Kröte mit Sternchen

Es ist ja Krötenzeit, auch im Wald sind welche unterwegs. Stellenweise muss man aufpassen, dass man nicht auf eine drauftritt. Wenn man Fahrrad fährt, nun ja. Schade um die schöne Kröte. Ich bin gelaufen, hab Erdkröten gesehen und nicht wenige Menschen. Bei der einen Kröte auf dem Foto unten ist ein Lichtsternchen.

Im Wald merkt man auch, dass es schon wieder ziemlich trocken ist, aktuell haben wir Waldbrandgefahrstufe 3 (von 5). Es soll etwas kühler werden und am Ostermontag regnen, danach jedoch nicht. Bin mal gespannt, ob Frühling und Sommer aufs Neue viel zu trocken werden … aber ich will ja nicht unken. (Genau, „unken“ wie Kröte, damit schließt sich der Kreis.)

Auf dem Panoramaweg rund um Schwarzenberg

Ich komme ja ziemlich herum in Schwarzenberg, aber den kompletten Panoramaweg war ich bisher nicht gelaufen. Am gestrigen Ostersamstag war es dann so weit. Drei Stunden sollte die Wanderung laut einschlägiger Websites dauern. Die sehen den Hammerparkplatz als Startpunkt vor, durch die Altstadt soll man zum Galgenberg laufen. Und dort gings auch für uns los.

Auf dem Galgenberg, mit Blick auf die Altstadt.

Nächster Halt war der Becherberg mit seinem Aussichtspunkt.

Etwas unterhalb des Aussichtspunkts sind zwei Bänke, die Bäume dort blühen gerade.

Vom Becherberg gings durch den Rockelmann zur Waldbühne.

Und dann durch Bermsgrün …

An manchen Häusern in Bermsgrün sind Tafeln mit „Häusergeschichten“, die gibts seit letztem Jahr, denn 2018 wurde 825 Jahre Bermsgrün gefeiert, unter anderem mit diesem schönen Projekt.

Auf der Dorfstraße raus aus Bermsgrün, und bevor man aufs Eisenwerk-Erla-Gelände kommt, steht da eine Bank mit schöner Aussicht. Leider an dem Tag mit Müll, da wäre ein Müllkorb wohl sinnvoll.

Das ist die Aussicht von der Bank, nächste Station war die Gartenanlage Rosental.

Anschließend übers Schwarzwasser …

… an Garagen mit Graffiti vorbei …

… über die Karlsbader Straße …

… in den Wald.

Das war ganz schön steil.

Und stellenweise war es wegen des Laubs auf dem Weg auch rutschig, obwohl oder gerade weil es so trocken war.

Der Weg führte am Freitaggut vorbei die Alte Annaberger Straße runter zum Brückenberg.

Auf dem Brückenberg, kurz vorm Ottenstein.

Auf dem Ottenstein, mit Blick auf Schloss und Kirche.

Und letzte Station: der Totenstein.

Wir waren tatsächlich etwa drei Stunden unterwegs, wobei wir die Strecke ein wenig abgewandelt hatten. Es geht immer wieder mehr oder weniger steil bergauf (und bergab), das ist nicht ganz ohne, aber eben der Preis für die tolle Aussicht. Wir hatten nur kurze Pausen gemacht, keine längere Rast. Die Zeit verging im Nu, da die Strecke abwechslungsreich ist und man viel zu sehen bekommt, allem voran natürlich Schloss und Kirche. Mit dem Wetter hatten wir Glück, es war fast ein bisschen zu sonnig und warm, aber streckenweise ist man ja im Wald und damit schattig unterwegs. Kurzum: Die Strecke lohnt sich, und zwar für Touristen wie für Einheimische.

Ostern in der Altstadt

Ostern kann kommen, die Zweige in der Altstadt sind fertig geschmückt. Den bunten Osterschmuck haben Kinder und Erzieherinnen der drei städtischen Kindereinrichtungen gebastelt, Pfiffikus Neuwelt, Spatzennest Grünstädtel und Wirbelwind Erla-Crandorf.