Krasse Wolken und frisches Grün

Auf einmal sind die kahlen Bäume und Sträucher Geschichte, alles wird rasend schnell grün. Allerdings müsste es mehr regnen, der April war bisher sehr warm und trocken …

Blick vom Steinweg

Links im Bild der Ottenstein

Steinweg und Totensteinpark

Hofgarten mit Blick aufs Berufliche Schulzentrum

Ghostbusters! Also dieser Marshmallow Man. Oder so.

Spielplatz gegenüber vom Beruflichen Schulzentrum

Auf dem Panoramaweg rund um Schwarzenberg

Ich komme ja ziemlich herum in Schwarzenberg, aber den kompletten Panoramaweg war ich bisher nicht gelaufen. Am gestrigen Ostersamstag war es dann so weit. Drei Stunden sollte die Wanderung laut einschlägiger Websites dauern. Die sehen den Hammerparkplatz als Startpunkt vor, durch die Altstadt soll man zum Galgenberg laufen. Und dort gings auch für uns los.

Auf dem Galgenberg, mit Blick auf die Altstadt.

Nächster Halt war der Becherberg mit seinem Aussichtspunkt.

Etwas unterhalb des Aussichtspunkts sind zwei Bänke, die Bäume dort blühen gerade.

Vom Becherberg gings durch den Rockelmann zur Waldbühne.

Und dann durch Bermsgrün …

An manchen Häusern in Bermsgrün sind Tafeln mit „Häusergeschichten“, die gibts seit letztem Jahr, denn 2018 wurde 825 Jahre Bermsgrün gefeiert, unter anderem mit diesem schönen Projekt.

Auf der Dorfstraße raus aus Bermsgrün, und bevor man aufs Eisenwerk-Erla-Gelände kommt, steht da eine Bank mit schöner Aussicht. Leider an dem Tag mit Müll, da wäre ein Müllkorb wohl sinnvoll.

Das ist die Aussicht von der Bank, nächste Station war die Gartenanlage Rosental.

Anschließend übers Schwarzwasser …

… an Garagen mit Graffiti vorbei …

… über die Karlsbader Straße …

… in den Wald.

Das war ganz schön steil.

Und stellenweise war es wegen des Laubs auf dem Weg auch rutschig, obwohl oder gerade weil es so trocken war.

Der Weg führte am Freitaggut vorbei die Alte Annaberger Straße runter zum Brückenberg.

Auf dem Brückenberg, kurz vorm Ottenstein.

Auf dem Ottenstein, mit Blick auf Schloss und Kirche.

Und letzte Station: der Totenstein.

Wir waren tatsächlich etwa drei Stunden unterwegs, wobei wir die Strecke ein wenig abgewandelt hatten. Es geht immer wieder mehr oder weniger steil bergauf (und bergab), das ist nicht ganz ohne, aber eben der Preis für die tolle Aussicht. Wir hatten nur kurze Pausen gemacht, keine längere Rast. Die Zeit verging im Nu, da die Strecke abwechslungsreich ist und man viel zu sehen bekommt, allem voran natürlich Schloss und Kirche. Mit dem Wetter hatten wir Glück, es war fast ein bisschen zu sonnig und warm, aber streckenweise ist man ja im Wald und damit schattig unterwegs. Kurzum: Die Strecke lohnt sich, und zwar für Touristen wie für Einheimische.

Ritter, Schloss und ein verschwundener See: die Sage vom Ottenstein

Auf dem Ottenstein habe ich heute eine weitere Tafel des Sagenpfads entdeckt, diesmal mit der „Sage vom Ottenstein“, in der es um einen Ritter vom Schloss Schwarzenberg geht, bei dem das Burgfräulein Gerhilde lebte, in die sich Graf Otto verliebte, was dem Ritter nicht gefiel. In einer Vollmondnacht flohen Gerhilde und Otto aus dem Schloss, dazu mussten sie über den See, der das Schloss umgab, und das ging für das Burgfräulein schief. Den See gibts nicht mehr und Ottos Hütte am See soll da gestanden haben, wo der Ottenstein ist.

Ein See um das Schloss, nette Idee. Könnte man sich sogar halbwegs vorstellen, wenn man auf dem Ottenstein steht und zum Schloss rüberschaut. Quasi die zwei Königskinder von Schwarzenberg …