Oberbürgermeisterwahl in Schwarzenberg: Was wollt ihr wissen?

In Schwarzenberg steht eine wich­tige Entscheidung an, am 20. September ist Oberbürgermeisterwahl. Vier Männer und eine Frau kandi­dieren für das Amt, das ist relativ viel. Wenn man sich im Erzgebirgskreis umschaut, sind es bei Bürgermeisterwahlen oft gerade mal zwei Kandidaten.

Wir haben also die Wahl. In Schwarzenberg treten fünf Personen an, die für unter­schied­liche Werte und Haltungen stehen. Ein Bürgermeister prägt eine Stadt. Es ist nicht egal, wer im „Chefsessel“ sitzt, die Person steht der Stadtverwaltung vor, ist Vorsitzender des Stadtrats, reprä­sen­tiert die Stadt nach außen usw.

Um diese fünf Personen besser einschätzen zu können, werde ich ihnen Fragen senden und die Antworten hier veröf­fent­li­chen. Ich hatte am 2. August ange­boten, eure Fragen zu sammeln. Auf verschie­denen Wegen sind schon etliche Fragen zusam­men­ge­kommen, ganz allge­meine, aber auch sehr konkrete. Ihr könnt immer noch Fragen stellen, bis zum 12. August. Was wollt ihr von den fünf Menschen wissen, die sich für das Bürgermeisteramt bewerben? Was brennt euch in der Stadt unter den Nägeln? Schreibt es mir.

Am 6. August habe ich bereits eine Mail an alle fünf Kandidierenden gesendet, sie zu diesem Projekt infor­miert und gefragt, ob sie die Fragen inner­halb einer Woche, also vom 13./14. bis 21. August, beant­worten könnten. Sie haben sich alle zurück­ge­meldet und bestä­tigt, dass sie mitmachen.

Was wollt ihr von ihnen wissen?

Keine Sonnenbrille nötig

Rund um die Morgenleithe gelaufen, als es zum Abend hin langsam etwas erträg­li­cher draußen war (mehr als 30 Grad heute), im Wald ja sowieso, unter anderem Vogelbeerrundweg und Auerhahnweg. Ein biss­chen monoton ist es schon, wenn man bloß im Wald bleibt und nichts als breite Wege und hohe Bäume mit kargem Unterwuchs sieht. Nicht zu vergessen die Bremsen. Die Viecher nerven. Dafür Schatten und gedämpftes Licht, keine Sonnenbrille nötig …

Schule mit Salz und Straße ohne Verkehr

Wer Salz braucht … an der Stadtschule gibts gerade genug.

Salz gegen Unkraut

Die Erlaer Straße zwischen Stadtschule und Rockelmannpark ist zurzeit total ruhig, dank Baustelle und Vollsperrung bei der Einmündung Uferstraße. Auf einer Straße schlen­dern, die sonst voller Autos ist – da bekommt man eine Vorstellung davon, wie die Altstadt ohne Autos sein könnte: wesent­lich entspannter, Blick auf Menschen und Häuser statt auf Autos …

Interessante Einblicke

Uferstraßen-Aussicht auf Schloss und Kirche