Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer beendet Amtszeit zum 31. Juli 2020

Die Stadtverwaltung Schwarzenberg teilt mit, dass Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer ihre Amtszeit bereits im Juli 2020 beenden wird.


Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer informierte heute den Ältestenrat des Stadtrates der Stadt Schwarzenberg über die Beendigung ihrer Amtszeit zum 31. Juli 2020. Auf der Tagesordnung des Stadtrates am 3. Februar 2020 steht damit die Beschlussfassung der Festsetzung des Wahltermins für den 1. Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl in Schwarzenberg und gegebenenfalls einen 2. Wahlgang im Juni 2020.

Heidrun Hiemer erklärt dazu:
„Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, vor Ablauf meiner Amtszeit – die offiziell am 31. Juli 2022 enden würde – in den Ruhestand zu gehen. Ich habe mein Amt am 1. August 2001 angetreten und kann am 31. Juli diesen Jahres auf 19 Jahre Arbeit im Dienste und für das Wohl der Stadt Schwarzenberg als Oberbürgermeisterin zurückblicken. Ich habe dieses anspruchsvolle Amt sehr gern ausgefüllt und werde dies auch bis zum Sommer mit gleicher Kraft und Motivation tun. Ich darf im Juni meinen 68. Geburtstag feiern und freue mich darauf endlich mehr Zeit für meine Familie zu haben.“


-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

(Foto von Juli 2019)

Der neue Stadtrat von Schwarzenberg

Der neue Stadtrat von Schwarzenberg hat 23 Sitze. Zur Wahl standen insgesamt 10 Parteien bzw. Wählervereinigungen, 8 davon haben es in den Stadtrat geschafft. Wahlberechtigt waren 14.221 Personen, gewählt haben 8.603, also 60,5 %.

Die meisten Sitze hat mit 33,2 % der Stimmen nach wie vor die CDU. Allerdings zwei weniger als noch zur Wahl 2014, von 12 auf 10 Sitze. -> Ruben Gehart, Christine Matko, Christof Dehnel, Lilly Vicedom, Falk Haude, Gerd Schlesinger, Detlef Seidel, Yves Schwengfelder, Tom Seemann, Dirk Gräßler

An zweiter Stelle nach der CDU käme eigentlich die AfD, die 17,6 % der Stimmen bekam und damit 5 Sitze hätte. Es gab jedoch nur zwei Kandidaten, sodass es also 2 Sitze sind und 3 Sitze im Stadtrat unbesetzt bleiben. -> Matthias Schlegel, Christian Ficker

Die Linke hat mit 12,9 % der Stimmen nun 3 Sitze. 2014 waren es noch 7 Sitze, ein Verlust von 4 Sitzen, der durchaus als dramatisch zu bezeichnen ist. -> Hubert Protzel, Gisela Schmidt, Annelore Liebchen

Neu im Stadtrat ist der Wirtschafts- und Gewerbeverein (WGV), er bekam 7,9 % der Stimmen und hat 2 Sitze. -> Erik Weber, Silke Voigt

Die Grünen hatten 2014 1 Sitz, neu sind es 2 Sitze (6,6 %). -> Roland Küblböck, Ulrike Malek

Deutlich weniger Stimmen als 2014 bekam Pro Schwarzenberg. Von ehemals 4 Sitzen blieben 2 Sitze (6,5 %). -> Jörg Beier, Lydia Schönberg

Neu im Stadtrat sind die Freien Bürger Schwarzenberg (FBS) mit 1 Sitz (5,0 %). -> Jens Döbel

Die FDP konnte ihren 1 Sitz im Stadtrat halten (4,8 %). -> Tobias Rockstroh

Nicht mehr im Stadtrat ist mit 2,7 % der Stimmen die SPD, die 2014 noch 5 % und 1 Sitz hatte.

Ebenfalls auf 2,7 % kam die Freie Wählervereinigung Sport Pöhla (FW Sport), die es damit nicht in den Stadtrat schaffte.

-> Quelle Zahlen: www.wahlen.sachsen.de

Kreistagswahl 2019 im Erzgebirgskreis: die Ergebnisse

Die Ergebnisse der Kreistagswahl im Erzgebirgskreis sind da. Von 283.818 Wahlberechtigten waren 181.623 wählen, also 64 %.

