Alles gut?

Ein paarmal zu oft habe ich in diesem Jahr diese Phrase gehört: Alles gut. Immer wieder, von den verschiedensten Leuten, in allen möglichen Situationen. Und das nervt. Okay, ich habe es auch gesagt. Ist ja ansteckend, so was. Und nichts Neues, wie ich weiß, seit ich „Alles gut“ gegoogelt habe. Über die inflationäre Verwendung von „Alles gut“ gibts x-Artikel, die teils etliche Jahre auf dem Buckel haben.

Warum dieses „Alles gut“ so nervt? Weil in der Regel eben nicht „alles gut“ ist. Weil so was Eltern zu ihren kleinen (!) Kindern sagen. Weil damit Gespräche abgewürgt werden. Und so weiter.

Wäre ja schön, wenn tatsächlich „alles gut“ wäre, aber 2018 hat ziemlich deutlich gezeigt, dass auf dieser Welt so einiges im Argen ist. Vielleicht sagen wir deshalb auch so oft „Alles gut“, eine Beschwörung sozusagen, oder das berühmt-berüchtigte Kopf-in-den-Sand-Stecken à la Vogel Strauß.

Im Schwarzenberg-Blog ist meistens auch „alles gut“. Weil in Schwarzenberg vieles gut läuft. Dass nicht alles gut läuft, ist normal, nichts ist perfekt. Deswegen muss man dann nicht gleich alles schlechtmachen. Man kann seine Meinung sachlich sagen. Man kann diskutieren, ohne persönlich zu werden, ohne zu beleidigen. Das läuft meist super hier, und dafür bedanke ich mich bei allen, die mitlesen und kommentieren.

2019 wird sicher nicht „alles gut“. Aber eine gute Portion Optimismus darf schon drin sein. Einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahr wünsche ich allen!

(Foto vom 24.12.2018, Blick vom Heinrichweg aufs Wohngebiet Heide)

Viel Glück im neuen Jahr

In wenigen Stunden beginnt das neue Jahr: 2017. Ich bin gespannt, was es für Schwarzenberg bringt. Sicher wird der neue Glockenstuhl des Ratskellers endlich fertig. Die Bauarbeiten am Herrenhof in Erla gehen weiter und auf der Waldbühne werden sie beendet, sodass wieder Konzerte stattfinden und Sportler und Spaziergänger auf den Treppen schwitzen können. Vermutlich gibt es ein Parkkonzept für die Altstadt und für die Herrenmühle fallen wahrscheinlich die Würfel – für Erhaltung oder Abriss?

Es wird die üblichen Feste geben, unter anderem bereits am 7. Januar in der Altstadt das Nachglühn, von 16 bis 23 Uhr, aber auch den Ostermarkt, das Altstadtfest usw. Der Töpfermarkt setzt 2017 allerdings aus, da Anfang August in Annaberg-Buchholz das Europäische Töpferfest stattfindet. Dafür verleiht Schwarzenberg wieder den Kunstpreis art-figura, und zwar zum Thema „Re-Formation“.

Ich möchte weiter über die kleinen und großen Dinge in Schwarzenberg berichten, die ich so mitbekomme, und Fotos der Stadt zeigen. Ich freu mich über jeden, der hier mitliest und kommentiert, gern auch mit eigenen Fotos und Infos aus der Stadt, die andere interessieren könnten.

Einen guten Rutsch heute und viel Glück im neuen Jahr!

Silvester im Wald

Schönes Wetter hat dieser letzte Tag des Jahres geboten, Sonne und Kälte, perfekt für einen Spaziergang im Wald. Wo die Sonne hinkam, sah es wie Herbst aus, wo sie nicht hinkam, waren Bäume und Wiese weiß. Letzteres ist doch viel netter an einem Tag im Dezember. Und einen geschmückten Weihnachtsbaum mitten im Wald gab es auch.

Flaschenschlangen und abgelegte Weihnachtsbäume

Warteschlangen gibts aktuell bei den Glascontainern in der Schneeberger Straße, Bushaltestelle Hofgarten. Aber keine Chance, wegen Überfüllung kommt keine(r) mehr rein.

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Da hat sich jemand richtig Mühe gegeben und die Flaschen schön aufgestellt. Ist das schon Kunst?

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Am Montag werden die alten Weihnachtsbäume abgeholt, allzu viele lagen heute, am Sonntag, nicht an der Sammelstelle. Sagt eigentlich jemand, der bzw. die hier mitliest, statt Weihnachtsbaum Christbaum?

A nei Gahr

In und um Schwarzenberg ist in den ersten Stunden des neuen Jahres die Wahrscheinlichkeit recht groß, „a nei Gahr“ gewünscht zu bekommen. Hab ich diesmal häufig gehört. Und gesagt.

Am Tag dann eine Runde durch die Stadt: Überreste der Knallerei waren kaum zu sehen. Dass weniger Geld verballert wurde, glaube ich ja nicht. Aber das Wetter hat das Aufräumen sicher erleichtert: kein Schneematsch, kein Regen …

Also, auch hier im Blog: ein gutes neues Jahr! Beziehungsweise: a nei Gahr! :)

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Galgenberg

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Hagebutte auf dem Becherberg

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Dieses Feuerwerkdepot war die berühmte Ausnahme. Soll bestimmt Kunst sein.

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Rotkäppchenparade am Glascontainer