Schwarzenberg persönlich: Ulrike Schröder-Schubert

In der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg dreht sich alles um Füße, Beine und Schuhe, und eine Ergotherapiepraxis gibt es auch. Das vielseitige Unternehmen in der Uferstraße 4 setzt sich zudem für den Umweltschutz ein und engagiert sich sozial. Es lohnt sich, auf seiner Website vorbeizuschauen, oder gleich persönlich im Laden. Auf meine Fragen hat Geschäftsführerin Ulrike Schröder-Schubert geantwortet. Vielen Dank dafür!

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1. Bitte erzählen Sie etwas über sich: Wer sind Sie, was machen Sie?

Mein Name ist Ulrike Schröder-Schubert. Ich bin, zusammen mit meinem Vater Dietmar Schröder, Geschäftsführerin der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH.
Wir sind ein familiengeführtes Handwerksunternehmen im Herzen von Schwarzenberg. Zu uns gehört unsere Filiale Schuhlounge in der Bahnhofstraße 11 in Schwarzenberg.

2. Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Schwarzenberg?

Ich bin 1977 in Schwarzenberg geboren und auch aufgewachsen. Meine Eltern haben mir von klein auf meine Heimatstadt sehr nahe gebracht. Wir haben ein Haus direkt im Herzen von Schwarzenberg und haben schon in meiner Kindheit viel in Schwarzenberg unternommen. Nach meiner Ausbildungszeit bin ich sehr schweren Herzens für 8 Jahre nach Tegernsee gezogen und habe da gearbeitet und gelebt. Es war eine lehrreiche Zeit. Die Wochenenden und Feiertage waren aber für Schwarzenberg bestimmt. Nach den 8 Jahren bin ich wieder ins Erzgebirge gezogen und habe 2010 eine Ergotherapiepraxis in der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH eröffnet und 2011 die Firma übernommen. Im November 2016 bin ich zur Botschafterin des Erzgebirges von Landrat Frank Vogel ernannt worden.
Ich versuche, in meiner täglichen Arbeit die Stadt Schwarzenberg sehr zu integrieren. Bei uns enden manche Stadtführungen, wir beteiligen uns an Museumsnächten. Unsere Mitarbeiter erhalten zum Geburtstag immer etwas Typisches aus Schwarzenberg.

3. Welche Schwarzenberger Orte mögen Sie – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen …?

Es gibt so viele schöne Stellen und Orte in und um Schwarzenberg. Man könnte einfach loslaufen und würde sofort viel Schönes entdecken. Beispielsweise den Rockelmannpark, den Galgenberg, den Otten- und Totenstein.
Für mich persönlich am beeindruckendsten sind Schloss und Kirche.
Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht zu Schloss und Kirche schaue. Dieses Wahrzeichen ist essenziell für Schwarzenberg.

4. Haben Sie Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Was die Stadt dringend bräuchte, ist ein wirkliches „Miteinander“ bezüglich der Gewerbetreibenden.
Ein Einkaufen untereinander, Aktionen miteinander …
Auch würde ich persönlich unser sogenanntes Hochzeitsparadies ausbauen. Eine Gastronomie im Schloss, vielleicht auch Übernachtungen im Schloss …

5. Schwarzenberg in 10 Jahren – wie stellen Sie sich das vor?

Ich möchte mit der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH und mit unserer Schuhlounge in 10 Jahren noch in Schwarzenberg sein. Und das wünsche ich auch allen anderen Gewerbetreibenden in Schwarzenberg.

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Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg
Uferstraße 4, 08340 Schwarzenberg
Website: www.ost-szb.de

Schuhlounge
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Website: www.schuh-lounge.de
Facebook: www.facebook.com/schuhlounge

Schwarzenberg persönlich: Final Horizon

Schwarzenberg persoenlich Egal ob Altstadtfest oder Straßenfest Unbesetzte Zone: Wenn in Schwarzenberg gefeiert wird, ist auf der Bühne meist die Band Final Horizon dabei. Final Horizon sind Kay Schöning (Gesang, Akustikgitarre), Irina Schöning (Gesang, Percussions), Silvio Laukner-Schöning (Bassgitarre, Gesang), Marcel Tautenhahn (E-Gitarre, Mundharmonika) und Daniel Kasper (Schlagzeug). Auf meine Fragen hat Silvio Laukner-Schöning geantwortet. Danke dafür!

