Grundschule Heide: ein Sonnensegel für den Schulhof

Der Schulhof der Grundschule Heide hat sich im Verlauf der Jahre wirklich gemausert, seit Kurzem hat er nun auch ein Sonnensegel, Ende August zum Ferienende wurde es montiert.

Bei der Baumaßnahme „Erneuerung der Außenanlagen und Errichtung eines Sonnensegels der Grundschule Heide“ wurden unter anderem die vorhandenen Pflasterflächen erweitert und die Fläche unter dem Sonnensegel gepflastert sowie zur besseren Entwässerung zwei Einläufe und ein Versickerungsschacht eingebaut. Ein Baum bekam eine Baumschutzscheibe und es wurde eine Rundbank aufgestellt. Bauausführende Firma war die Bauhof Dürigen GmbH aus Schwarzenberg.

Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme betrugen rund 30.000 Euro, die komplett mit Eigenmitteln der Stadt Schwarzenberg finanziert wurden. Die Kosten für das Sonnensegel belaufen sich dabei auf rund 11.000 Euro, inklusive Fundamenten.

Noch ist die Rasenfläche abgesperrt, damit das Gras ordentlich wachsen kann. Voraussichtlich Ende September dürfen dann die Kinder auf den Rasen und unter das Sonnensegel. Dort kann in Zukunft auch Unterricht stattfinden, Stichwort „grünes Klassenzimmer“. Und nachmittags können die Hortkinder im Sonnensegel-Schatten ausruhen und spielen.

Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Ab Ende Oktober: Hofladen im Herrenhof Erla

Familie Nestler aus Rittersgrün hat am 15. September 2020 den Mietvertrag für den Hofladen im Herrenhof Erla unterschrieben. Ende Oktober soll er seine Türen öffnen.

Schon vorher geht es los mit der Marktschwärmerei im Herrenhof, ebenfalls unter Regie der Nestlers: Seit 10. September kann man auf der Marktschwärmer-Website regionale Produkte bestellen, die man dann im Herrenhof Erla abholt. Die erste Verteilung ist am 23. September von 17 bis 18.30 Uhr.

-> https://marktschwaermer.de/de-DE/assemblies/10769
-> https://eiei-nestler.de
-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Oberbürgermeisterwahl Schwarzenberg, vorläufiges Wahlergebnis erster Wahlgang

Wie vermutet, wird es einen zweiten Wahlgang geben, im ersten hat niemand über 50 % der Stimmen erhalten. Dennoch ist das Ergebnis relativ eindeutig:

Ruben Gehart 3.363 Stimmen 44,9 %
Lilly Vicedom 1.571 Stimmen 21,0 %
Erik Weber 1.502 Stimmen 20,1 %
Frank Weihrauch 601 Stimmen 8,0 %
Roland Küblböck 454 Stimmen 6,1 %

Die Wahlbeteiligung lag bei 54,1 % und ist damit ganz gut. Zum Vergleich die Zahlen der Oberbürgermeisterwahlen heute in zwei anderen Städten: Chemnitz 49,71 %, Zwickau 41,88 %.

Wahlberechtigt waren in Schwarzenberg 13.978 Personen, 7.566 davon haben per Briefwahl oder in einem Wahllokal ihre Stimme abgegeben. 75 Stimmen waren ungültig. Das kann man machen, sie tauchen ja in der Statistik auf. Aber letztendlich werden die gültigen Stimmen als 100 % gesetzt und kein Hahn kräht nach den ungültigen Stimmen. 75 sind auch nicht so viele, dass man nach den Gründen forschen wird.

In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wer sich ein zweites Mal zur Wahl stellen wird, und am 11. Oktober kann dann noch mal gewählt werden – dann muss nicht die 50-%-Hürde geknackt werden, sondern die höchste Stimmenzahl reicht.

Quelle Dokument vorläufiges Wahlergebnis: www.schwarzenberg.de

Herrenhof Erla

Direkt schön ist es nicht, zu Fuß die Karlsbader Straße entlang von Schwarzenberg zum Herrenhof Erla zu laufen. Die Straße ist viel befahren und man muss immer mal die Straßenseite wechseln, wenn man auf dem Fußweg bleiben will, was sich (wegen des Verkehrs) empfiehlt. Der Herrenhof lohnt sich aber als Ziel, egal ob man sich nur das Gebäude anschauen oder in die Ausstellung und damit ins Innere des Gebäudeensembles gehen will.

Wenn man über Bermsgrün zurück nach Schwarzenberg läuft, kommt man am Gasthof zur Eisenhütte und am Eisenwerk vorbei und hat von der Brücke überm Schwarzwasser eine schöne Aussicht auf die Umgebung.

Oberbürgermeisterwahl in Schwarzenberg – was wollt ihr?

In den letzten Wochen war Wahlkampf in Schwarzenberg, die fünf Personen, die sich um das Amt des Oberbürgermeisters bzw. der Oberbürgermeisterin bewerben, haben das ganz unterschiedlich angepackt. Heute wird sich nun eventuell entscheiden, wer künftig im Rathaus das Sagen hat.

Es wäre eher eine Überraschung, wenn jemand auf Anhieb mehr als 50 % der Stimmen erhalten würde, schließlich tritt die langjährige Amtsinhaberin nicht mehr an und man hat die Wahl zwischen fünf Personen, die ganz unterschiedliche Ansichten und Voraussetzungen mit in dieses Amt bringen würden. Es ist schon ein wenig spannend: Wie viele Stimmen werden Ruben Gehart, Roland Küblböck, Lilly Vicedom, Erik Weber und Frank Weihrauch jeweils bekommen? Hat am Ende niemand mehr als 50 % der Stimmen, steht am 11. Oktober der zweite Wahlgang an, bei dem es dann reicht, die meisten Stimmen zu haben.

Neulich hatte ich gefragt, was ihr von den Kandidierenden wissen wollt. Jetzt wüsste ich gern, was ihr wollt: Habt ihr Vorschläge, Fragen, Anregungen, Wünsche, was sich in der Stadt und im Rathaus ändern könnte bzw. sollte, wenn der Oberbürgermeisterposten neu besetzt wird?

Ich fang mal an: Ich würde mir mehr Offenheit vonseiten der Stadt wünschen. Es gibt heutzutage x-Möglichkeiten, viele Menschen in Projekte und Entscheidungen einzubeziehen und umfassend zu informieren. Immer nur Ergebnisse präsentiert zu bekommen, ist vielleicht bequem (für Stadt und Einwohner/Einwohnerinnen), aber für etliche auch unbefriedigend. Nicht nur Menschen, die im Stadtrat, in der Stadtverwaltung oder in Arbeitsgruppen und ähnlichen Gremien sitzen, wollen sich gerne einbringen und mitgestalten. Da ist ein Potenzial, das man wunderbar zum Vorteil der Sadt und für alle, die hier leben, nutzen könnte – wäre schön, wenn das in Zukunft mehr der Fall wäre.

Und ihr so?