte, begebe mich auf kulinarische Reise durch das Erzgebirge oder genieße einfach unser kleines Paradies, unser Häuschen mit dem liebevoll gestalteten Garten. Unsere Einkäufe tätigen wir überwiegend im Ort und achten dabei sehr auf die Nachhaltigkeit und Regionales.

Haben Sie Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Ich wünsche mir, dass die Schönheit, das Besondere dieser Stadt noch mehr nach außen getragen wird, sprich noch mehr Touristen oder vielleicht auch Heimkehrer Schwarzenberg für sich neu und dauerhaft entdecken. Dass die Bewohner der Stadt noch mehr mit offenen Augen durch die Stadt gehen und vor allem die kleinen Händler und Einrichtungen nicht vergessen. Schwarzenberg hat sehr viel Potential, was noch ungenutzt ist. Die Stadt muss noch attraktiver gemacht werden, um vor allem junge Familien zu gewinnen und zu binden.

Schwarzenberg in 10 Jahren – wie stellen Sie sich das vor?

Ich hoffe, dass in 10 Jahren die „Perle“ noch immer glänzt und das Leben in den Straßen der Stadt pulsiert, denn eine Stadt lebt und überlebt nur durch deren Einwohner und Gäste .

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Jeanny S. Shop
Bahnhofstraße 11 A, 08340 Schwarzenberg
Website: www.jeannysshop.de
Facebook: www.facebook.com/JeannySShop

Schwarzenberg persönlich: Anja Lehmann, Fashion Lounge

Skandinavische Mode und Accessoires bekommt man seit nunmehr 10 Jahren in der Fashion Lounge in der Schwarzenberger Altstadt. Auf meine Fragen hat Inhaberin Anja Lehmann geantwortet. Vielen Dank dafür und alles Gute für die nächsten 10 Jahre!

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Bitte erzählen Sie etwas über sich: Wer sind Sie, was machen Sie?

Mein Name ist Anja Lehmann, ich bin 1977 in Schlema geboren und in Zwönitz aufgewachsen. Ich arbeite seit 2004 selbstständig in einer eigenen kleinen Internetagentur in Lauter-Bernsbach. Seit Januar 2007 betreibe ich außerdem das Modefachgeschäft Fashion Lounge in der Schwarzenberger Altstadt.

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Schwarzenberg?

Ich bin beruflich nach Schwarzenberg gekommen, erst als Angestellte und später dann in Schwarzenberg als Selbstständige geblieben. Mein Lebenspartner und seine Familie stammen aus Schwarzenberg.

Ich lebe selbst nicht in Schwarzenberg, bin aber täglich durch mein Geschäft im Ort. Kaufe dort ein und erledige sämtlich Dinge, die so anfallen. Ich habe mich in den letzten 10 Jahren sehr gut hier „eingelebt“. Generell kenne ich Schwarzenberg nicht so gut wie ein Einheimischer, kann aber erkennen, dass Schwarzenberg sehr viel kulturelles Potential hat.

Ich habe hier sehr viele, nette Freunde gefunden und bedauere keinen einzigen Tag.

Welche Schwarzenberger Orte mögen Sie – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen …?

Das Highlight ist einfach die schöne Altstadt, nebst Schloss und Kirche mit den liebevollen und persönlichen Geschäften ist sie etwas ganz Besonderes im Erzgebirgskreis. Die weiteren Stadtgebiete entwickeln sich auch recht ordentlich, doch gibt es immer noch Potential, welches nicht ausgeschöpft ist.

Haben Sie Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Es müssen mehr Möglichkeiten und Angebote für die jüngere Generation geschaffen werden. Stadt und Händler sind hier gefragt, die Jugend in der Stadt zu halten.

Ein Parkhaus für die Altstadt und ein Parkleitsystem können noch weitere Vorteile bringen, um das Stadtleben zu beleben und um auch gewisse Grundlagen für NEUE Geschäftsideen zu schaffen.

Ich kenne Schwarzenberg eigentlich als typische „Waschmaschinenstadt“ zu DDR-Zeiten und würde es gut finden, wenn Schwarzenberg auf diese geschichtliche Vergangenheit mehr eingehen würde.

Schwarzenberg in 10 Jahren – wie stellen Sie sich das vor?

