Tag der Nachbarn: Feste und Aktionen in Schwarzenberg

Am heutigen Freitag, den 24. Mai 2019, ist Tag der Nachbarn, aus dem Anlass gibt es in vielen Städten kleine Feste und Aktionen, so auch in Schwarzenberg.

– sportlicher Fußballnachmittag mit Musik und Torwand in Heide auf dem „Roten Sportplatz“, Heideweg 10, von 15 bis 19 Uhr, mit der Mobilen Jugendarbeit Schwarzenberg, KJR ERZ e. V.

– Bienen retten und Kaffee trinken in der Heide und in der Sonnenleithe, Erzstraße 2 und Sachsenfelder Straße 91, von 13 bis 15 Uhr, mit der Schwarzenberger Wohnungsgesellschaft

– gemeinsam feiern in der Begegnungsstätte „Heide trifft Förstel“, Lindenstraße 1, von 10 bis 12 Uhr, mit AWO Erzgebirge und Gut Förstel

– Quatschen und Spielen in Heide, Haus der Vereine,
Eibenstocker Straße 31 b, von 14 bis 18 Uhr, mit dem Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Aue-Schwarzenberg e. V.

– Kaffeeklatsch mit anschließendem Gottesdienst im Hofgarten, Tagespflege im Albert-Schweitzer-Haus, Schneeberger Straße 21, von 14 bis 16 Uhr, mit der Diakonie Erzgebirge

– geselliges Beisammensein in der Neustadt, Begegnungsstätte Schwarzenberger Brücke, Weidauerstraße 9, von 11 bis 17 Uhr, mit der Diakonie Aue-Schwarzenberg

– Kuchen und Klatsch in Sachsenfeld unter dem Motto „Gestern – Heute – Morgen“ auf dem Spielplatz Roter Mühlenweg 24, mit Spiel- und Bastelangeboten sowie Bildern von früher, von 15 bis 18 Uhr, mit der Volkssolidarität Westerzgebirge e. V.

– Tag der offenen Tür im Marienstift in Sachsenfeld, Clara-Zetkin-Straße 72, von 10 bis 16 Uhr

– bunter Vormittag im Bürgerbüro Sonnenleithe, Sachsenfelder Straße 85, mit Programm, netten Leuten und vielen Überraschungen, von 9.30 bis 13 Uhr, mit der AWO Erzgebirge

-> Infos: www.tagdernachbarn.de

Vor der Kriminacht: kriminelle QR-Codes knacken und Preise gewinnen

Am Freitag, den 14. Juni 2019, steigt wieder die Kriminacht auf Schloss Schwarzenberg. Zur Einstimmung veranstaltet die Stadtbibliothek Schwarzenberg quasi eine Krimi-Schnitzeljagd. Bis zum 31. Mai 2019 gibt sie drei QR-Codes heraus, mit deren Hilfe Krimifans einen Autor oder Buchtitel ermitteln können.

QR-Code Nummer 1: Die im QR-Code verschlüsselte ISBN-Nummer führt zu einem Sammelband, in dem Kurzgeschichten sächsischer Autoren erschienen sind. Wie lautet der Titel des Buches?

Die Lösung unter Angabe von E-Mail-Adresse, Name oder Anschrift senden an: bibliothek@schwarzenberg.de oder per Post an: Stadtbibliothek Schwarzenberg, Schulberg 1, 08340 Schwarzenberg, Kennwort Kriminacht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 22. Mai 2019.

Unter allen richtigen Einsendungen werden am Ende Preise verlost. Die Gewinner werden am 7. Juni 2019 öffentlich in der Stadtbibliothek ermittelt und im Anschluss persönlich benachrichtigt.

Preise:

  • 1 x 2 Eintrittskarten für die Kriminacht
  • 1 x „Krimiflatrate+“ (= Jahresgebühr Stadtbibliothek inklusive Nutzung der Onlinebibliothek)
  • je 1 Buch der Autorinnen und Autoren

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Am Sonntag: Internationaler Museumstag im Schlossmuseum

Am Sonntag, den 19. Mai 2019, ist Internationaler Museumstag. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“. Im Schlossmuseum Perla Castrum gibt es aus dem Anlass drei Veranstaltungen:

  • 14 Uhr Vortrag des Erzgebirgszweigvereins Schwarzenberg zur 140-jährigen Geschichte des Vereins und zur Rolle von Dr. Walter Fröbe für den Verein
  • 14.30 Uhr Führung durch die Schwarzenberger Geschichte im Sinne Walter Fröbes
  • 15.30 Uhr Vorstellung des Vereins Freunde der Stadt Ostrov, der sich mit der Stadtgeschichte von Ostrov beschäftigt und Ausstellungen unterstützt

Der Eintritt zu den Vorträgen und zur Führung ist am Internationalen Museumstag frei.

Noch bis zum 9. Juni 2019 ist die aktuelle Sonderausstellung „Dr. Walter Fröbe – Schwarzenberger Geschichte wird geschrieben!“ im Schlossmuseum zu sehen, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Forstparkplatz versus Parkhaus, der aktuelle Stand (oder: Was die Freie Presse darüber schreibt und was nicht)

Wenn es in den letzten Jahren in der Freien Presse um den Forstparkplatz ging, konnte man sich auf eins verlassen: dass erwähnt wird, wie sanierungsbedürftig er sei. Dazu gibts dann ein entsprechendes Foto von der Hangseite, das möglichst liederlich aussieht. Man könnte direkt den Eindruck bekommen, dass der Parkplatz in einem schlimmeren Zustand ist als einige Straßen im Stadtgebiet. Dem ist nicht so.

