art-figura 2019: Preisträger und ein Blick in die Ausstellung

Am Freitag, den 5. Juli 2019, war Vernissage der art-figura-Ausstellung im Schlossmuseum, im Kleinen Festsaal: mit Musik von Luise Egermann sowie Reden von Lilly Vicedom, der Vorsitzenden des Vereins Kunstfreunde Schwarzenberg, und Anatoli Budjko, der diesmal die Ausstellung gestaltete. Mathias Lindner, Direktor der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz, verkündete die drei Preisträger:

1. Preis: Rainer Jacob aus Leipzig, „Stacheldraht“ (Weihnachtsbaum)
2. Preis: Julia Himmelmann aus Halle/Saale, „Pause“ (Steinzeugton)
3. Preis: Paul Hirsch aus Weiterstadt, „Verformbar“ (Holz)

Neben diesen drei Kunstwerken finden sich noch 32 weitere im Schlossmuseum, in der Altstadt sowie auf dem Hammerparkplatz. Ausgewählt wurden sie von einer Jury aus 281 Einreichungen. Die Exponate zum Thema „Nach allen Seiten“ sind im ganzen Museum verteilt, nicht nur in den Räumen der Sonderausstellung, sondern von unten bis hoch in den Turm.

Die art-figura-Ausstellung im Schlossmuseum ist bis zum 11. Oktober 2019 zu sehen, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr. Wer die Ausstellung besucht, kann für den Publikumspreis abstimmen.
Ausstellungseröffnung im Kleinen Festsaal

Rainer Jacob aus Leipzig, „Stacheldraht“ (Weihnachtsbaum)

Julia Himmelmann aus Halle/Saale, „Pause“ (Steinzeugton)

Paul Hirsch aus Weiterstadt, „Verformbar“ (Holz)

Nora Mesaros aus Berlin, „This could be you in white“ (Keramik)

Anne Heilmann aus Weimar, „Ausbreitung“ (Porzellan)

Hirofumi Fujiwara aus Karlsruhe, „Utopian (Pinkblock)“ (Kunststoff und Acrylglas)

Claudia Urlaß aus Wiesloch, „Kegel“ (Wäschetrocknerflusen)

Kerstin Hoffmann aus Frankfurt/Oder, „Schwarzer Raum mit 1000 weißen Schnüren“ (Holz, Schnüre und Tuch)

8. Kunstpreist art-figura startet diese Woche

Das Thema des 8. Schwarzenberger Kunstpreises art-figura lautet „Nach allen Seiten“, diesen Freitag, den 5. Juli 2019, ist im Schloss Schwarzenberg Vernissage, ab dem 6. Juli läuft die Ausstellung.

Einige Exponate sind schon zu sehen, so auf dem Hammerparkplatz. Die künstlerische Leitung und Gestaltung des Projektes obliegt in diesem Jahr Anatoli Budjko aus Chemnitz, der damit Franziska Schwarzbach ablöst.

Eine Vorjury hat aus 280 Einreichungen 35 Kunstwerke ausgewählt, diesen Freitag ermittelt eine Fachjury unter diesen die drei Preisträger.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Ab 1. Juli: Deckensanierung Grünhainer Straße

Ab Montag, den 1. Juli 2019, ist die Grünhainer Straße in der Neustadt voll gesperrt, da die Straßendecke und teilweise auch der Gehweg saniert wird.

Gebaut wird in drei Abschnitten:

1. von der Einmündung Neustädter Ring bis zum Abzweig Robert-Koch-Straße, Bauzeit ca. sechs Wochen

2. Abzweig Robert-Koch-Straße bis zur Weidauer Straße

3. Weidauer Straße bis zur Zufahrt Busbahnhof

Die Geschäfte bleiben für den Fahrzeugverkehr von beiden Seiten aus erreichbar. Die fußläufige Erreichbarkeit ist während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet.

Zeitweise kommt es zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit des Ring-Center-Parkhauses sowie der Parkplätze am Lorenz-Baumarkt und am Edeka.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Gesucht: Vorschläge fürs „Schwarzenberger Edelweiß“ 2019

Die Ehrennadel „Schwarzenberger Edelweiß“ verleiht die Stadt jährlich an Personen, „die sich um das gesellschaftliche, politische, kulturelle, religiöse, soziale, sportliche oder wirtschaftliche Leben in Schwarzenberg besonders verdient gemacht oder durch ihr Wirken das Ansehen der Stadt gemehrt haben“, ist auf der Website von Schwarzenberg zu lesen.

Vorschläge für 2019 können mit ausführlicher Begründung bis zum 31. Juli 2019 bei der Stadtverwaltung Schwarzenberg, Oberbürgermeisterin, Straße der Einheit 20, 08340 Schwarzenberg eingereicht werden.

Für Rückfragen steht Katrin Hübner, Sachgebietsleiterin Öffentlichkeitsarbeit / Innerer Service, Telefon 03774 266150 zur Verfügung.

Seit 2006 erhielten 29 Männer und 12 Frauen die Ehrennadel „Schwarzenberger Edelweiß“ – ziemlich unausgewogen, also: einfach mal Frauen vorschlagen!

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Parkhaus am Forstparkplatz: von 80 auf 177 Stellplätze

Am Montag fand die letzte Sitzung des alten Stadtrats von Schwarzenberg statt. Ein Thema war der „Grundsatzbeschluss zum Neubau eines Parkhauses auf dem Flurstück 259/1 (ein Teil des jetzigen Forstparkplatzes)“. Die Stadträtinnen und Stadträte stimmten fast geschlossen dafür. Es gab nur eine Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Damit ist ein Parkhaus am Forstparkplatz noch nicht beschlossen. Aber natürlich ist das ein großer Schritt auf dem Weg dahin.

