art-figura-Publikumspreis für Lukas Schillings „Wellenschlag“

Die Ausstellung zur dies­jäh­rigen art-figura mit 76 Exponaten ist geschlossen, eine bemer­kens­werte Schau vorbei. Vier Preise werden im Rahmen der art-figura vergeben, drei gleich am Anfang von einer Jury und ein vierter am Ende, der Publikumspreis. Dafür konnten alle Ausstellungsbesucherinnen und -besu­cher abstimmen.

Die meisten Stimmen bekam Lukas Schillings „Wellenschlag“, ein Gebilde aus Holz, das gut zum art-figura-Thema „Aktion – Reaktion“ passt: Wenn man an der Kurbel dreht, setzen sich die Stäbe in Bewegung und erzeugen einen „Wellenschlag“.

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Lukas Schilling: Wellenschlag

-> Fotos von der art-figura-Ausstellung und der Vernissage am 28. August: klick

Schloss und Kirche

… bis zum Umfallen. Also: Fotos bis zum Umfallen, genug für einen Tag. Oder für eine Woche. Schloss und Kirche auf Vorrat, sozu­sagen. Wenn das Wetter stimmt, muss man das halt nutzen und  Fotos machen. So ist das. Und hier sind sie:

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Karlsbader Straße

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Karlsbader Straße, Kreuzung Badstraße. Ich fand diesen Baum in der Mitte so faszi­nie­rend: Er leuchtete.

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Hammerweg mit „Alt Schwarzenberg“ (das Haus ist immer noch geschlossen)

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Fast schon Schlossschweine (auch am Hammerweg)

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Macht auch jedes Foto zur Schnecke, ist aber nun mal leider da: der Schrägaufzug zwischen Kirche und Schloss

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Zur Abwechslung ein Foto von Alt- und Vorstadt, Häuser wie gestapelt

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Brücke Vorstadt / Uferstraße

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Uferstraße

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Erlaer Straße, das Schloss in einem Fenster gespiegelt

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Jetzt die Kirche gespie­gelt (auch Erlaer Straße)

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Forstparkplatz

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Halloweenwanderung statt Halloweenparty

Eigentlich veran­staltet der kult(o)ur-Betrieb jedes Jahr im Schloss Schwarzenberg für Kinder eine zünf­tige Halloweenparty. Dieses Jahr musste sie ausfallen, da im Schlosshof gebaut wird. Stattdessen boten die kult(o)ur-Betrieb-Leute zwei Halloweenwanderungen an, eine in Schwarzenberg und eine am Freitag in Beierfeld. Treffpunkt für letz­tere war der Penny-Markt-Parkplatz, 18 Uhr.

Als die Gruppe Richtung Wald hoch­lief, dämmerte es, im Wald um den Spiegelwaldturm war es bald stock­duster. Die perfekte Atmosphäre für eine Halloweenwanderung. Die ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeg­neten mehreren selt­samen Gestalten: zuerst dem Waldhüter Wald-Hari (oder Wald-Harry?), dann einer Weißen Frau, Luise, die einst den Müllerssohn nicht heiraten wollte (weil er arm war) und dafür in ein Gespenst mit Hexennase verzau­bert wurde, gefolgt vom Prinzen in Wolfsgestalt, der einer alten Frau nicht geholfen hatte. Die Kinder sollten nun die Hexe Walpurga suchen, damit sie Luise und den Wolf zurückverwandelte.

Den Weg kannten jedoch nur die Kobolde Schnick und Schnack. Schnack hatte ein buntes Lichtschwert, mit dem er bevor die Gruppe in seine Nähe kam, auf dem benach­barten Feld herum­schwenkte wie ein Jediritter, der Thai-Chi übt. Die beiden Kobolde zierten sich eine Weile, führten die Gruppe dann aber doch zur Hexe Walpurga, die ziem­lich grün im Gesicht war und endlich eine Verwandlungssuppe braute, die sie Luise und dem Wolf einflößte – die daraufhin ihre lange Nase bzw. das Wolfsfell verloren …

War eine schöne Wanderung, immer am düsteren Waldrand entlang, aber direkt Angst schienen die Kinder nicht zu haben, beim kult(o)ur-Betrieb sind eben sogar die Geister und die Hexen nett. Das Frauenbild könnte noch ein biss­chen aktua­li­siert werden – „ich heirate jeden“ wollen wir auch nicht von einer entzau­berten Weißen Frau hören. ;)

Das war in diesem Jahr die letzte Abenteuerwanderung, weiter geht es 2016 im Februar. Am besten schon mal vormerken.

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Aussicht vom Treffpunkt Penny-Markt-Parkplatz in Beierfeld

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Am Waldrand wartete Wald-Hari (Wald-Harry?).

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Kaum zu erkennen, aber hier wurden gerade Knicklichter ausge­teilt, die ums Handgelenk getragen werden sollten, damit niemand verlorenging.

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Ein Geist! Und zwar Luise mit der Hexennase

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Hier sieht man die Nase besser …

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Wald-Hari, der Wolf und Luise

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Schnick und Schnack die zwei Kobolde

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Hexe Walpurga

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Walpurga flößt dem Wolf die Verwandlungssuppe ein.

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Keine auffäl­lige Nase, dafür grünes Gesicht und Skeletthände: noch mal Hexe Walpurga

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Luise und der Prinz sind zurück­ver­wan­delt bzw. entzaubert.

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Darauf eine Bratwurst, was zu trinken und eine Kerze!

Museum Schloss Schwarzenberg vom 26.10. bis 15.11.2015 geschlossen

Die Bauarbeiten in der Auffahrt zum Schloss und im Schlosshof sind in vollem Gange. In der letzten Phase wird das neue Pflaster verlegt. Deswegen bleibt das Schlossmuseum Perla Castrum vom 26. Oktober bis voraus­sicht­lich 15. November 2015 geschlossen.

Infos zum Schlossmuseum: www.schwarzenberg.de

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Fotos von der Baustelle (vom 22. Oktober 2015)

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Schloss und Kirche – und ein Buswartehäuschen

Allerschönstes Herbstwetter war das heute – so kann es gerne bleiben.

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Schloss und Kirche von der Vorstadt aus

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Buswartehäuschen beim Kaufland. Einige Wartehäuschen in der Stadt sind neuer­dings mit Bildern von art-figura-Preisträgern verziert. Eine schöne Sache!

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Seit Juli steht das Papp-Stadttor an der Erlaer Straße, kommende Woche soll es wohl wieder abge­baut werden.

Oben am Torbogen hängt Werbung für die art-figura-Ausstellung – die läuft noch bis zum 23. Oktober, mit Exponaten im Schlossmuseum und in der Altstadt.