Abendrot und Schwibbögen

Zur Abwechslung mal abends die Runde gelaufen, Galgenberg, Ölpfannerweg, Galgenberg. Erst mit Abendrot und dann mit Laternen- und Schwibbogenlicht.

Galgenberg

Blick Richtung Sachsenfeld und Sonnenleithe, ganz hinten ist der Spiegelwaldturm.

Hofgarten mit Beruflichem Schulzentrum

Neuwelt

Ölpfannerweg

Feuerwehr Heide im Bockauer Weg

Galgenberg

Schneeberger Straße mit Schwibbogen

Galgenberg und Sachsenfeld

April, April. Nix Neues auf der täglichen Runde, mal wieder Galgenberg. Beziehungsweise doch was anderes, neben dem Blick auf den Wald der Richtung Sachsenfeld, Sonnenleithe und Spiegelwaldturm. Hat was von einer Modellbahnlandschaft.

Halloweenwanderung statt Halloweenparty

Eigentlich veranstaltet der kult(o)ur-Betrieb jedes Jahr im Schloss Schwarzenberg für Kinder eine zünftige Halloweenparty. Dieses Jahr musste sie ausfallen, da im Schlosshof gebaut wird. Stattdessen boten die kult(o)ur-Betrieb-Leute zwei Halloweenwanderungen an, eine in Schwarzenberg und eine am Freitag in Beierfeld. Treffpunkt für letztere war der Penny-Markt-Parkplatz, 18 Uhr.

Als die Gruppe Richtung Wald hochlief, dämmerte es, im Wald um den Spiegelwaldturm war es bald stockduster. Die perfekte Atmosphäre für eine Halloweenwanderung. Die ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begegneten mehreren seltsamen Gestalten: zuerst dem Waldhüter Wald-Hari (oder Wald-Harry?), dann einer Weißen Frau, Luise, die einst den Müllerssohn nicht heiraten wollte (weil er arm war) und dafür in ein Gespenst mit Hexennase verzaubert wurde, gefolgt vom Prinzen in Wolfsgestalt, der einer alten Frau nicht geholfen hatte. Die Kinder sollten nun die Hexe Walpurga suchen, damit sie Luise und den Wolf zurückverwandelte.

Den Weg kannten jedoch nur die Kobolde Schnick und Schnack. Schnack hatte ein buntes Lichtschwert, mit dem er bevor die Gruppe in seine Nähe kam, auf dem benachbarten Feld herumschwenkte wie ein Jediritter, der Thai-Chi übt. Die beiden Kobolde zierten sich eine Weile, führten die Gruppe dann aber doch zur Hexe Walpurga, die ziemlich grün im Gesicht war und endlich eine Verwandlungssuppe braute, die sie Luise und dem Wolf einflößte – die daraufhin ihre lange Nase bzw. das Wolfsfell verloren …

War eine schöne Wanderung, immer am düsteren Waldrand entlang, aber direkt Angst schienen die Kinder nicht zu haben, beim kult(o)ur-Betrieb sind eben sogar die Geister und die Hexen nett. Das Frauenbild könnte noch ein bisschen aktualisiert werden – „ich heirate jeden“ wollen wir auch nicht von einer entzauberten Weißen Frau hören. ;)

Das war in diesem Jahr die letzte Abenteuerwanderung, weiter geht es 2016 im Februar. Am besten schon mal vormerken.

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Aussicht vom Treffpunkt Penny-Markt-Parkplatz in Beierfeld

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Am Waldrand wartete Wald-Hari (Wald-Harry?).

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Kaum zu erkennen, aber hier wurden gerade Knicklichter ausgeteilt, die ums Handgelenk getragen werden sollten, damit niemand verlorenging.

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Ein Geist! Und zwar Luise mit der Hexennase

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Hier sieht man die Nase besser …

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Wald-Hari, der Wolf und Luise

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Schnick und Schnack die zwei Kobolde

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Hexe Walpurga

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Walpurga flößt dem Wolf die Verwandlungssuppe ein.

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Keine auffällige Nase, dafür grünes Gesicht und Skeletthände: noch mal Hexe Walpurga

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Luise und der Prinz sind zurückverwandelt bzw. entzaubert.

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Darauf eine Bratwurst, was zu trinken und eine Kerze!

Himmelfahrt auf dem Spiegelwaldturm

Von Schwarzenberg, sagen wir mal: von der Altstadt läuft man schon eine Weile zum Spiegelwaldturm bzw. König-Albert-Turm. Aber am Männertag bzw. Christi Himmelfahrt hat man dafür ja Zeit. Im Turm muss man 180 Stufen hoch, einen Aufzug gibt es allerdings auch. Die Aussicht ist fantastisch – der Spiegelwald liegt 728 m über dem Meeresspiegel und der Turm ist noch mal über 30 m hoch.

Öffnungszeiten Spiegelwaldturm:

  • April bis September: Dienstag bis Sonntag, Feiertage: 10–18 Uhr
  • Oktober bis März: Dienstag bis Sonntag, Feiertage: 10–17 Uhr

www.spiegelwald.de

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König-Albert-Turm 0,3 km

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Der Spiegelwaldturm

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Kulturlandschaft-Infozentrum in der ersten Etage des Turms

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Die Aussichtsplattform

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Blick direkt nach unten: immerhin über 30 m

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