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1. Bitte erzähl etwas über euch: Wer seid ihr, was macht ihr?

Wir sind die Band Final Horizon aus Johanngeorgenstadt, wobei wir in der Region verstreut wohnen. Kay in Schwarzenberg, Marcel wohnt jetzt wieder in Johanngeorgenstadt, Daniel kommt aus Annaberg, Irina und ich wohnen in Lößnitz.

In dieser Formation gibt es uns noch nicht allzu lang, Daniel kam erst 2014 dazu, sodass wir endlich komplett waren. Was im August 2008 mit ein paar Coversongs zu Geburtstagsfeiern begann, hat sich schnell zu einer satzgesangorientierten Akustik-Rock-Band entwickelt, mit Schwerpunkt auf eigenen Kompositionen.
2009 veröffentlichten wir unser erstes Album „Follow me“, das mithilfe eines Förderprojektes zustande kam. 2011 hat es ein Titel dieses Albums sogar ins Radio geschafft. „Mission Rock“ war ein Songwettbewerb des Radiosenders R.SA, man konnte im Internet für die „Beste Rockband Sachsens“ stimmen. „As long as I can play for you“ wurde am häufigsten gevotet und somit gewannen wir den Titel.
Wir hatten zudem die Ehre, für den EHV Aue einen Song zu schreiben. „On Fire“ heißt die rockige Nummer, in der erstmals auch ein Schlagzeug zum Einsatz kam.

Wir hatten Auftritte in Sachsen und ganz Deutschland, auch beim Tag der Sachsen in Schwarzenberg. Jetzt konnten wir nach zwei Jahren harter Arbeit unser neuestes Werk vorstellen, das komplett in Eigenregie entstand, „Long Lasting Fire“ ist der Titel des Albums. Wir proben viel in unserem Proberaum in Johanngeorgenstadt, arbeiten wieder an neuen Songs und für kommende Auftritte. Wir sind schon längst keine Akustik-Rock-Band mehr, denn was uns auszeichnet, sind unsere eigenen Songs, die meist geprägt sind von ausgetüftelter Mehrstimmigkeit und detailverliebten Arrangements der einzelnen Instrumente.

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2. Woran denkt ihr zuerst, wenn ihr „Schwarzenberg“ hört oder lest?

Wenn wir Schwarzenberg hören, denken die meisten von uns an den wunderschönen Weihnachtsmarkt, an Schloss und Kirche und an die atemberaubende Natur, die Schwarzenberg umgibt. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren zu einer Attraktion für viele Besucher entwickelt, darauf sind wir sehr stolz.

3. Welche Schwarzenberger Orte mögt ihr?

Es gibt viele versteckte Orte, die einigen gar nicht mehr so bewusst sind, die aber ihren eigenen Charme und Charakter haben, wie zum Beispiel der Bahnhof am Haltepunkt. Dort sind viele Fotos zu unserem aktuellen Album entstanden.

4. Was sollte man auf keinen Fall verpassen, wenn man in Schwarzenberg ist?

Wie schon erwähnt ist der Weihnachtsmarkt und das eigentliche Fest mit den liebevoll geschmückten Fenstern und Bäumen immer sehenswert. Wer also in der Weihnachtszeit nach Schwarzenberg kommt, wird das nicht so schnell wieder vergessen. Es lohnt sich auch einen kleinen Rundgang durch die wunderschöne Altstadt zu machen, dort gibt es jede Menge zu sehen.