Wenn ich in 10 Jahren noch als Geschäft existiere, habe ich ein ganz persönliches Ziel erreicht. Ich hoffe mir, dass die Stadt weiterhin schöner und frischer wird, speziell außerhalb der Altstadt. Ich sehe Schwarzenberg viel bunter, als es jetzt ist. Mehr Leben, mehr Freude und mehr Leichtigkeit.

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Fashion Lounge
Eibenstocker Straße 7/9, 08340 Schwarzenberg
Website: www.fashion-lounge.net
Facebook: www.facebook.com/Fashion.Lounge.Schwarzenberg

Schwarzenberg persönlich: Ulrike Schröder-Schubert, Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg

In der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg dreht sich alles um Füße, Beine und Schuhe, und eine Ergotherapiepraxis gibt es auch. Das vielseitige Unternehmen in der Uferstraße 4 setzt sich zudem für den Umweltschutz ein und engagiert sich sozial. Es lohnt sich, auf seiner Website vorbeizuschauen, oder gleich persönlich im Laden. Auf meine Fragen hat Geschäftsführerin Ulrike Schröder-Schubert geantwortet. Vielen Dank dafür!

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Bitte erzählen Sie etwas über sich: Wer sind Sie, was machen Sie?

Mein Name ist Ulrike Schröder-Schubert. Ich bin, zusammen mit meinem Vater Dietmar Schröder, Geschäftsführerin der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH.
Wir sind ein familiengeführtes Handwerksunternehmen im Herzen von Schwarzenberg. Zu uns gehört unsere Filiale Schuhlounge in der Bahnhofstraße 11 in Schwarzenberg.

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Schwarzenberg?

Ich bin 1977 in Schwarzenberg geboren und auch aufgewachsen. Meine Eltern haben mir von klein auf meine Heimatstadt sehr nahe gebracht. Wir haben ein Haus direkt im Herzen von Schwarzenberg und haben schon in meiner Kindheit viel in Schwarzenberg unternommen. Nach meiner Ausbildungszeit bin ich sehr schweren Herzens für 8 Jahre nach Tegernsee gezogen und habe da gearbeitet und gelebt. Es war eine lehrreiche Zeit. Die Wochenenden und Feiertage waren aber für Schwarzenberg bestimmt. Nach den 8 Jahren bin ich wieder ins Erzgebirge gezogen und habe 2010 eine Ergotherapiepraxis in der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH eröffnet und 2011 die Firma übernommen. Im November 2016 bin ich zur Botschafterin des Erzgebirges von Landrat Frank Vogel ernannt worden.
Ich versuche, in meiner täglichen Arbeit die Stadt Schwarzenberg sehr zu integrieren. Bei uns enden manche Stadtführungen, wir beteiligen uns an Museumsnächten. Unsere Mitarbeiter erhalten zum Geburtstag immer etwas Typisches aus Schwarzenberg.

Welche Schwarzenberger Orte mögen Sie – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen …?

Es gibt so viele schöne Stellen und Orte in und um Schwarzenberg. Man könnte einfach loslaufen und würde sofort viel Schönes entdecken. Beispielsweise den Rockelmannpark, den Galgenberg, den Otten- und Totenstein.
Für mich persönlich am beeindruckendsten sind Schloss und Kirche.
Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht zu Schloss und Kirche schaue. Dieses Wahrzeichen ist essenziell für Schwarzenberg.

Haben Sie Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Was die Stadt dringend bräuchte, ist ein wirkliches „Miteinander“ bezüglich der Gewerbetreibenden.
Ein Einkaufen untereinander, Aktionen miteinander …
Auch würde ich persönlich unser sogenanntes Hochzeitsparadies ausbauen. Eine Gastronomie im Schloss, vielleicht auch Übernachtungen im Schloss …

Schwarzenberg in 10 Jahren – wie stellen Sie sich das vor?

Ich möchte mit der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH und mit unserer Schuhlounge in 10 Jahren noch in Schwarzenberg sein. Und das wünsche ich auch allen anderen Gewerbetreibenden in Schwarzenberg.

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Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg
Uferstraße 4, 08340 Schwarzenberg
Website: www.ost-szb.de

Schuhlounge
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Website: www.schuh-lounge.de
Facebook: www.facebook.com/schuhlounge

Schwarzenberg persönlich: Final Horizon

Schwarzenberg persoenlich Egal ob Altstadtfest oder Straßenfest Unbesetzte Zone: Wenn in Schwarzenberg gefeiert wird, ist auf der Bühne meist die Band Final Horizon dabei. Final Horizon sind Kay Schöning (Gesang, Akustikgitarre), Irina Schöning (Gesang, Percussions), Silvio Laukner-Schöning (Bassgitarre, Gesang), Marcel Tautenhahn (E-Gitarre, Mundharmonika) und Daniel Kasper (Schlagzeug). Auf meine Fragen hat Silvio Laukner-Schöning geantwortet. Danke dafür!

