Schwarzenberger Bergaufzug 2019

Und, wer hatte heute beim Bergaufzug bzw. Bergzeremoniell einen guten Platz? Jahr für Jahr wollen mehr Leute die Bergparade sehen, aber die Altstadt bzw. der Marktplatz wird halt nicht größer. Wenn man nichts sieht und von allen Seiten eingequetscht wird, will sich irgendwie keine Besinnlichkeit einstellen …

Weihnachtsmarkt am Dienstag (10. Dezember 2019)

Irgendjemand fotografiert eigentlich immer die Kraußpyramide, ist ja auch verständlich. Am Nachmittag hat der Weihnachtsmann (wie jeden Tag) auf dem Marktplatz vorbeigeschaut und war schnell umlagert, wahrscheinlich kann er am Ende der Woche das Sprüchlein „Lieber guter Weihnachtsmann“ nicht mehr hören, das scheint nach wie vor der Hit zu sein. Als Letzte traten heute die Spiegelwaldblechbläser auf der Bühne am Markt auf …

Am morgigen Mittwoch geht es 15 Uhr auf der Bühne weiter, ab circa 18 Uhr gibt es ein buntes Programm unter dem Motto „485 Jahre Schwarzenberger Weihnachtsmarkt“ – mit einem Weihnachtsliedersingen mit Musikern und Sängern des Erzgebirgsensembles Aue unter Leitung von Steffen Kindt sowie der Chorgemeinschaft Schwarzenberg, mit einem Rückblick auf vergangene Weihnachtsmärkte in Schwarzenberg, einem Blick auf die Sammlung der Schwarzenberger Glühweintassen und mit der ersten öffentlichen Speckfettverkostung.

(Info zum Programm am Mittwoch: Stadtverwaltung Schwarzenberg, PM, www.schwarzenberg.de)

Sie dreht sich wieder, die Kraußpyramide

Am heutigen Samstag 17.30 Uhr war Anschieben, es gab ein kleines Programm mit der Chorgemeinschaft Schwarzenberg und dem Posaunenchor. Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer sagte ein paar Worte und Beate Kindt-Matuschek ging auf einige Stationen in der Geschichte der Kraußpyramide ein, die mittleweile 85 Jahre auf dem Buckel hat.

So wurden die Figuren 1933 und 1934 von Paul Lang und Paul Winkler geschnitzt. Die Originale befinden sich seit über 20 Jahren im Schlossmuseum. Draußen drehen sich bei Wind und Wetter Kopien, die von Paul Brockhage stammen. (Schon wieder ein Paul.)

Erstmalig wurde die Pyramide, die Friedrich Emil Krauß entworfen und in Auftrag gegeben hatte, 1934 bei der Deutschen Krippenschau in Aue gezeigt, danach stand sie an x-verschiedenen Orten in Schwarzenberg, unter anderem an der Egermannbrücke und auf dem Marktplatz.

Kindt-Matuschek erzählte auch, dass 1964 ein Teil des Pyramidengestells beinahe auf dem Schrott gelandet wäre, der damalige zweite Bürgermeister Heinz Neubert konnte es retten und schob dann die dringend nötige Reparatur und Generalüberholung der Pyramide an. Mittlerweile 95 Jahre alt, war Heinz Neubert heute beim Anschieben der Pyramide dabei.

Und mit ihm sehr viele andere Menschen, die damit die Adventszeit einläuten wollten …

Der erste Schnee (nicht im Bild)

Heute früh gabs das erste kleine bisschen Schnee, war schnell wieder weg. Dennoch wirds vor allem in der Altstadt langsam, aber sicher weihnachtlich.

Die Kraußpyramide wird heute Abend angeschoben.

Am Unteren Markt bei der Königseiche stehen schon Weihnachtsmarktbuden.

Obere Schloßstraße: Der Kran ist weg!

Schloss Schwarzenberg (mit Schrägaufzug und Kunst)

Blick auf den Hammerparkplatz und die Herrenmühle. Bald ist sie weg.

Von oben sieht man besser, wie groß sie tatsächlich ist.

Die Stadtschule jetzt mit Weihnachtsdeko an den Fenstern.