Am Sonntag: Europäischer Justiztag auf Schloss Schwarzenberg

Diesen Sonntag, am 25. Oktober 2020, ist Europäischer Justiztag, an dem sich das Schlossmuseum wieder beteiligt. Schloss Schwarzenberg ist sozusagen ein Original-Schauplatz – hier gab es ein Gericht, ein Verlies, ein Gefängnis sowie eine Folterkammer.

  • 11 Uhr einstündige Führung durch das Schloss mit Gerichts- und Gefängnisräumen, Infos zur Geschichte der Gerichtsbarkeit im Mittelalter in Schwarzenberg über das Königlich Sächsische Amtsgericht bis zum Kreisgericht 1990
  • 14 Uhr in der Schlossstube Infos zum Europäischen Justiztag, anschließend um 15 Uhr ein einstündiges Schauspiel von Museumsmitarbeitern und Stadtführern über einen Gerichtsprozess, der tatsächlich im Landgericht Chemnitz verhandelt wurde, als Beispiel der heutigen Gerichtsbarkeit
  • 16.30 Uhr Gesprächsrunde im Museum mit dem Vorsitzenden Richter des Oberlandesgerichts Dresden Dr. Dr. Bernhard Klose und ein Museumsmitarbeiter berichtet über seine Schöffentätigkeit am Landgericht Chemnitz

Eintritt: Die normale Museums-Eintrittskarte gilt auch für die Gerichtsverhandlung und die Gesprächsrunde. Die Führung 11 Uhr kostet 3 Euro. Wer ausschließlich an der Führung teilnimmt, muss keine Eintrittskarte kaufen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, unbedingt für die einzelnen Veranstaltungen vorher anmelden unter Telefon 03774 23389.

Hintergrund: Am 5. Juni 2003 haben die Ständigen Vertreter der Außenminister des Europarates entschieden, gemeinsam mit der Europäischen Kommission einen Europäischen Tag der Ziviljustiz ins Leben zu rufen. Am 25. Oktober wird seitdem jährlich der Europäische Tag der Ziviljustiz begangen, um den Bürgerinnen und Bürgern die Justiz näher zu bringen und sie über ihre Rechte zu informieren.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

„Ich wollte nie Karriere, ich wollte singen – eine Hommage an Elisabeth Rethberg“

Für Samstag, den 7. November 2020, plant die Stadt im Ratskeller Schwarzenberg einen Elisabeth-Rethberg-Abend, eine Hommage an die Sängerin, die in Schwarzenberg geboren wurde und erst als Sopranistin an der Dresdner Oper engagiert war und dann an der MET in New York.

Unter dem Motto „Ich wollte nie Karriere, ich wollte singen“ gestaltet Annett Illig mit Verena Noll und Marcel Schrenk den Abend, eine Mischung aus Theater und Gesang. Das Programm entstand im Auftrag der Stadt Schwarzenberg. Annelies Borack stellte zum Leben Elisabeth Rethbergs Rechercheergebnisse zur Verfügung. Die Veranstaltung im Ratskeller ist die Premiere, es wird weitere Vorstellungen in Schwarzenberg und anderswo geben.

19 Uhr geht es los, der Eintritt kostet 14,50 Euro, Karten können in der Stadtinformation Schwarzenberg reserviert und gekauft werden (Telefon 03774 22540). Es stehen bloß 60 Plätze zur Verfügung. Das Corona-Hygienekonzept ist genehmigt, man wird jedoch abwarten müssen, ob die Veranstaltung an dem Tag stattfinden kann.

Info: https://www.schwarzenberg.de/schwarzenberg/content/47/20201020131757.asp

Willkommen und Abschied

In der Altstadt eröffnet am 2. November ein Laden (nur für die Weihnachtssaison oder längerfristig?) und an der Bahnhofstraße schließt zum 1. November eine Bäckerfiliale.

Dazwischen die Kauflandbrücke, die mittlerweile zwei Fußwege und Geländer hat. Vielleicht wird sie tatsächlich wie angekündigt bis Ende Oktober fertig.

Mitmachen für Schwarzenberg: Umfrage zum Fahrradklima in der Stadt

Radfahren in Schwarzenberg: super, na ja oder lieber nicht? Der ADFC – der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club – fragt 2020 wieder nach dem „Radklima“ in deutschen Städten. Wer zu Schwarzenberg an der Umfrage teilnehmen möchte: https://fahrradklima-test.adfc.de/teilnahme.

Die Umfrage läuft bis 30. November 2020. Die Ergebnisse zu Schwarzenberg gibts allerdings nur, wenn mindestens 50 Leute teilnehmen. Ob das zu schaffen ist?