Sie dreht sich wieder, die Kraußpyramide

Am heutigen Samstag 17.30 Uhr war Anschieben, es gab ein kleines Programm mit der Chorgemeinschaft Schwarzenberg und dem Posaunenchor. Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer sagte ein paar Worte und Beate Kindt-Matuschek ging auf einige Stationen in der Geschichte der Kraußpyramide ein, die mittleweile 85 Jahre auf dem Buckel hat.

So wurden die Figuren 1933 und 1934 von Paul Lang und Paul Winkler geschnitzt. Die Originale befinden sich seit über 20 Jahren im Schlossmuseum. Draußen drehen sich bei Wind und Wetter Kopien, die von Paul Brockhage stammen. (Schon wieder ein Paul.)

Erstmalig wurde die Pyramide, die Friedrich Emil Krauß entworfen und in Auftrag gegeben hatte, 1934 bei der Deutschen Krippenschau in Aue gezeigt, danach stand sie an x-verschiedenen Orten in Schwarzenberg, unter anderem an der Egermannbrücke und auf dem Marktplatz.

Kindt-Matuschek erzählte auch, dass 1964 ein Teil des Pyramidengestells beinahe auf dem Schrott gelandet wäre, der damalige zweite Bürgermeister Heinz Neubert konnte es retten und schob dann die dringend nötige Reparatur und Generalüberholung der Pyramide an. Mittlerweile 95 Jahre alt, war Heinz Neubert heute beim Anschieben der Pyramide dabei.

Und mit ihm sehr viele andere Menschen, die damit die Adventszeit einläuten wollten …

Weihnachtsmarkt am Sonntag (16. Dezember 2018)

Das wars also, nun ist der Weihnachtsmarkt vorbei. Zum Abschluss gibts noch jede Menge Fotos von heute Nachmittag.

Los gehts beim Schloss.

Die kleine Bühne im Schlossinnenhof, das Bühnenbild ist von Christine und Jörg Beier.

Schlossblick

… und die Aussicht von dort. Vorn die Badstraße, links hinten Kaufland und Totenstein, rechts Ottenstein.

Im Hintergrund der Ottenstein, vorne die Badstraße

Borsti das Feuerschwein (gerade ohne Feuer, Werbung für einen Fleischer)

Ein Hingucker: Blumenladen in der Oberen Schloßstraße

Hinter den Buden die Läden

Auf der Bühne am Markt: die Chorgemeinschaft Schwarzenberg

Oberes Tor

Erlaer Straße

Eibenstocker Straße

Weihnachtsstübel

Weihnachtsmann und Räuchermännel vor der Stadtinformation

Marktgässchen mit Galerie Rademann und Kafka

Schaufenster im Kafka

… und noch drei mit Scherenschnitten von Christine Beier

Auch Kafka: Das Licht geht an und die Pyramide dreht sich, wenn man den Knopf drückt.

Unterer Markt

Kraußpyramide

Unteres Tor

Schwarzenberger Weihnachtsmarkt: Das war’s für 2016

Am heutigen Sonntag, dem letzten Weihnachtsmarkttag, gab es noch einmal ein vielfältiges Programm auf der Bühne am Markt, mit der Chorgemeinschaft Schwarzenberg, dem Erzgebirgsensemble Aue und den vereinigten Posaunenchören der evangelischen und methodistischen Kirchen sowie der Kurrende.

Das Resümee des Weihnachtsmarkts, die Schlussworte, kamen von Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer, Journalistin Katja Lippmann-Wagner und Räuchermann Albrecht. Die drei schönsten Weihnachtsmarktstände wurden gekürt, aber auch einige Besucherzahlen genannt, von der Weihnachtsausstellung im Schlossmuseum Perla Castrum (1500 Besucher) und der Ausstellung des Modelleisenbahn-Clubs im Schlosstunnel (3500 bis 4000 Besucher).

Von den Besuchern kamen laut Räuchermann Albrecht vor allem positive Rückmeldungen, und die Oberbürgermeisterin verwies noch einmal darauf, dass der Schwarzenberger Weihnachtsmarkt im Weihnachtsmarkttest des MDR nach wie vor an 1. Stelle liegt.