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Bitte erzähl etwas über euch: Wer seid ihr, was macht ihr?

Wir sind die Band Final Horizon aus Johanngeorgenstadt, wobei wir in der Region verstreut wohnen. Kay in Schwarzenberg, Marcel wohnt jetzt wieder in Johanngeorgenstadt, Daniel kommt aus Annaberg, Irina und ich wohnen in Lößnitz.

In dieser Formation gibt es uns noch nicht allzu lang, Daniel kam erst 2014 dazu, sodass wir endlich komplett waren. Was im August 2008 mit ein paar Coversongs zu Geburtstagsfeiern begann, hat sich schnell zu einer satzgesangorientierten Akustik-Rock-Band entwickelt, mit Schwerpunkt auf eigenen Kompositionen.
2009 veröffentlichten wir unser erstes Album „Follow me“, das mithilfe eines Förderprojektes zustande kam. 2011 hat es ein Titel dieses Albums sogar ins Radio geschafft. „Mission Rock“ war ein Songwettbewerb des Radiosenders R.SA, man konnte im Internet für die „Beste Rockband Sachsens“ stimmen. „As long as I can play for you“ wurde am häufigsten gevotet und somit gewannen wir den Titel.
Wir hatten zudem die Ehre, für den EHV Aue einen Song zu schreiben. „On Fire“ heißt die rockige Nummer, in der erstmals auch ein Schlagzeug zum Einsatz kam.

Wir hatten Auftritte in Sachsen und ganz Deutschland, auch beim Tag der Sachsen in Schwarzenberg. Jetzt konnten wir nach zwei Jahren harter Arbeit unser neuestes Werk vorstellen, das komplett in Eigenregie entstand, „Long Lasting Fire“ ist der Titel des Albums. Wir proben viel in unserem Proberaum in Johanngeorgenstadt, arbeiten wieder an neuen Songs und für kommende Auftritte. Wir sind schon längst keine Akustik-Rock-Band mehr, denn was uns auszeichnet, sind unsere eigenen Songs, die meist geprägt sind von ausgetüftelter Mehrstimmigkeit und detailverliebten Arrangements der einzelnen Instrumente.

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Woran denkt ihr zuerst, wenn ihr „Schwarzenberg“ hört oder lest?

Wenn wir Schwarzenberg hören, denken die meisten von uns an den wunderschönen Weihnachtsmarkt, an Schloss und Kirche und an die atemberaubende Natur, die Schwarzenberg umgibt. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren zu einer Attraktion für viele Besucher entwickelt, darauf sind wir sehr stolz.

Welche Schwarzenberger Orte mögt ihr?

Es gibt viele versteckte Orte, die einigen gar nicht mehr so bewusst sind, die aber ihren eigenen Charme und Charakter haben, wie zum Beispiel der Bahnhof am Haltepunkt. Dort sind viele Fotos zu unserem aktuellen Album entstanden.

Was sollte man auf keinen Fall verpassen, wenn man in Schwarzenberg ist?

Wie schon erwähnt ist der Weihnachtsmarkt und das eigentliche Fest mit den liebevoll geschmückten Fenstern und Bäumen immer sehenswert. Wer also in der Weihnachtszeit nach Schwarzenberg kommt, wird das nicht so schnell wieder vergessen. Es lohnt sich auch einen kleinen Rundgang durch die wunderschöne Altstadt zu machen, dort gibt es jede Menge zu sehen.

Was gefällt euch an Schwarzenberg, was nicht? Habt ihr Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Was uns ein wenig missfällt, ist, dass man etwas mehr mit der Zeit gehen könnte, gerade was das Kulturelle angeht. Auf jeden Fall sind Bräuche und Traditionen ein Muss für die Stadt, dennoch könnte sie mehr aus sich machen. Gerade Events wie das Altstadtfest könnten mehr Pepp vertragen. Sonst ist es eine wunderschöne Stadt, die viel Interessantes bietet und auch immer wieder Verschönerungen und Neues schafft.

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Informationen über Final Horizon gibt es auf der Facebook-Seite der Band: klick