Verkehrseinschränkungen wegen Dreharbeiten zum Erzgebirgskrimi

Am heutigen 2. Februar ist Lichtmess und damit heißt es auch Licht aus für den Schwarzenberger Weihnachtsbaum, aber für die Dreharbeiten zum Erzgebirgskrimi nächste Woche gehen die Lichter sicher noch mal an.

Die Stadtverwaltung Schwarzenberg teilt mit, dass am Montag, dem 7. Februar 2022, der Aufbau für die Dreharbeiten in der Schwarzenberger Vorstadt beginnt. „Dort wird der Schwarzenberger Weihnachtsmarkt nach­ge­staltet, unter anderem mit Markthütten. Dazu wird die Vorstadt für den Fahrzeugverkehr bis zum 14. Februar 2022 komplett gesperrt.

Die Uferstraße wird als Sackgasse ausge­schil­dert und man kann auch von dieser Seite nicht mehr in die Vorstadt einfahren. Die vordere Hälfte des Hammerparkplatzes wird von der Produktionsfirma benö­tigt. Ab Dienstag, dem 8. Februar 2022, ist in diesem abge­sperrten Bereich das Parken nicht mehr möglich.

Am Mittwoch und Donnerstag, 9. und 10. Februar 2022, gibt es Parkeinschränkungen auf der Bahnhofstraße (auf Höhe des Weihnachtsberges) sowie auf der Unteren Schloßstraße und auf dem Markt. Diese sind von den Fahrzeugführern unbe­dingt zu beachten, um die Durchführung der geplanten Filmaufnahmen in der Altstadt zu gewähr­leisten. Die Einschränkungen betreffen aber nur diese beiden Tage.“

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Weihnachtsbäume, Weihnachtsdrahsch und Pyramidenanschieben – Adventsvorbereitungen in Schwarzenberg

In manchen Städten und Gemeinden stehen die Weihnachtsbäume bereits, in Schwarzenberg auf dem Markt wird er tradi­ti­ons­gemäß erst nach dem Totensonntag, der in diesem Jahr am 21. November ist, aufge­stellt. Es geht also los …

Weihnachtsbäume werden aufgestellt

Am Montag, den 22. November 2021, wird der Weihnachtsbaum auf dem Markt in Schwarzenberg aufge­stellt. Noch steht die ca. 17 Meter hohe Fichte auf dem Grundstück der Kliniken Erlabrunn GmbH. Ab 8 Uhr sind am 22. November Parkeinschränkungen in der Erlaer Straße und auf dem Markt unbe­dingt zu beachten. Zeitweise ist die Durchfahrt über den Markt nicht möglich.

Der Weihnachtsbaum in der Bahnhofstraße wird bereits am 20. November aufge­stellt, in der Vorstadt am 23. November. Weitere Bäume werden unter anderem im Stadtteil Heide, am Springbrunnen in der Altstadt, in Sonnenleithe und Neuwelt aufge­stellt. Auch die Weihnachtsbeleuchtung wird nach und nach angebracht.

Weihnachtsdrahsch in der Vorstadt

Der Weihnachtsdrahsch in der Vorstadt findet in diesem Jahr am 27. und 28. November jeweils von 15 bis 20 Uhr statt. Währenddessen ist die Vorstadt für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Am Freitag, 26. November, werden die Weihnachtsmarkthütten aufge­baut. Ab diesem Tag ist das Parken in der Vorstadt und der Durchgangsverkehr nicht mehr möglich. Verkehrseinschränkungen gibt es auch noch am Montag, den 29. November.

Pyramidenanschieben

Das Anschieben der Pyramiden beginnt am Samstag, 27. November 2021, 17 Uhr in Grünstädtel. Dazu wird ein Teilstück der Pöhlaer Straße für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Um 17.30 Uhr findet das Anschieben der Kraußpyramide am Unteren Tor statt. Ab 17 Uhr ist die Bahnhofstraße ab der Kauflandbrücke bis zum Ende der Veranstaltung voll gesperrt.
Um 19 Uhr wird in Bermsgrün die Ortspyramide an der Gemeindestraße ange­schoben. Der Straßenabschnitt zwischen der Einmündung Dorfstraße und der Kreuzung Richterstraße/Gemeindestraße ist während­dessen nicht befahrbar.
Am Sonntag, 28. November, 16 Uhr wird die Ortspyramide in Pöhla an der Hauptstraße ange­schoben. Ab Mittag kann deshalb auf dem Parkplatz am ehema­ligen Rathaus nur noch mit Einschränkungen geparkt werden.

