Kategorie: Zugabe

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Musikfest Erzgebirge: „Carmina Burana“ im Auer Stadion

Am Mittwoch vor einer Woche wurde im Auer Fußballstadion ein Konzert nach­ge­holt, das im Rahmen des Musikfests Erzgebirge 2020 geplant war, wegen Corona aber verschoben werden musste. Inititaor und Intendant des Musikfests, das alle zwei Jahre statt­findet, ist Hans-Christoph Rademann, der aus Schwarzenberg stammt und am Mittwoch im Stadion diri­gierte. Zu hören war Carl Orffs „Carmina Burana“ mit mehreren Chören aus der Region und aus anderen Ecken Sachsens sowie aus Thüringen, mit der Erzgebirgsphilharmonie und drei Solisten, Maria Perlt, Tobias Hunger und Tobias Berndt.

In das Stadion passen an sich über 16.000 Gäste, beim Konzert waren es wohl über 1500. Sie alle saßen an der Längsseite beim Haupteingang, gegen­über auf der VIP-Seite spielte die Musik. Wer öfter im Stadion ist, weiß, wie steil die Sitzreihen sind, manche Gäste hatten Probleme mit der Treppe. Die Sitze waren eng an eng besetzt, es galt zwar für den Eintritt 3G, aber es war schon gut, dass das an der frischen Luft war.

Los ging es mit dem Steigerlied, Mitsingen war erwünscht. Und das machten auch die meisten und standen gleich auf. Eine gute Einstimmung und ein ziem­li­cher Kontrast zum Konzert, denn bei „Carmina Burana“ singt eher keiner mit, und zwischen Publikum und Musik lag nun mal das leere Spielfeld, das aber durch die Lasershow von Enrico Oswalds Laser Event Company in Farben getaucht wurde. Die Akustik erschien mir nicht optimal, dennoch war das etwa einstün­dige Konzert in der Besetzung und an diesem Ort auf jeden Fall ein Erlebnis, man darf gespannt sein, was das Musikfest Erzgebirge nächstes Jahr so bereithält …

Man kann das Konzert auf YouTube nach­schauen, inklu­sive Steigerlied: https://www.youtube.com/watch?v=bUgWNreEwik

 

Eine Kurzgeschichte für den „Kammweg“

Der Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen schreibt den Kammweg-Literaturförderpreis im Genre Kurzgeschichten für das Jahr 2022 aus.

Teilnehmen können Autorinnen und Autoren, die im Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen leben, geboren sind sowie all jene, die nach­weis­lich mit dieser Kulturregion fami­liär oder regional verbunden sind.

Einzureichen ist eine Kurzgeschichte in Hochdeutsch oder erzge­bir­gi­scher Mundart zum Thema „Ohne Kompass zwischen Berg und Tal“. Zugelassen sind auch drama­ti­sche Texte (Monologe, Dialoge) bis zu maximal fünf Seiten. Bis 30. November 2021 (Datum des Poststempels) muss der Text im Kulturraum-Büro sein.

Über die Auswahl und Benennung der Förderpreisträger entscheidet eine Jury. Die Honorierung der Gewinner erfolgt über eine öffent­liche Lesung. Die Anzahl der Förderpreisträger ist – in Abhängigkeit von der Qualität der Einsendungen – variabel. Vorbehaltlich des Ermessens der Jury werden Förderpreise in einer Gesamthöhe von bis zu 1.500 Euro verbunden mit der Einladung zu einer kosten­losen Teilnahme an einer Textwerkstatt vergeben.

Alle Infos zur Teilnahme: http://www.kulturraum-erzgebirge-mittelsachsen.de

(Foto vom 6. September 2021, von Berg und Tal kann man in Schwarzenberg ja ein Lied singen …)