5. Was gefällt euch an Schwarzenberg, was nicht? Habt ihr Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Was uns ein wenig missfällt, ist, dass man etwas mehr mit der Zeit gehen könnte, gerade was das Kulturelle angeht. Auf jeden Fall sind Bräuche und Traditionen ein Muss für die Stadt, dennoch könnte sie mehr aus sich machen. Gerade Events wie das Altstadtfest könnten mehr Pepp vertragen. Sonst ist es eine wunderschöne Stadt, die viel Interessantes bietet und auch immer wieder Verschönerungen und Neues schafft.

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Informationen über Final Horizon gibt es auf der Facebook-Seite der Band: klick

Schwarzenberg persönlich: Homöopathin Sabine Auerswald

Schwarzenberg persoenlichWer in Schwarzenberg einen Homöopathen sucht, wird fündig – zum Beispiel in der Heinrich-Heine-Straße 10 beim Lorenz-Baumarkt. Dort praktiziert seit einigen Jahren Sabine Auerswald, die diesmal meine fünf Fragen zu „Schwarzenberg persönlich“ beantwortet hat. Vielen Dank dafür!

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Bitte erzählen Sie etwas über sich: Wer sind Sie, was machen Sie?

Mein Name ist Sabine Auerswald. Ich bin in Aue geboren und in der Nähe von Schwarzenberg aufgewachsen, bin verheiratet, habe eine Tochter und drei Enkel.

Mein beruflicher Weg ist nicht geradlinig verlaufen, vom Facharbeiter für Datenverarbeitung über Dipl. Betriebswirtin/ Wirtschaftsinformatik, Bankkauffrau bis zur Heilpraktikerin und Homöopathin. Letztendlich gibt es für mich nichts Schöneres und Erfüllenderes, als Menschen zu helfen.

Sabine Auerswald

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Schwarzenberg?

Mit wenigen Unterbrechungen hat mein Berufsleben in Schwarzenberg stattgefunden, was mich natürlich stark mit dieser Stadt verbindet. Bereits meine Lehre absolvierte ich hier, danach war ich insgesamt achtzehn Jahre im Rechenzentrum des Waschgerätewerkes tätig. Während meiner anschließenden Tätigkeit in einer Bank hatte ich viele Jahre in Schwarzenberg und Umgebung im Außendienst zu tun und 2005 eröffnete ich meine Praxis hier. Das heißt, ich habe bisher über dreißig Jahre „Schwarzenberger Luft“ geatmet. Es zieht mich immer wieder in diese Stadt.

Ich fühle mich hier wohl, kenne viele nette Menschen und freue mich jeden Tag auf meine Patienten.

Welche Schwarzenberger Orte mögen Sie – egal ob Kultur, Natur, Einkaufen …?

Schwarzenberg ist eine Stadt mit Flair, Tradition und Geschichte. Die Wahrzeichen, Schloss und Kirche, sind weithin sichtbar und der Blick aus der Ferne auf die Stadt, egal aus welcher Richtung man sich nähert, gefällt mir sehr. Die schöne Altstadt mit ihren vielen kleinen Geschäften, das Eisenbahnmuseum, das Schlossmuseum sind Orte, die einen Besuch wert sind.

Haben Sie Ideen, Wünsche, Vorstellungen für die Stadt?

Ich wünsche mir mehr Farbe, mehr blühende Pflanzen, aber auch Investoren für erhaltenswerte Gebäude (z. B. altes Postgebäude).

Es gibt einige „Hindernisse“, um in den schönsten Teil der Stadt zu kommen, die meiner Meinung nach den sonst guten Eindruck stören und nicht zur Belebung der Altstadt beitragen. Außerdem wünsche ich mir mehr kulturelle Veranstaltungen auf der Freilichtbühne.

Schwarzenberg in zehn Jahren – wie stellen Sie sich das vor?

In zehn Jahren will ich immer noch in meiner Praxis arbeiten. Die Stadt ist noch schöner geworden und der öffentliche Nahverkehr ist ausgebaut. Vom Bahnhof aus gelangt man mit einem Kleinbus in die Altstadt oder in andere Stadtteile.

Sabine Auerswald: www.auerswald-praxis.de

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Die anderen Beiträge zu “Schwarzenberg persönlich” gibt es hier.