Kirche und Schloss, mal wieder

Man könnte meinen, Schwarzenberg hätte nichts anderes zu bieten als Schloss und Kirche – dem ist nicht so, aber ein schönes Motiv ist es eben schon. Allein die Lage: Schloss und Kirche auf dem Berg, von allen Seiten kann man sie gut foto­gra­fieren. Am Wochenende war ich erst in Wildenau, dann auf dem Brückenberg: blauer Himmel, komi­sche Wolkenformen, schönes Licht. Drei Fotos von diesem Nachmittag:

Wildenau, Oswaldtalstraße

Brückenberg, Spielplatz

… und noch mal die Sicht vom Brückenberg auf Schloss und Kirche.

Schwarzenberg persönlich

Neues Jahr, neuer Wind im Schwarzenberg-Blog: Ich hatte 2011 eine nette Idee, die ich eine ganze Weile im Kopf gewälzt habe, bis sie schließ­lich druck­reif war. Und jetzt ist sie da, die neue Rubrik im Blog: Schwarzenberg persön­lich.

Ich stelle Leuten, die in Schwarzenberg leben bzw. irgend­etwas mit der Stadt zu tun haben – mal hier gewohnt, öfter auf Besuch usw. – fünf Fragen, auf die sie so lang oder kurz antworten können, wie sie wollen. Die ersten Antworten habe ich schon bekommen, es geht also in den nächsten Tagen los!

Der Name der Rubrik, „Schwarzenberg persön­lich“, ist abge­guckt von einem Buch, das im Dezember 2011 erschienen ist: „Hannover persön­lich“ von meiner Netzwerkkollegin Birte Vogel. Sie hat für ihr Buch vier­zehn Leute, die in Hannover leben oder gelebt haben, inter­viewt und dann Porträts von ihnen geschrieben – darunter Margot Käßmann und Ingo Siegner. Birte hat mir ihren Segen für „Schwarzenberg persön­lich“ gegeben (danke, liebe Birte!), und ich freu mich auf viele Antworten!

Schwarzenberg im Januar

Sonnenuntergang, rosa Himmel. Es soll ja schö­neres Wetter werden, kein Dauergeniesel mehr, kein Schnee, der gleich wieder taut. Die Tage sind auch schon länger. Januar? Nun ja.

Wildenauer Weg, Blick Richtung Straße des 18. März

Wildenauer Weg, Brücke, komi­sche milchige Brühe aus dem Abfluss. Ein Fisch will ich hier lieber nicht sein (und eine Ente auch nicht).

Kutzscherberg, linker­hand die alte Fabrik. Ich denke jedesmal: Was für ein schönes Haus. Und steht fast leer, wenn ich mich nicht irre. Was wären das für fantas­ti­sche Räume für Künstler! So was wie die Baumwollspinnerei in Leipzig für Schwarzenberg, das wärs doch!

Zwischen den Jahren

Ein Spaziergang zwischen den Jahren, in den Mittagsstunden des 27. Dezember – am Vormittag war es noch sonnig gewesen, eine Wohltat nach den grauen, verreg­neten Tagen. Aber als ich dann durch den Wald spazierte, war es wieder bedeckt, über den Bäumen hing tief der Nebel …

Nutzwald ist das, und in diesem Jahr wurde wieder kräftig geerntet – Bockauer Weg hoch, dann rechts beim Stromhaus, gegen­über vom Kuhstall, abbiegen und Richtung Wald laufen. Da ist in letzter Zeit wohl viel gefällt worden, der Wald verän­dert sich sehr …

Schöner wohnen – Müllkippe in der Stadt

Der Kutzscherberg führt von der Bahnhofstraße hinauf in den Hofgarten, an Kleingärten und am Friedhof vorbei. Zwischen Kleingärten und Friedhof sind recht­erhand ein paar Garagen. Schön war diese Ecke noch nie, doch sie muss auch mal bessere Zeiten gehabt haben. Denn auf der Straßenseite befinden sich an zwei Garagenwänden gut sichtbar zwei Bilder: „Erstes Auto von Markus, 1877“ und „Cadillac V8, 1915“. Die schau ich mir jedesmal gern an, wenn ich dort vorbeikomme.

Aber das Haus dahinter … Erst lebte in dem einen Garageninnenhof ein Schäferhund, der immer ange­rannt kam und heftig bellte, wenn jemand vorbei­lief. Keine Ahnung, ob er auf die Leute sauer war oder Gesellschaft suchte. Dann war der Hund weg, und der Müll kam. Und wurde mehr. Säcke mit irgendwas drin. Nicht schön.

Vor ein-zwei Wochen hat es dort gebrannt, so sieht es jetzt aus: Rot-weißes Absperrband, immer noch Müll, Spuren von Ruß, eine Ruine. Kümmert das jemanden? Kommt wieder neuer Müll? Wer weiß …

Nachtrag: Auf der Website der Freien Presse gibt es fünf Fotos zum Brand: Klick.