Seit Januar liest man nun in jedem Freie-Presse-Artikel zum Forstparkplatz vom Brand im Brunnengraben. Anfang Januar hat es dort gebrannt und die Feuerwehr hatte Probleme, zu dem Haus zu kommen. In diesen Januartagen lag viel Schnee, und in der Altstadt ist schlicht kein Platz für viel Schnee, der türmt sich und muss irgendwann weggefahren werden. Parken wurde bis zu diesem Brand im Brunnengraben geduldet. Mittlerweile ist es verboten, dazu wurden auch neue Schilder aufgestellt.

Im Brunnengraben darf also nicht mehr wild geparkt werden, aber die Altstadt ist natürlich nach wie vor zugeparkt, und das Allheilmittel dagegen, so bringt es die Freie Presse wenig suggestiv in ihren Artikeln rüber, wäre ein Parkhaus.

Dieses Parkhaus würde die Stadt nun gerne auf dem Forstparkplatz bauen. Das Parkhaus soll nach aktuellem Stand drei Geschosse haben, ein Erdgeschoss und zwei Untergeschosse. 80 Stellplätze würde es bieten. 54 davon wären Stellplätze für Dauerparker, also Anwohner und Gewerbetreibende.

Ein Parkhaus für die Altstadt wird vielleicht tatsächlich gebraucht, auch da gibt es verschiedene Meinungen. Vor allem scheiden sich aber die Geister daran, was ein passender Standort dafür wäre. Ergebnisoffen schien die Suche nie zu sein, von Anfang an wurde der Forstparkplatz als einziger ernstzunehmender Kandidat gehandelt.

Argumente gegen den Forstparkplatz als Parkhausstandort findet man in der Freien Presse nicht. Dabei lassen sich ziemlich schnell so einige zusammentragen:

  • Direkt gegenüber ist die Stadtschule. Ein Parkhaus würde nicht zur Verkehrsberuhigung dieser vielbefahrenen Straße beitragen.
  • Das Erste, was man von der Altstadt aus Richtung Erlaer Straße kommend sehen würde, wäre ein Parkhaus.
  • Wo käme die Bushaltestelle hin?
  • Die kostenlosen Stellplätze auf dem Forstparkplatz würden wegfallen. Parken im Parkhaus wäre kostenpflichtig.
  • Die alten Linden am Forstparkplatz würden gefällt werden. Weniger Grün in der Stadt, ein Rückzugsort für Vögel, Insekten, Fledermäuse und Co. weniger.
  • Es wäre ein offenes Parkhaus, also Licht- und Lärmbelästigung für die Anwohner.
  • Die Kosten. Wie viel kostet es, auf diesem schwierigen Untergrund ein Parkhaus zu bauen? Wie viel würde die Stadt aus ihren Mitteln bezahlen, die anderswo dringender benötigt würden?
  • Es ist zudem fraglich, ob ein Parkhaus die Parksituation in der Altstadt tatsächlich entspannen würde. Geld fürs Parkhaus bezahlen, wenn das Parken in der Altstadt kostenlos ist? Es ist nicht geplant, die Altstadt autofrei zu machen, also werden dort auch Autos parken. Alles andere ist leider eine Illusion.

Jetzt könnte man sich fragen, wo stattdessen ein Parkhaus gebaut werden könnte. Dazu waren in der Vergangenheit auch verschiedene Vorschläge zu hören, zum Beispiel: auf dem Hammerparkplatz (wo ja schon alles erschlossen ist), auf dem Finanzamtparkplatz, Herrenmühle abreißen und dort ein Parkhaus bauen usw.

Der Stadtrat hat kürzlich die geänderten Bebauungspläne im Areal Vorstadt/Forstparkplatz abgesegnet, womit der Bau eines Parkhauses an dieser Stelle theoretisch möglich wäre – obwohl unter anderem BUND, NABU, Pro Natur Westerzgebirge e. V. und die Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (LAG) den Vorentwurf des Bebauungsplans ablehnten. Beschlossen ist der Bau eines Parkhauses dort jedoch noch nicht. Wie es weitergeht mit einem Parkhaus für die Altstadt, vielleicht ja auch an einem anderen Standort, wird sich vermutlich erst nach der Wahl am 26. Mai zeigen.

(Die Fotos sind von Freitag, dem 10. Mai 2019.)

Ein Blick zurück: Stadtratswahl 2014 in Schwarzenberg

Es sind keine zwei Wochen mehr bis zur Wahl, vielleicht ein guter Zeitpunkt, um mal einen Blick zurück zu werfen.

Die letzte Stadtratswahl war am 25. Mai 2014. Wahlberechtigt waren in Schwarzenberg 15.109 Personen. 6.861 gingen wählen, 8.248 nicht.

6.635 Stimmzettel waren gültig, 226 nicht. Jede Person hatte drei Stimmen, es waren dann 19.058 gültige Stimmen.

Die gültigen Stimmen verteilten sich wie folgt:

CDU: 8.356
Die Linke: 4.798
Pro Schwarzenberg: 2.811
FDP: 1.345
SPD: 959
Die Grünen: 789

Daraus ergab sich folgende Sitzverteilung bei insgesamt 26 Sitzen im Stadtrat:

CDU: 12 Sitze
Die Linke: 7 Sitze
Pro Schwarzenberg: 4 Sitze
SPD: 1 Sitz
FDP: 1 Sitz
Die Grünen: 1 Sitz

Der neue Stadtrat wird am 26. Mai 2019 gewählt. Wählen können 14.256 Personen (Stand 18. April 2019), zur Wahl stehen 10 Parteien bzw. Wählervereinigungen.

Quellen: www.statistik.sachsen.de (PDF), www.schwarzenberg.de