Eine Fußwegbaustelle am Weißen Hirsch

An der Straße der Einheit am Weißen Hirsch ist der Fußweg eine Baustelle, allzu groß ist der Umweg aller­dings nicht, man läuft eben unten bei den Häusern entlang.

Neulich war ich auf dem Alten Georgenfriedhof und hab das Grab der Familie Freitag foto­gra­fiert, auf dem großen Stein steht nur: „Familie Freitag. Herrenmühle“. Wie schade, dass diesem denk­mal­ge­schützten Gebäude, der Herrenmühle, scheinbar der Abriss bevorsteht.

Und im Totensteinpark am Steinweg war eine Amsel so nett, nicht gleich wegzu­fliegen. Die kleinen Dinge …

Fußwegbaustelle am Weißen Hirsch an der Straße der Einheit

Grab der Familie Freitag auf dem Alten Georgenfriedhof. Auf dem Grabmal steht nur: „Familie Freitag. Herrenmühle“.

Foto von der Herrenmühle von März 2016

Amsel am Steinweg

Altstadt, Schloss und Schwarzenberger Edelweiß

Heute ist das R.SA-Festival auf der Waldbühne und von Mittag bis Nachmittag war in der Altstadt „Oldietag“ mit kosten­losen Stadtführungen, Musik und offenen Läden. Ich hab mir das kurz ange­schaut und bin dann weiter in die Vorstadt, auf der Brücke überm Schwarzwasser sind die Blumenkästen frisch bepflanzt, mit Schloss und Kirche im Hintergrund sieht das schon schön aus.

Und was derzeit noch an allen Ecken und Enden in der Stadt blüht: das Schwarzenberger Edelweiß. Das ja nichts mit dem Alpen-Edelweiß zu tun hat, sondern eine spani­sche Wucherblume ist. Klingt nicht so toll, ist aber ganz hübsch. Ich hab es an der Herrenmühle und in der alten Schneeberger Straße fotografiert.

Und zu guter Letzt noch ein Blick vom Steinweg auf die Altstadt mit Schloss und Kirche. Ist wohl eines der am meisten foto­gra­fierten Motive in der Stadt. Kein Wunder …

Hallo Star!

Star am Steinweg.

Der Star ist der Vogel des Jahres 2018. Er ist „ein typi­sches Beispiel für den stillen Rückgang der häufigen Vogelarten, denn sein Bestand nimmt stetig ab. In der aktu­ellen deutsch­land­weiten Roten Liste ist der Star sogar direkt von ‚unge­fährdet‘ (RL 2007) auf ‚gefährdet‘ (RL 2015) hoch­ge­stuft worden …“, heißt es auf der Website des Nabu.

Warum ist der Star gefährdet?

„Gründe für seinen Rückgang sind der Verlust und die inten­sive Nutzung von Weiden, Wiesen und Feldern, auf denen der Star nicht mehr genug Würmer und Insekten zum Fressen findet. Werden Nutztiere nur im Stall gehalten, fehlt der Mist, der Insekten anlockt. Biozide und Agrochemikalien vernichten zudem weitere Nahrungstiere. Beerentragende Hecken zwischen den Feldern sucht man vieler­orts eben­falls verge­bens. Geeignete Nistplätze fehlen dort, wo alte Bäume mit Bruthöhlen entfernt werden“, erfährt man auf www.nabu.de.