Aufbau des Weihnachtsmarktes

Am 29. November 2021 beginnen die Aufbauarbeiten für den Weihnachtsmarkt mit dem Aufstellen von Markthütten.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

(Foto: Schwarzenberger Weihnachtsbaum auf dem Markt 2020)

Weihnachtsmarkt in Schwarzenberg abgesagt

Es wird dieses Jahr in Schwarzenberg keinen Weihnachtsmarkt geben, das hat die Stadtverwaltung heute mitge­teilt. Demnach haben sich am 28. Oktober Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer und Ruben Gehart, der ab November Schwarzenbergs Oberbürgermeister ist, sowie Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitar­beiter getroffen, um das zu bespre­chen. Diese Entscheidung über­rascht ange­sichts der Corona-Infektionszahlen im Erzgebirgskreis sowie der Corona-Regelungen nicht, ein Großteil der Kommunen im Landkreis hat ihre Weihnachtsmärkte bereits abgesagt.

Das bedeutet nicht, dass Weihnachten in Schwarzenberg jetzt trist und dunkel wird. Der Weihnachtsmarkt ist zwar ein wich­tiger Teil der Adventszeit in der Stadt, doch die Kraußpyramide wird sich dennoch drehen, der Weihnachtsbaum wird auf dem Marktplatz mit all seinen Lichtern funkeln, am Bahnhofsberg werden die Kauen mit den Weihnachtsfiguren geöffnet sein und in den Fenstern in der Stadt werden viel­leicht mehr Schwibbögen und Sterne leuchten als in den Jahren vorher.

Es ist schade, dass der Weihnachtsmarkt dieses Jahr ausfällt, aber Weihnachten in Schwarzenberg ist mehr als nur der Weihnachtsmarkt. Viel mehr.

Nach dem Weihnachtsmarkt

Die Märchenschaukästen am Meißner Glockenspiel sind schon wieder dunkel und leer, die Autos sind zurück und die meisten Stände und Buden noch da.

Der Abbau des Weihnachtsmarkts läuft, aber der Weihnachtsbaum und die Lichterketten bleiben, ebenso die Figuren am Bahnhofsberg, und die Kraußpyramide dreht sich weiter …

Der Weihnachtsmarkt ist vorbei …

Heute früh stand der Weihnachtsmarkt-Engel noch an der Schneeberger Straße, mitt­ler­weile ist er weg. Nach zehn Tagen Weihnachtsmarkt hat das große Aufräumen begonnen.

Wenn man Jahr für Jahr den Weihnachtsmarkt besucht, geht der Aha-Effekt viel­leicht ein biss­chen verloren: Man kennt die Altstadt und die meisten Stände sowie Läden aus dem Effeff, das Bühnenprogramm ähnelt sich in all den Jahren auch, dieses Jahr gabs keinen Schnee, was sonst doch immer für eine schöne, spezi­elle Stimmung sorgt.

Ist das jetzt schlecht, ist das negativ? Nein, ist es nicht. Ich schätze, die meisten Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarkts hatten eine gute Zeit, man geht ja auch hin, um Leute zu treffen und einfach zu bummeln, und ein Weihnachtsmarkt, der bloß zehn Tage dauert, ist so oder so etwas Besonderes.

Es braucht ja auch viel, damit alles reibungslos funk­tio­niert, damit auf der Bühne, an den Ständen, auf den Parkplätzen, bei Höhepunkten wie dem Märchenumzug und dem Bergaufzug usw. alles klappt, dafür sorgen vor und hinter den Kulissen sehr viele Leute. Denen an dieser Stelle gedankt sei.