Was bringt der Sommer?

Pünktlich mit dem Sommeranfang am 21. Juni ist jetzt wirk­lich Sommer, mit Temperaturen, bei denen man sich ans Meer wünscht. Die Sommerferien stehen vor der Tür und mal sehen, wie dieser Sommer wird.

In Schwarzenberg ist am ersten Juliwochenende, 2. und 3. Juli, jeweils von 11 bis 18 Uhr Töpfermarkt, und vom 19. bis zum 21. August Altstadtfest, zum ersten Mal nicht nur am Samstag und Sonntag, sondern es geht bereits am Freitag los.

In der St. Georgenkirche gibt es im Juli und August wieder jeden Montag ein Musiksommer-Konzert, Beginn ist stets 19.30 Uhr, Karten sind an der Abendkasse erhält­lich. Für zwei Konzerte läuft der Kartenvorverkauf bereits, und zwar für das Eröffnungskonzert am 7. Juli mit Avi Avital und dem Vogler Quartett und für den 22. August, wenn Sarah Kaiser und Band „Paul-Gerhardt-Choräle in neuem Gewand“ präsentieren.

Der Sommer bringt natür­lich auch die lauen Sommerabende, die perfekt zum Spazierengehen sind. Endlich prallt die Sonne nicht mehr herunter und es ist ein wenig kühler, aber immer noch so warm, dass die Luft sich anfühlt wie eine zweite Haut.

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Steinweg mit Blick Richtung Altstadt und aufs Abendrot

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Der Totenstein ist zurzeit voller Fingerhut und Schwarzenberger Edelweiß. Sieht in echt noch schöner aus.

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Lichter auf dem Marktplatz

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Laterne und Katze, alte Schneeberger Straße

Gastgedicht von Petra Richter: „Sommer“

Der Sommer verab­schiedet sich langsam, und darüber hat Petra Richter mir ein Gedicht fürs Blog gesendet. Vielen Dank dafür! Petra Richters andere Gedichte und Texte finden sich hier: klick.

Sommer

Heute ist der vorletzte Tag im August.
Jeder sagt, dass du bleiben musst.
Du zeig­test in deiner dies­jäh­rigen Auflage
seit langem die heißesten und sonnigsten Tage.
Die Temperaturen triebst du auf Spitzen.
Schön faul konnte ich lesend im Schatten sitzen.
Du ludest ein zu fast tägli­chem Baden.
Eis war der Renner in jedem Laden.
Einfach hervorragend
war jeder laue lange Abend.
Bei der Hitze auf Arbeit habe ich gestöhnt.
Doch ich habe mich an dich gewöhnt.
Du gabst unbe­schwertes Fröhlichsein und Lachen.
Was soll ich jetzt ohne dich nur machen?
Nun läutest du den September ein
und versprichst uns ein Gläschen von dir gesüßtem Wein.
Du über­gibst die Ernte in vollem Gange,
rötest den Äpfeln rasch die Wange.
Dann über­raschst du mich mit einer farben­frohen Natur
und lockst mich in Wälder und weite Flur.
Auch mit der Freude auf das Wanderhighlight
vergesse ich nicht diese super­schöne Sommerzeit.

Sommerfeld