Tag der offenen Tür im Schloss Schwarzenberg

Heute war im Schloss Schwarzenberg „Tag der offenen Tür“, der Eintritt ins Schlossmuseum Perla Castrum war frei, es gab Führungen und im Schlosshof spielten „Brezel Brass“ auf.

Thema der Führungen waren die abgeschlossenen Sanierungsarbeiten im Schloss vor allem in Hinblick auf den Brandschutz und auch die noch recht neue Dauerausstellung im Schlossmuseum.

In den letzten Jahren haben der Erzgebirgskreis als Eigentümer des Schlosses und die Stadt Schwarzenberg als Mieterin der Museumsräumlichkeiten unterm Strich ca. 3,6 Mio. Euro investiert.

Öffnungszeiten Perla Castrum: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
Eintritt: Kinder bis 6 Jahre frei, ermäßigt 3 Euro, Erwachsene 6 Euro

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Schloss Schwarzenberg am 10. Juni 2016, beim Tag der offenen Tür

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Im Schlosshof waren Schnitzarbeiten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kinder- und Jugendkunstsymposiums zu sehen.

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Brezel Brass!

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Blick in den Schlosshof aus dem Schlossmuseum

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Das Schlossgespenst

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Umwerfende Aussicht aus dem Schlossmuseum, hier auf Karlsbader Straße und Vorstadt

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Blick Richtung Karlsbader Straße und Badwiese

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Eingang Volkshochschule und Kreismusikschule Erzgebirgskreis

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Treppe hoch zu den ehemaligen Museumsdepoträumen

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Kleiner Festsaal

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Im Schlossmuseum

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Buckelbergwerk

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Flaschenbergwerk (mit Kurbel unten rechts)

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Schautafel zur Schlosssanierung mit Fotos zum Vergleich: vorher, dazwischen, nachher

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Hammerparkplatz

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Scherenschnitt von Gudrun Beier

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Interaktiver Schwibbogen

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Schnitzereien von Harry Schmidt

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Museumskasse

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Spendenteufel

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Springbrunnen und Meißner Glockenspiel zwischen Oberer und Unterer Schloßstraße

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Untere Schloßstraße

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Linde am Steinweg

Schwarzenberg entdecken: ein Stadtführer für Kinder

Pünktlich zum Tag der Sachsen gibt es nun auch einen Schwarzenberg-Stadtführer für Kinder – von 3 bis 8 Jahren, heißt es auf Seite 1. Ein Mädchen und ein Junge, Ottilie und Fritz, führen durch die Altstadt, und „unterwegs“ kann gemalt, gerätselt und gebastelt werden; zum Ausschneiden und Bemalen sind Ritter Georg, Burgfräulein Edelweiß und der Drache sowie eine Schlosslaterne.

24 Seiten hat das Heft, und Kinder können damit so einige Zeit verbringen. Die Bilder sind angenehm unaufgeräumt und in Teilen schon koloriert, es gibt etliche Details zu entdecken, wie zum Beispiel ein Vogelnest in der Königseiche auf dem Unteren Markt und eine Katze auf einem Dach beim Meißner Glockenspiel. Das ist schön anzuschauen! Der Text zu den Bildern kommt in Reimen daher, und das tut manchmal etwas weh: wenn die Wortwahl krampfig ist oder es gar zu sehr holpert.

Aber unterm Strich ist das ein richtig schönes Heft, das man für 6,50 Euro unter anderem in der Tourist-Information kaufen kann. Idee, Layout und Zeichnungen stammen von Lydia Schönberg, weitere Zeichnungen und die Scherenschnitte von Gudrun Beier, die Texte sind von Ruthild Pöschmann, Herausgeber ist die Stadt Schwarzenberg. Die 1. Auflage 2013 hat 2000 Stück, und es wäre doch gelacht, wenn die nicht bald vergriffen wäre – oder?

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Kinderstadtführer Schwarzenberg