Neben der Bühne, auf der Treppe am Ratskeller, standen die ganze Zeit über Mitglieder der Knappschaft Schwarzenberg und ließen sich gelassen fotografieren und anschauen. Bei dem Wetter nicht ganz ohne, hoffentlich gab es für sie dann ein paar heiße Getränke.

Und das war’s also für 2016, ab morgen werden die Buden und die Bühne abgebaut … In einem Jahr dann wieder – und auch wieder für eine Woche bzw. 10 Tage, und nicht mehr. Die Oberbürgermeisterin betonte, dass der Weihnachtsmarkt auch in Zukunft nicht länger dauern wird, daran sei nicht zu rütteln, zum einen eine Geldfrage und zum andern sei den Anwohnern nicht mehr zuzumuten. Ein großer Dank ging an alle, die zum Gelingen des Weihnachtsmarkts beigetragen haben, und dem kann man sich eigentlich nur anschließen.

Weihnachten im Schlossmuseum Perla Castrum: Ausstellung und Veranstaltungen

Zurzeit ist im Schlossmuseum Perla Castrum die erste Weihnachtsausstellung seit der Neueröffnung im Dezember 2014 zu sehen: „‘s Raachermannel, de Peremett on der Bergma – Eine Reise durch das Weihnachtsland“.

Wie der Titel schon verrät, geht es um erzgebirgische Weihnachtsbräuche und -traditionen, ausgestellt sind Pyramiden und Weihnachtsfiguren, ein besonderes Exponat ist eine Hutzenstube.

Daneben bietet das Schlossmuseum im Advent und über Weihnachten noch einige Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene:

  • 7. bis 11. Dezember 2015: für Kindergruppen, jeweils 10 Uhr -> Besuch der Weihnachtsausstellung und danach Plätzchen backen, Räucherhäuschen bauen oder weihnachtliche Zinnanhänger gießen
  • 8. Dezember 2015: Zinngießer Bernd Sparmann stellt ab 18 Uhr sein Buch „Bergmannsleuchter. Sächsisches Zinn in besonderer Form“ vor
  • 17. Dezember 2015: Konzert der Chorgemeinschaft Schwarzenberg, Beginn 18 Uhr -> erzgebirgische Mundartlieder, weihnachtliche Gedichte und Geschichten; Extra für Konzertbesucher: ab 17 Uhr eine Kurzführung durch die Weihnachtsausstellung
  • 25. und 26. Dezember 2015: jeweils 14 Uhr öffentliche Führungen mit einer kleinen Verkostung

Für die Veranstaltungen bitte vorher anmelden unter 03774 23389 oder perla.castrum@schwarzenberg.de.

Die Weihnachtsausstellung läuft bis zum 10. Januar 2016, sie ist von Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr geöffnet und während des Weihnachtsmarkts (4. bis 13. Dezember) täglich 10 bis 20 Uhr.

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„Gestalte deinen eigenen Schwibbogen“ – ein Exponat der Dauerausstellung im Schlossmuseum Perla Castrum

Frühlingskonzert der Chorgemeinschaft Schwarzenberg

Die Chorgemeinschaft Schwarzenberg lädt am Sonntag, den 3. Mai 2015, um 16 Uhr in den Ratskeller am Markt in Schwarzenberg zu ihrem Frühlingskonzert ein. Mit von der Partie ist das Schulorchester des Clemens-Winkler-Gymnasiums Aue.

Einlass ab 15.30 Uhr, der Eintritt kostet 8,50 Euro (inklusive Sektempfang). Karten gibt es bei den Chormitgliedern und in der Tourist-Information Schwarzenberg in der Altstadt.

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Konzert zum Muttertag am 10. Mai im Ratskeller Schwarzenberg

Die Chorgemeinschaft Schwarzenberg lädt am Samstag, den 10. Mai 2014, zu einem Konzert mit dem Motto „Ein bunter Melodienreigen zum Muttertag“ ein. Mit dabei sind das Schulorchester und Solisten des Clemens-Winkler-Gymnasiums Aue.

16 Uhr geht es los, der Eintritt kostet 8 Euro (inklusive Sektempfang). Die Karten gibt es bei den Chormitgliedern und vor dem Konzert.

(Muttertag ist übrigens am nächsten Tag, am 11. Mai, Blumen nicht vergessen. :))

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