Altstadtfest am Sonntag

Am heutigen Sonntag war das Wetter perfekt für den Schwarzenberger Drachen, an der Eibenstocker Straße wartete er auf Kinder, die an der Rittertour-Schnitzeljagd teil­nahmen. Dass er 22 Jahre alt ist, kann man seinem Hinterteil entnehmen, da steht „2000“ und das Kürzel von Ralf Alex Fichtner, der die Außenhaut des Drachen gestaltet hatte.

Viele Menschen waren unter­wegs in der Altstadt und der Vorstadt, und neben Musik auf den Bühnen, Essen und Trinken an diversen Ständen und in Lokalen gabs in dem ein oder andren Hinterhof und Laden was zu entde­cken: tolle Aussichten auf die Vorstadt, Holzhocker mit Tierbeinen und mehr.

Im Fischbrötchen-Wagen an der Oberen Schloßstraße war nach 17 Uhr die Auslage leer und auf einem Zettel stand: „Sammeln sei alle. Danke“. Und dem kann man sich eigent­lich nur anschließen: Hoffentlich hatten viele heute einen guten Tag, die Gäste wie die Händler, und danke an alle, die das Altstadtfest orga­ni­siert und irgendwo mitge­holfen haben. Schön wars.

Schwarzenberger Drache in der Eibenstocker Straße

Blumenladen in der Oberen Schloßstraße mit span­nendem Stuhl

Blick von einem Hinterhof auf die Vorstadt

Galerie Rademann im Marktgässchen

Kunst und Kneipe im Marktgässchen

Schlossmusikanten

Königseiche am Unteren Markt mit Mittelaltermarkt drumherum

Schaufenster der Stadtinformation

Fischbrötchen in der Oberen Schloßstraße

Viel Qualm vom Drachen

Silvester in der Altstadt

Die Weihnachtslichter leuchten noch. In der Altstadt waren einige Leute unter­wegs, nicht viele. Ein paar Knaller hallten in den Gassen. 17 Uhr war der Türmerruf vom Ratskellerturm zu hören. Das Marktgässchen ist ein biss­chen verzau­bert, und einen schönen Weihnachtsberg gibts dort auch zu sehen, im Schaufenster des „Kafka“.

Nacht der Lichter 2020: in anderem Licht

Von 18 bis 21 Uhr war heute langer Einkaufsabend in Vor- und Altstadt, sonst „Nacht der Lichter“, in diesem Jahr „In anderem Licht“. Draußen gabs wegen Corona keine Gastronomie und keine Musik usw., alles sollte sich in den Läden und Lokalen abspielen. Beziehungsweise etwas war doch in den Straßen und an den Häusern zu sehen, auch an Schloss und Kirche: beson­dere Beleuchtung.

Zum Teil kannte man die schon von den vorigen Ausgaben der „Nacht der Lichter“, zum Beispiel die Königseiche am Unteren Markt in verschie­denen Farben und an Häusern in der Altstadt bestimmte Muster.

In der Altstadt waren durchaus Leute unter­wegs, wenn auch deut­lich weniger als sonst zu diesem Anlass, was ja genau so im Sinne der Veranstalter war. Manche Läden waren nicht geöffnet, und für die, die Extrastunden schoben, hat sich das hoffent­lich gelohnt.

Altstadt mal drei

Hinweisschild mit Klingel für Menschen im Rollstuhl an der Stadtinformation Schwarzenberg am Oberen Tor 5. Eine gute Sache, noch besser wäre natür­lich ein barrie­re­freier Zugang.

Am letzten Schultag vor den Herbstferien findet schon seit Jahren die „Nacht der Lichter“ statt, so auch in diesem Jahr, aber „in anderem Licht“. Am Freitag, den 16. Oktober 2020, laden von 18 bis 21 Uhr Geschäfte der Vor- und Altstadt zum Bummeln ein und Lokale zum Einkehren. Wegen Corona gibt es diesmal keine Angebote und Gastronomie draußen, dafür ein umfas­sen­deres Lichtkonzept. Und das Schlossmuseum Perla Castrum ist eben­falls geöffnet.

Was zum Mitnehmen an der Oberen Schloßstraße.

Familientag „30 Jahre deutsche Einheit“ in Schwarzenberg

Der Familientag anläss­lich 30 Jahre deut­sche Einheit heute hat ein biss­chen ans Altstadtfest erin­nert: An verschie­denen Ecken in der Altstadt gabs Musik und Tanz oder etwas anderes war los, in den Straßen flanierten und unter­hielten sich Leute mitein­ander, auch Ritter Georg und Burgfräulein Edelweiß waren unter­wegs und die Obere Schloßstraße war autofrei …

Reden wurden auch gehalten, denn 14 Uhr wurde der Schlosspark nach langer Bauzeit wieder­eröffnet, von Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer und Landrat Frank Vogel. Sehr viele Interessierte schauten sich den Schlosspark im Anschluss gleich an, dazu mehr in einem Extra-Artikel.