Am Ostermontag 2019 auf dem Ostermarkt in Schwarzenberg

Bis 18 Uhr war der Ostermarkt heute wieder auf, und kurz vor Schluss bin ich noch mal eine Runde durch die Altstadt gelaufen. Die Händler räumten ihre Sachen weg, einige Leute saßen und standen noch entspannt in den Straßen und unterhielten sich, das Riesenosterei am Meißner Glockenspiel war so ziemlich lückenlos bemalt …

Osterspaziergang am Ostermontag

Gerade auch im Frühling ein schöner Weg: die Oswaldtalstraße entlang zur Bärenhöhle und dann den Klempnerweg wieder zurück, vorbei am Neujahr-Stolln, der eine Station des Fröbesteigs ist.

Drehbare Geschichte im Ratskeller Schwarzenberg

Etwas Neues zu sehen gibt es jetzt im Foyer des Ratskellers am Markt: Links und rechts vom Uhrwerk der Turmuhr stehen zwei drehbare Säulen, auf denen mit Texten und Bildern über Schwarzenberger Geschichte informiert wird, unter anderm über den Ratskeller, die Uhr, die Glocken und die Europäische Nachtwächter- und Türmerzunft.

Initiiert und gestiftet haben die Geschichtssäulen der Schwarzenberger Türmer Gerd Schlesinger und Nachtwächter Jörg Eller.

Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Voll abgefahren! Neue Motive der Schwarzenberg-Postkartenaktion

Jetzt zum Ostermarkt sind zwei neue Motive der Stadtmarketing-Postkarten von Schwarzenberg erschienen. Beide drehen sich um den Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde, der seit 1993 das Eisenbahnmuseum in der Schneeberger Straße 60 betreibt und seit 2009 mit die Fahrten der Erzgebirgischen Aussichtsbahn organisiert.

Auf der einen Karte steht: „Voll abgefahren“, auf der andren: „Ich liebe Schwarzenberg … denn hier kommt man zum ZUG“. Modell auf letzterer Karte ist Axel Schlenkrich vom Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde.

Die Postkartenaktion startete 2016, mittlerweile gibt es 10 Motive. Die Karten sind kostenlos und in diversen Einrichtungen und Geschäften der Stadt erhältlich, unter anderm in der Stadtinformation.

www.vse-eisenbahnmuseum-schwarzenberg.de
www.erzgebirgische-aussichtsbahn.de
www.schwarzenberg.de

Am Ostersonntag 2019 auf dem Ostermarkt in Schwarzenberg

Ostermarkt bei Sommerwetter, heute und morgen jeweils 11 bis 18 Uhr in der Altstadt. Mit etlichen Händlern, dem Riesenosterei zum Bemalen beim Meißner Glockenspiel, niedlichen Kaninchen des Kaninchenzüchtervereins S22 Bermsgrün im Marktgässchen beim Spielplatz, mit einem Fahrgeschäft in der Oberen Schloßstraße, Unterhaltungsprogramm auf dem Marktplatz, Oldtimern bei der Stadtinformation und vielem mehr …

Neue Sonderausstellung im Schlossmuseum: „Dr. Walter Fröbe – Schwarzenberger Geschichte wird geschrieben!“

Ab dem heutigen Samstag, den 20. April 2019, ist im Schlossmuseum Perla Castrum eine neue Sonderausstellung zu sehen, in der es um Walter Fröbe geht. Bis 9. Juni 2019 kann man sie besuchen, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.

Conrad Walter Fröbe wurde am 19. Januar 1889 geboren, seinen 130. Geburtstag nimmt das Schlossmuseum als Anlass, um Fröbes Wirken als Heimatforscher, Oberstudiendirektor, Bibliothekar, Schriftsteller sowie sein Engagement in verschiedenen Vereinen in Erinnerung zu rufen.

Die Chronik „Herrschaft und Stadt Schwarzenberg bis zum 16. Jahrhundert“ ist wahrscheinlich sein bekanntestes Werk, über Schwarzenberg und das Erzgebirge hat er noch mehr geschrieben. Die Ausstellung zeigt zahlreiche Originaldokumente, die ein Eintauchen in Fröbes Leben und Zeit ermöglichen.

Von 1919 bis 1945 arbeitete er in Schwarzenberg am Gymnasium, er gründete den Schwarzenberger Geschichtsverein und war Hauptschriftleiter der Zeitschrift „Glückauf“ des Erzgebirgsvereins. Am 3. März 1946 starb er in Schwarzenberg, er ist auf dem Georgenfriedhof beerdigt.

Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Ritter, Schloss und ein verschwundener See: die Sage vom Ottenstein

Auf dem Ottenstein habe ich heute eine weitere Tafel des Sagenpfads entdeckt, diesmal mit der „Sage vom Ottenstein“, in der es um einen Ritter vom Schloss Schwarzenberg geht, bei dem das Burgfräulein Gerhilde lebte, in die sich Graf Otto verliebte, was dem Ritter nicht gefiel. In einer Vollmondnacht flohen Gerhilde und Otto aus dem Schloss, dazu mussten sie über den See, der das Schloss umgab, und das ging für das Burgfräulein schief. Den See gibts nicht mehr und Ottos Hütte am See soll da gestanden haben, wo der Ottenstein ist.

Ein See um das Schloss, nette Idee. Könnte man sich sogar halbwegs vorstellen, wenn man auf dem Ottenstein steht und zum Schloss rüberschaut. Quasi die zwei Königskinder von Schwarzenberg …