Corona: Anzahl der Neuinfektionen über Grenzwert und Corona-Fall am Brecht-Gymnasium Schwarzenberg

Da der Grenzwert der Corona-Neuinfektionen im Erzgebirgskreis überschritten wurde – in den letzten sieben Tagen gab es 80 Neuinfektionen, 24 pro 100.000 Einwohner und damit über dem Grenzwert von 20 pro 100.000 Einwohner – sind laut Landratsamt bis auf Weiteres Groß- und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern untersagt.

Im Brecht-Gymnasium Schwarzenberg gibts neu auch einen Corona-Fall. Dieser Tage wurde bereits bekannt, dass an verschiedenen Schulen im Erzgebirgskreis Personen positiv getestet wurden: am Gymnasium Marienberg, der Martin-Andersen Nexö Oberschule Zschopau, dem Gymnasium der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge in Annaberg-Buchholz sowie an der Oberschule Auerbach.

-> Aktuelle Infos zu Corona und zu den Zahlen im Erzgebirgskreis finden sich auf der Landkreis-Website: https://www.erzgebirgskreis.de/de/aktuelles/coronavirus

Eine Runde auf dem Hammerparkplatz

Auf dem Hammerparkplatz stehen seit Kurzem neue Hinweis- und Infotafeln, an einer ist schon ein Schaden unten an Rahmen und Glas.

SZB – die Buchstaben auf dem Hammerparkplatz sind ein Hingucker. Sie sind zum Hinsetzen gedacht, aber eine Holzbank ist schon mal wärmer … (gleich daneben unter dem Sonnensegel stehen zwei Holzbänke).

„art“ am Hammerparkplatz. Und Kunst im Schlosspark, ab 3. Oktober für alle zugänglich (dann ist Eröffnung des neu gestalteten Schlossparks).

Grundschule Heide: ein Sonnensegel für den Schulhof

Der Schulhof der Grundschule Heide hat sich im Verlauf der Jahre wirklich gemausert, seit Kurzem hat er nun auch ein Sonnensegel, Ende August zum Ferienende wurde es montiert.

Bei der Baumaßnahme „Erneuerung der Außenanlagen und Errichtung eines Sonnensegels der Grundschule Heide“ wurden unter anderem die vorhandenen Pflasterflächen erweitert und die Fläche unter dem Sonnensegel gepflastert sowie zur besseren Entwässerung zwei Einläufe und ein Versickerungsschacht eingebaut. Ein Baum bekam eine Baumschutzscheibe und es wurde eine Rundbank aufgestellt. Bauausführende Firma war die Bauhof Dürigen GmbH aus Schwarzenberg.

Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme betrugen rund 30.000 Euro, die komplett mit Eigenmitteln der Stadt Schwarzenberg finanziert wurden. Die Kosten für das Sonnensegel belaufen sich dabei auf rund 11.000 Euro, inklusive Fundamenten.

Noch ist die Rasenfläche abgesperrt, damit das Gras ordentlich wachsen kann. Voraussichtlich Ende September dürfen dann die Kinder auf den Rasen und unter das Sonnensegel. Dort kann in Zukunft auch Unterricht stattfinden, Stichwort „grünes Klassenzimmer“. Und nachmittags können die Hortkinder im Sonnensegel-Schatten ausruhen und spielen.

Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Ab Ende Oktober: Hofladen im Herrenhof Erla

Familie Nestler aus Rittersgrün hat am 15. September 2020 den Mietvertrag für den Hofladen im Herrenhof Erla unterschrieben. Ende Oktober soll er seine Türen öffnen.

Schon vorher geht es los mit der Marktschwärmerei im Herrenhof, ebenfalls unter Regie der Nestlers: Seit 10. September kann man auf der Marktschwärmer-Website regionale Produkte bestellen, die man dann im Herrenhof Erla abholt. Die erste Verteilung ist am 23. September von 17 bis 18.30 Uhr.

-> https://marktschwaermer.de/de-DE/assemblies/10769
-> https://eiei-nestler.de
-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Oberbürgermeisterwahl Schwarzenberg, vorläufiges Wahlergebnis erster Wahlgang

Wie vermutet, wird es einen zweiten Wahlgang geben, im ersten hat niemand über 50 % der Stimmen erhalten. Dennoch ist das Ergebnis relativ eindeutig:

Ruben Gehart 3.363 Stimmen 44,9 %
Lilly Vicedom 1.571 Stimmen 21,0 %
Erik Weber 1.502 Stimmen 20,1 %
Frank Weihrauch 601 Stimmen 8,0 %
Roland Küblböck 454 Stimmen 6,1 %

Die Wahlbeteiligung lag bei 54,1 % und ist damit ganz gut. Zum Vergleich die Zahlen der Oberbürgermeisterwahlen heute in zwei anderen Städten: Chemnitz 49,71 %, Zwickau 41,88 %.

Wahlberechtigt waren in Schwarzenberg 13.978 Personen, 7.566 davon haben per Briefwahl oder in einem Wahllokal ihre Stimme abgegeben. 75 Stimmen waren ungültig. Das kann man machen, sie tauchen ja in der Statistik auf. Aber letztendlich werden die gültigen Stimmen als 100 % gesetzt und kein Hahn kräht nach den ungültigen Stimmen. 75 sind auch nicht so viele, dass man nach den Gründen forschen wird.

In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wer sich ein zweites Mal zur Wahl stellen wird, und am 11. Oktober kann dann noch mal gewählt werden – dann muss nicht die 50-%-Hürde geknackt werden, sondern die höchste Stimmenzahl reicht.

Quelle Dokument vorläufiges Wahlergebnis: www.schwarzenberg.de