Wieder da: der Holzdrache am Totenstein

Der Drache am Totenstein ist wieder da. Allerdings ein neuer, der alte wurde letztes Jahr bei den Felssicherungsarbeiten runtergeholt und sollte aufgefrischt werden, war aber dafür wohl zu marode. Jörg Beier hat einen neuen geschaffen.

Zum Vergleich: Auf Foto 1 und 2 ist der neue Drache, auf Foto 3 der alte (im Mai 2017).

Ein Blick in die alte Engel-Apotheke

Während des Weihnachtsmarkts ist in der ehemaligen Engel-Apotheke am Markt 13 eine Ausstellung zu sehen mit Werken von Christine Beier, Jörg Beier, Lydia Schönberg, Paul Brockhage, Monika Kampzcyk, Annett Lehmann und Gisela Eichardt.

Organisiert haben das die Vereine Kunstfreunde Schwarzenberg und Kunstzone, mit freundlicher Unterstützung von Mandy und Heiko Dietel. Heiko Dietel ist der Eigentümer des denkmalgeschützten Hauses, der die Sanierung in die Hand genommen hat.

Sehenswert sind also auch die Räumlichkeiten selbst, und es bleibt spannend, wie es damit im neuen Jahr weitergeht, denn sowohl für die Gewerberäume im Erdgeschoss als auch für die Wohnungen in den oberen Stockwerken werden noch Mieter gesucht.

Felssicherung am Totenstein: große Brocken

Letzte Woche war der Bahnhofsberg stundenweise für Autos und Fußgänger gesperrt, da Felssicherungsarbeiten am Totenstein liefen, zwischen Treppenaufstieg Totenstein bis Bahnhofstraße 7.

Kletterer vom Höhenservice Straß aus Chemnitz entfernten lockeres Gestein sowie in Felsspalten wachsende Pflanzen.

Anschließend räumten Mitarbeiter des Bauhofes die heruntergefallenen Steine weg: Circa 9 Tonnen Gestein kamen dabei zusammen, laut Stadtverwaltung. Dass das zum Teil ziemliche Brocken waren, sieht man auch auf dem Foto vom vergangenen Donnerstag.

Zwischen Bahnhofstraße 11 bis zum Treppenaufstieg Totenstein muss der Fels noch gesichert werden, was voraussichtlich in KW 27 bzw. 28 geschieht.

Der Holzdrache, der sonst vom Totenstein runterschaut, wurde zuvor entfernt und erst wieder angebracht, wenn die Felssicherungsarbeiten komplett beendet sind. In dieser Zeit restauriert Jög Beier den Drachen (der auch von ihm stammt).

Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM)

(Foto vom 4. April 2017)

Die Gedanken sind frei

Die Schaufenster des Ladens gegenüber vom Blumeneck in der Eibenstocker Straße sind neu gestaltet, „Die Gedanken sind frei“ ist zu lesen und Engel und Bücher von Jörg Beier sind zu sehen. Auf der Tür steht außerdem: „Wir sanieren für Sie!“

Ob das eine neue Zweigstelle von Beiers „Kunst und Kneipe“ wird? Auf jeden Fall sehen die Schaufenster so besser aus als vorher bei leerstehendem Laden. Besonders im Dunkeln.

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Lesung mit Jörg Beier und Walter Niklaus: „Zwei Leben in zwei Diktaturen“

Eine Lesung unter dem Motto „Zwei Leben in zwei Diktaturen“ findet am Samstag, den 12. September 2015, in Jörg Beiers Atelier auf dem Ottenstein, Karlsbader Straße 2a, statt, Beginn ist 19 Uhr.

Besagte zwei Leben in zwei Diktaturen sind die von Jörg Beier (Holzbildhauer) und Werner Finck (1902–1978, Kabarettist, Schauspieler, Schriftsteller). Über Jörg Beiers anderthalbjährige Haft 1969/1970 im Untersuchungsgefängnis Chemnitz-Kaßberg und im Zuchthaus Cottbus ist kürzlich erst das Buch „Aber die Gedanken sind frei. Briefe durch die Gitter“ erschienen, Herausgeber ist Matthias Zwarg, der an dem Abend die einleitenden Worte spricht.

Lesen wird Walter Niklaus (Regisseur, Schauspieler, Sprecher), Andreas Dietrich spielt Saxophon. Der Eintritt kostet 7 Euro.

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Ausstellung „Archiv der verlorenen Träume“ in der Galerie Silberstein

Vernissage war am 18. Oktober 2013, laufen wird die aktuelle Ausstellung der Künstlergruppe Zone in der Galerie Silberstein „bis zum jüngsten Tag“, wie es auf dem Plakat heißt.

Zu sehen sind Bilder, Fotografien, Objekte, Skulpturen von Alain Baczynski, Christine Beier, Jörg Beier, Gudrun Beier, Ralf Alex Fichtner, Lydia Schönberg und Ingolf Höhl.

Galerie Silberstein
Obere Schloßstraße 5
08340 Schwarzenberg

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Ausstellung in der Galerie Silberstein: „Aber die Gedanken sind frei …“

1969 wird Jörg Beier, 22 Jahre, verhaftet, wegen „staatsfeindlicher Hetze“ angeklagt und zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt, die er in Karl-Marx-Stadt und Cottbus absitzt. Diese Zeit ist das Thema der aktuellen Ausstellung in der Galerie Silberstein, gezeigt werden unter anderem „Briefe durch die Gitter“ von Jörg Beier und seinen Eltern sowie Collagen.

Ausstellung „Die Gedanken sind frei … Jörg Beier – gefangen in der DDR“

  • Februar bis April 2013
  • Dienstag–Freitag + Sonntag von 15 bis 18 Uhr

Galerie Silberstein
Obere Schloßstraße 5
08340 Schwarzenberg
Telefon 03774 22498

Ausstellung Galerie Silberstein