Frühlingsanfang

Heute ist Frühlingsanfang und ja, es liegt noch Schnee. Was für März ja an sich nicht ungewöhnlich ist.

Das Haus an der alten Schneeberger Straße, das saniert wird, ist schon eingerüstet, an den Fenstern und Türen hat sich bereits was getan.

Ein bisschen Schnee auf dem Schloss.

Und viel Streusalz auf dem Kirchsteig.

Hammerparkplatz

An der Straße des 18. März: „Nur für FORON Hausgeräte GmbH“

Und noch mehr Streusalz am Bahnhofsberg auf dem Fußweg im AOK-Bereich.

Bauarbeiten am Schwarzwasser zwischen Herrenmühle und Hammerparkplatz

Hinter dem Getränkemarkt am Hammerparkplatz wurden diese Woche Bäume gefällt, das hängt mit einer Baumaßnahme der Landestalsperrenverwaltung (LTV) zusammen. Und zwar sollen dieses Jahr ab dem Frühling am Schwarzwasser zwischen Herrenmühle und Hammerparkplatz Schäden aus dem Hochwasser 2013 beseitigt werden. Laut LTV werden „auf der linken Gewässerseite Hochwasserschäden beseitigt, eine Gewässerzufahrt errichtet, ein Regenwasserkanal erneuert und die Ufermauer ertüchtigt“. Zudem wird das Wehrfragment des ehemaligen Sägewerkes Graf zurückgebaut.

Nach Ende der Bauarbeiten werden an Ort und Stelle standorttypische Gehölze wie Berberitze, Pfaffenhütchen, Hasel, Schlehe und schwarzer Holunder als Ersatz gepflanzt. Für Vögel und Insekten wird also etwas getan, ebenso für die Fische: „Im gesamten Gewässerbereich werden in ingenieurbiologischer Bauweise Fischunterstände, Störsteingruppen und Buhnen hergestellt. Dadurch entstehen beruhigte Bereiche, in denen sich Fische entwickeln und zurückziehen können.“

-> Info: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/246992

Silvester 2020

Dämmerung. Ein Jahr ist fast vorbei, in wenigen Stunden heißt es dann: Willkommen 2021. Am 31. Dezember 2019 hatte ich zu Silvester gefragt, was das neue Jahr wohl bringen wird. Ein paar Stichworte waren: Abriss Herrenmühle (begann im Januar, ist weg), Bau des Parkhauses am Forstparkplatz (noch nicht begonnen), Ende der Bauarbeiten im Schlosspark (Eröffnung war am 3. Oktober).

Was war sonst noch los? Der Hammerparkplatz wurde im Randbereich neu gestaltet, ein neuer Oberbürgermeister gewählt, der Wohnmobilstellplatz an der Uferstraße generalüberholt, der Kirchsteig saniert, die Fassadensanierung der Stadtschule begonnen (noch nicht fertig), ebenso der Umbau des Hauses der Vereine in der Heide (Anbau fertig, Hauptgebäude ab 2021). Es gab noch etliche Baustellen mehr, gerade auch Straßenbaustellen, verbunden mit Sperrungen, die teils größere Umwege und viele Nerven kosteten, und nicht zuletzt aufgerissene und bald wieder geflickte Straßen und Fußwege für schnelles Internet.

Und dann natürlich Corona. Wenn ich jetzt die Frage wieder stelle, was wohl das neue Jahr bringt, ist sicher, dass Corona uns noch eine ganze Weile beschäftigen wird. Man kann nur hoffen, dass die Gräben nicht noch tiefer werden und dass der Mist möglichst bald unter Kontrolle kommt. Eine große Portion Optimismus für 2021 wäre also gut.

Und weil es einfach passt, lass ich an dieser Stelle Anton Günther zu Wort kommen, der nicht irgendwelchen Parteien oder Strömungen „gehört“, sondern seine Lieder über und für das Erzgebirge geschrieben hat. Eine Stimme aus einer Zeit, die lange vorbei ist, geboren wurde er 1876, gestorben ist er aus eigener Entscheidung 1937. Ein Auszug aus „Bild dir nischt ei“:

„Wos nützt eich Haß un Neid, dos ganze Streiten.
Mir hobn als Menschen alle zwaa Seiten.
Die aane is gut, un die annere is schlacht,
När waar zen Guten stieht, dar behält racht!

Bild dir nischt ei, bild dir nischt ei!
Bist när a Mensch, kast wetter nischt sei.
Gruß oder klaa, arm oder reich,
ben Afang un ben End sei mer allezamm gleich!“

In diesem Sinne: Bleibt Mensch. Behandelt andere mit Respekt. Bringt andere durch euer Handeln nicht in Gefahr.

Einen guten Rutsch und ein gutes Jahr 2021!