Große Schnitzausstellung im Eisenbahntunnel unterm Schloss

Der Schnitzverein Schwarzenberg e. V. feiert in diesem Jahr seinen 90. – aus dem Anlass ist vom 16. Februar bis 3. März 2019 eine große Schnitzausstellung im Schlossbergtunnel zu sehen.

Die Stadt Schwarzenberg und die Vereinsmitglieder um den Vorsitzenden Helmut Uhlig bereiten die Ausstellung seit vergangenem Jahr vor, seit Mitte Januar wird sie schon im Tunnel aufgebaut.

Die Stadt möchte damit auch das Engagement des Schnitzvereins in den letzten Jahrzehnten würdigen: Den Vereinsmitgliedern ist es unter anderem zu verdanken, dass ab Advent und bis in den Februar hinein der Bahnhofsberg mit seinen Kauen und den großen und kleinen Männeln zum Weihnachtsberg wird, auch die kleine Außenpyramide an der Bahnhofstraße Einmündung Gartenstraße unterhält der Verein.

Die Ausstellung ist Montag bis Freitag 14 bis 19 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eingang zur Ausstellung befindet sich am Hammerparkplatz. Der Eintritt für Erwachsene kostet 3 Euro, für Kinder bis 14 Jahren ist er frei.

90 Jahre Schnitzverein Schwarzenberg 2019:

  • Gründung im November 1929 unter anderem von Ernst Riedel, Paul Lang (Figuren Kraußpyramide), Kurt Wellner
  • 1954 Zusammenführung Schnitzer unter Regie Ernst Riedel zur AG Schnitzen im Kulturbund der DDR
  • Vorsitz bis 1973 Ernst Riedel
  • Vorsitz ab 1974 Helmut Uhlig (2019 = 45 Jahre!)

Besondere öffentliche Projekte:

  • Pflege der Originalfiguren der Kraußpyramide bis 1996
  • Herstellung und Pflege der Figuren Pyramide Neuwelt
  • Großprojekt Gestaltung Weihnachtsberg am Totenstein (1964 erste Figuren aus Rindenholz, 1978 erste gebaute Kaue, heute 6 Kauen und 42 lebensgroße Figuren)
  • Schwarzenberger Märchenhäuser
  • Kaue Sachsenfeld mit geschnitzten Figuren
  • Anfertigung „Schnitzerpyramide“ Bahnhofstraße
  • jährliche Schnitzausstellung zum Weihnachtsmarkt im Schnitzerheim
  • Pflege und Betreibung Gebäude Schnitzerheim Bahnhofstraße 4

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Seniorennetzwerk-Ausstellung in der Stadtbibliothek

Eine kleine Ausstellung über das Seniorennetzwerk der Stadt Schwarzenberg ist seit dem 11. und noch bis 28. Februar 2019 in der Stadtbibliothek Schwarzenberg zu sehen. Vorgestellt werden Aufgaben, Netzwerkpartner, vergangene und geplante Projekte des Seniorennetzwerks.

Öffnungszeiten der Stadtbibliothek und damit der Ausstellung:

Montag 10 – 18 Uhr
Dienstag 10 – 18 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 10 – 18 Uhr
Freitag 10 – 16 Uhr
Samstag 9 – 11.30 Uhr

Am Freitag: Herrenhof Erla – Baustelle im Kerzenschein

Diesen Freitag, den 15. Februar 2019, ist der Herrenhof Erla, Karlsbader Straße 85, von 17 bis 20 Uhr für Besucher geöffnet. Im Obergeschoss gibt es zu diesen Zeiten Führungen: 17.15, 17.45, 18.15, 18.45 und 19.15 Uhr.

Zu besichtigen sind unter anderem die Räume, die gemietet werden können. Wer daran Interesse sowie Ideen und Vorstellungen hat, die zum Betreiberkonzept passen, findet vor Ort Ansprechpartner.

Folgende Nutzungen sind möglich:
– kulturelle und touristische Nutzung
– Empfang
– Kreativ- und Mitmachangebote
– Schauküche
– Projekte, Ausstellungen
– Werkstätten, Handwerk
– grenzüberschreitende Angebote
– Gastronomie, Café
– Vereinsräume
– Ladengeschäfte
– Schauvorführungen

Ausgeschlossene Nutzungen:
– Vermietung für Wohnzwecke, Bürozwecke, für Praxiszwecke
– Vermietung von Übernachtungsmöglichkeiten

Am Freitag sind auch die Freiberger Münzfreunde vor Ort. Sie bringen die Medaillen der Serie Montanregion Erzgebirge von Freiberg und Schwarzenberg sowie ausgewählte Motive zur Geschichte des Bergbaus und Hüttenwesens im Freiberger Revier einschließlich der TU Bergakademie mit. Die Medaille zu Schwarzenberg zeigt u. a. die Eisengießerei in Erla-Crandorf und die Fundgrube St. Johannes um 1838.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

(Foto von September 2018)

Immer wieder Samstags

Schloss und Kirche, tja. Interessant am Bild unten ist das zweite Haus links von der Kirche, das ist die Obere Schloßstraße 28. Vorne hui, innen und hinten pfui. Das Haus muss und soll saniert werden, hinten ist es erst mal gesichert, damit Haus und Dach nicht einstürzen. Wird spannend, wie sich das entwickelt.

Reisevortrag „Hakuna Matata – von der Wüste in den Kongo“

Diesen Samstag, den 9. Februar 2019, erzählen Tine Lickert und Jörg Lehmann im Kulturladen Rademann im Marktgässchen 3 von einer etwas anderen Reise: Sie waren mit dem Fahrrad in Ostafrika unterwegs und haben in vier Wochen fünf Länder bereist.

20 Uhr geht es los, Eintritt: freiwillige Spende.

„Hujambo Habari“ – „Hallo, wie geht’s?“ … Viel mehr konnten wir auf Suaheli nicht sagen, als wir im Sommer 2016 von Äthiopien bis in die DR Kongo durch fünf Länder Ostafrikas mit dem Fahrrad reisten.

Unser Weg führte uns von den Ausläufern des äthiopischen Hochlands in das Tal des Omo-Flusses bis in die wüstenhafte Landschaft am Turkana-See und von dort über Uganda und Ruanda zum Vulkan Nyiragongo am Kivu-See im Ostkongo.

In Südäthiopien / Nordwest-Kenia bekamen wir einen kleinen Einblick in eine andere Welt und konnten miterleben, wie hart das (Über-)Leben für die dort einheimischen Nomaden-Stämme ist.

So unterschiedlich wie die Landschaft und Tierwelt Ostafrikas sind, so sind es auch die dort lebenden Völker und Stämme. In der DR Kongo haben wir erfahren, wie dicht oft Schönheit und Grausamkeit beieinander liegen.

Mit unserem Vortrag möchten wir versuchen, einen kleinen Einblick in diese in jeder Hinsicht beeindruckende Welt Ostafrikas zu vermitteln.