Auf dem Panoramaweg rund um Schwarzenberg

Ich komme ja ziem­lich herum in Schwarzenberg, aber den kompletten Panoramaweg war ich bisher nicht gelaufen. Am gest­rigen Ostersamstag war es dann so weit. Drei Stunden sollte die Wanderung laut einschlä­giger Websites dauern. Die sehen den Hammerparkplatz als Startpunkt vor, durch die Altstadt soll man zum Galgenberg laufen. Und dort gings auch für uns los.

Auf dem Galgenberg, mit Blick auf die Altstadt.

Nächster Halt war der Becherberg mit seinem Aussichtspunkt.

Etwas unter­halb des Aussichtspunkts sind zwei Bänke, die Bäume dort blühen gerade.

Vom Becherberg gings durch den Rockelmann zur Waldbühne.

Und dann durch Bermsgrün …

An manchen Häusern in Bermsgrün sind Tafeln mit „Häusergeschichten“, die gibts seit letztem Jahr, denn 2018 wurde 825 Jahre Bermsgrün gefeiert, unter anderem mit diesem schönen Projekt.

Auf der Dorfstraße raus aus Bermsgrün, und bevor man aufs Eisenwerk-Erla-Gelände kommt, steht da eine Bank mit schöner Aussicht. Leider an dem Tag mit Müll, da wäre ein Müllkorb wohl sinnvoll.

Das ist die Aussicht von der Bank, nächste Station war die Gartenanlage Rosental.

Anschließend übers Schwarzwasser …

… an Garagen mit Graffiti vorbei …

… über die Karlsbader Straße …

… in den Wald.

Das war ganz schön steil.

Und stel­len­weise war es wegen des Laubs auf dem Weg auch rutschig, obwohl oder gerade weil es so trocken war.

Der Weg führte am Freitaggut vorbei die Alte Annaberger Straße runter zum Brückenberg.

Auf dem Brückenberg, kurz vorm Ottenstein.

Auf dem Ottenstein, mit Blick auf Schloss und Kirche.

Und letzte Station: der Totenstein.

Wir waren tatsäch­lich etwa drei Stunden unter­wegs, wobei wir die Strecke ein wenig abge­wan­delt hatten. Es geht immer wieder mehr oder weniger steil bergauf (und bergab), das ist nicht ganz ohne, aber eben der Preis für die tolle Aussicht. Wir hatten nur kurze Pausen gemacht, keine längere Rast. Die Zeit verging im Nu, da die Strecke abwechs­lungs­reich ist und man viel zu sehen bekommt, allem voran natür­lich Schloss und Kirche. Mit dem Wetter hatten wir Glück, es war fast ein biss­chen zu sonnig und warm, aber stre­cken­weise ist man ja im Wald und damit schattig unter­wegs. Kurzum: Die Strecke lohnt sich, und zwar für Touristen wie für Einheimische.

Ritter, Schloss und ein verschwundener See: die Sage vom Ottenstein

Auf dem Ottenstein habe ich heute eine weitere Tafel des Sagenpfads entdeckt, diesmal mit der „Sage vom Ottenstein“, in der es um einen Ritter vom Schloss Schwarzenberg geht, bei dem das Burgfräulein Gerhilde lebte, in die sich Graf Otto verliebte, was dem Ritter nicht gefiel. In einer Vollmondnacht flohen Gerhilde und Otto aus dem Schloss, dazu mussten sie über den See, der das Schloss umgab, und das ging für das Burgfräulein schief. Den See gibts nicht mehr und Ottos Hütte am See soll da gestanden haben, wo der Ottenstein ist.

Ein See um das Schloss, nette Idee. Könnte man sich sogar halb­wegs vorstellen, wenn man auf dem Ottenstein steht und zum Schloss rüber­schaut. Quasi die zwei Königskinder von Schwarzenberg …

Ostern 2019: Markus-Passion und Osteroratorium in der St. Georgenkirche

Am Karfreitag, den 19. April 2019, erklingt ab 19 Uhr in der St. Georgenkirche Schwarzenberg die Markus-Passion (BWV 247) von Johann Sebastian Bach.

Evangelist: Gunther Emmerlich, Sopran: Barbara Christina Steude, Alt: Silvia Janak, Tenor: Martin Krumbiegel; Chor und verstärktes Collegium musicum der Kantorei St. Georgen Schwarzenberg; Leitung: KMD Matthias Schubert

Der Vorverkauf läuft schon seit Januar, die Karten kosten 10, 12 oder 14 Euro, an der Abendkasse ab 18 Uhr 12, 14 oder 16 Euro, Studierende zahlen im Vorverkauf und an der Abendkasse 10 Euro, Kinder ab 11 Jahren 5 Euro.

Am Ostersonntag, den 21. April 2019, ist ab 10 Uhr in der St. Georgenkirche Johann Sebastian Bachs Osteroratorium (BWV 249) zu hören, mit Pauken und Trompeten, großem Orchester, Chor und Solisten.

Sopran: Heidi Maria Taubert, Alt: Annekathrin Laabs, Tenor: Tobias Mäthger, Bass: Johannes G. Schmidt; Chor und verstärktes Collegium musicum der Kantorei St. Georgen Schwarzenberg; Leitung: KMD Matthias Schubert

Der Eintritt ist frei, Kollekte für die Musik an St. Georgen erbeten. Mit Kindergottesdienst.

Info: www.st-georgen-schwarzenberg.de

Bisschen April

Ich bin ja sehr versucht, übers Wetter am Wochenende zu schreiben, Stichwort Aprilwetter, aber direkt ausge­fallen war es eigent­lich nicht. Bisschen trüb, biss­chen Schnee, klare Luft, bald wirds wärmer …

Star am Limit (i. e. Bildrand), im Steinweg übrigens

Obere Schloßstraße 28 ohne Gerüst, dafür mit Sicherungszaun

Vorstadt, Schwarzwasser, Brücke, Schloss und Kirche. Alles noch biss­chen grau.

Schloss und Kirche vom Forstparkplatz aus

Grauer Himmel und Schirm an der Schule

Ja, grauer Himmel heute, keine Sonne, aber es war draußen netter, als es auf den Fotos wirkt.

Steinweg und kein Schnee mehr zu sehen

Obere Schloßstraße mit auffäl­ligen gelben Vorsicht-Dachlawinen-Schildern, vier Stück insgesamt

Marktplatz trist, aber immerhin ohne parkende Autos

Forstparkplatz: gut belegt, aber Platz ist noch

Durchblick, weil die Bäume noch kahl sind (tja)

Schmetterling oder so (in den Gärten am Bermsgrüner Friedhof)

Schön anzu­se­hendes Gras, auch am Bermsgrüner Friedhof

Schirm an der Schule. Wie ist der da hinge­kommen? (Sind schließ­lich seit zwei Wochen Ferien.)