Am interessantesten finde ich, dass es bei der Abstimmung am Montag plötzlich um ein Parkhaus mit sage und schreibe 177 Stellplätzen ging. Im Bebauungsplan-Entwurf von Anfang dieses Jahres war von 80 Stellplätzen die Rede. Quasi von jetzt auf sofort mehr als doppelt so viele.

Zum Vergleich: Das Ring-Center-Parkhaus hat 550 Stellplätze. Ein Drittel von 550 sind 183. Fast ein Drittel der Autos, die ins Ring-Center-Parkhaus passen, soll also in einem Parkhaus am Forstparkplatz Platz finden. Das am Hang gebaut werden soll. Man schaue sich den Platz dort mal an. Wie hoch und groß wäre ein solches Parkhaus? Wie sehr würde es das Gesamtbild der Altstadt stören? Mit wie viel mehr Verkehr wäre direkt gegenüber der Stadtschule zu rechnen? Wie viele Bäume würden nach dem Bau noch stehen? Genau dort, wo gebaut würde, leben die seltenen Feuersalamander – egal?

Immer wieder stellt sich die Frage: Warum schießen sich Stadtverwaltung und Stadtrat dermaßen auf den Forstparkplatz als Parkhausstandort ein? Es gibt Alternativen. Auf dem Hammerparkplatz und auf dem Finanzamt-Parkplatz zum Beispiel ist kein Fels im Weg, kein Baum müsste extra gefällt werden. Warum der Forstparkplatz?

In einer Zeit, in der wir offensichtlich mit immer extremeren Wetterlagen rechnen müssen und im Sommer gerade in der Stadt jeder Baum gegen die glühende Hitze hilft, will die Stadt ein Stück Stadtgrün ohne Not zerstören. Für Autos.

Noch mal zu den 177 Stellplätzen: 75 % davon wären für Dauerparker vorgesehen, 25 % für Kurzzeitparker, also 133 vs. 44. Die Beschlussvorlage aus der Stadtratssitzung am Montag sah vor, weitere Leistungen zum Parkhaus-Projekt erst zu vergeben, wenn zuvor 75 % der Dauerstellplätze verbindlich, und zwar mit Vertrag, vergeben wären, demnach 100 Stellplätze. In der Stadtratssitzung wurde diese Zahl laut Freie Presse auf Antrag des CDU-Stadtrats André Dürigen auf 75 gesenkt.

Für den Bau eines Parkhauses an der Stelle, inklusive Planung usw., sind in der Beschlussvorlage von Montag „circa“ 2,8 Millionen Euro netto veranschlagt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es bei diesem Betrag nicht bleiben, und bei der Betreibung eines Parkhauses fallen laufend Unterhaltungskosten an.

2,8+ Millionen Euro also für ein Parkhaus, bei dem von 177 Stellplätzen 133 an Dauerparker vergeben werden, die in der Altstadt leben und arbeiten. Bei den restlichen 44 Stellplätzen für Kurzzeitparker ist die Frage: Wer wird die nutzen? Wer wird fürs Parken Geld bezahlen, wenn er direkt in der Altstadt umsonst parken kann?

Logisch wäre doch: Wenn schon ein Parkhaus für die Altstadt, dann an einem Standort, wo möglichst günstig gebaut werden kann und nicht negativ in das Stadtbild eingegriffen wird.

(Foto: Forstparkplatz 27. Juni 2019)

Buchsommer 2019 in der Stadtbibliothek Schwarzenberg

In der Stadtbibliothek sieht es nach Ferien aus, denn gestern hat der Buchsommer begonnen.

Bei der Buchsommer-Aktion können alle mitmachen, die zwischen 10 und 16 Jahre alt sind. Auf sie warten über 100 topaktuelle Kinder- und Jugendbücher im Buchsommer-Regal. Einfach anmelden, kostet auch nichts.

Wer bis zum Ende der Sommerferien drei Bücher gelesen hat, erhält ein Zertifikat, außerdem findet eine Abschlussparty statt.

Bitte beachten: Bis zum 31. August 2019 gelten in der Bibliothek verkürzte Öffnungszeiten:

Montag 10 bis 15 Uhr
Dienstag 10 bis 18 Uhr
Donnerstag 10 bis 15 Uhr
Samstag 9 bis 11.30 Uhr
Mittwoch und Freitag bleibt die Bibliothek geschlossen.

-> Buchsommer Sachsen: www.bibliotheksverband-sachsen.de

Parkhaus am Forstparkplatz: Die Stadt macht Nägel mit Köpfen

Wie’s aussieht, will die Stadt jetzt Nägel mit Köpfen machen, was das Parkhaus am Forstparkplatz betrifft. Obwohl schon ein neuer Stadtrat gewählt wurde, wird am morgigen Montag, den 24. Juni 2019, bei der letzten Sitzung des alten Stadtrats über das Parkhaus beschlossen.

„Tagesordnungspunkt 10: Grundsatzbeschluss zum Neubau eines Parkhauses auf dem Flurstück 259/1 (ein Teil des jetzigen Forstparkplatz)“

Anfang des Jahres lag der Entwurf des Bebauungsplans „Erlaer Straße / Vorstadt“ aus. Am 29. April 2019 hat der Stadtrat den Bebauungsplan beschlossen, am 21. Juni trat er in Kraft. Und drei Tage später wird bereits über das Parkhaus abgestimmt – ohne der Öffentlichkeit zu kommunizieren, um welche Kosten es geht, wie viele Stellplätze geplant wären usw.