Die CDU hat 12 Sitze verloren, ist aber mit 32 Sitzen noch stärkste Kraft im Kreistag. Die AfD hat sich verdreifacht, von 7 auf 21 Sitze. Die Freien Wähler haben ebenfalls zugelegt, mit 7 Sitzen mehr sind sie bei 18 Sitzen.

Dafür hat Die Linke 5 Sitze verloren und ist bei 11 Sitzen. Die SPD hat ebenfalls weniger Sitze, 2014 waren es 8, nun sind es 5. Damit bleiben sie noch eine Fraktion, die Grenze liegt bei fünf Kreisrätinnen und Kreisräten. Die Grünen sind von 3 auf 5 Sitze gewachsen und damit erstmalig im Erzgebirgskreistag eine Fraktion.

Die FDP hat 1 Sitz verloren und ist mit 4 Sitzen keine Fraktion mehr. Die NPD hatte 2014 4 Sitze, jetzt sind es 2 Sitze.

Die neue Sitzverteilung im Kreistag (in Klammern die Sitzverteilung Kreistagswahl 2014):

CDU: 32 Sitze (44 Sitze)
AfD: 21 Sitze (7 Sitze)
FWE: 18 Sitze (11 Sitze)
Die Linke: 11 Sitze (16 Sitze)
SPD: 5 Sitze (8 Sitze)
Grüne: 5 Sitze (3 Sitze)
FDP: 4 Sitze (5 Sitze)
NPD: 2 Sitze (4 Sitze)

-> Quelle Zahlen: wahlen.sachsen.de

„Beim Lesen tauch ich ab“: Buchsommer in der Stadtbibliothek

Am heutigen Montag, den 12. Juni 2017, hat der Buchsommer Sachsen begonnen, und die Stadtbibliothek Schwarzenberg ist wieder mit von der Partie.

Für den Buchsommer wurden über 100 topaktuelle Kinder- und Jugendbücher angeschafft. Ausleihen dürfen sie zunächst nur die Mädchen und Jungen, die sich für die Buchsommer-Aktion anmelden. Mitmachen können alle zwischen 10 und 16 Jahren, sie bekommen in der Bibliothek eine Buchsommer-Clubkarte und ein Logbuch (ist nur ein Kärtchen, kein Buch).

Wer bis zum Ende der Sommerferien drei Bücher gelesen hat, erhält ein Zertifikat, außerdem findet als Abschluss am 23. August eine Party statt, bei der auch Preise verlost werden.

Im Schloss wird die Stadtgeschichte lebendig

In den Winterferien, am Samstag, den 18. Februar 2017, gibt es im Schlossmuseum Perla Castrum etwas ganz Besonderes zu erleben: Von 18 bis 21 Uhr sind in den Ausstellungsräumen Bürger und bekannte Persönlichkeiten früherer Jahrhunderte unterwegs.

Darunter der Schwarzenberger Heimatforscher und Schriftsteller Dr. Walter Fröbe, eine Tanzgesellschaft in der Schlossstube, eine Bäckerstochter und eine Waschfrau. Sie erzählen von sich und ihrer Zeit und machen auf diese Weise die Geschichte Schwarzenbergs lebendig.

Die Idee zu dieser Veranstaltung ist laut Stadtverwaltung gemeinsam mit den neu ausgebildeten Stadtführern in Schwarzenberg entstanden. Die Stadtführer haben sich zur Vorbereitung intensiv mit einer Figur beschäftigt, mit deren Leben und Zeit, und natürlich tragen sie entsprechende Kostüme.

Bei dieser Veranstaltung fällt der reguläre Museumseintritt an: 6 Euro für Erwachsene und 3 Euro ermäßigt, Kinder unter 7 Jahre sind kostenfrei.

-> Informationen: Perla Castrum Telefon 03774 23389, perla.castrum@schwarzenberg.de

Kita-Streik in Sachsen, und nun?

Ab morgen streiken auch in Sachsen mancherorts die Erzieherinnen und Erzieher in kommunalen Kitas.

Es ist immer ein zweischneidiges Schwert, wenn in Schulen und Kitas gestreikt wird: Teenager kommen allein klar, aber jüngere Grundschüler und erst recht Kindergartenkinder können nicht einfach so allein zu Hause bleiben. Da haben die Eltern dann oft ein Problem.

In den Kitas kommt hinzu, dass die Eltern die Betreuung bezahlen. Der monatliche Betrag wird abgebucht, auch wenn gestreikt wird und die Kita an x-Tagen geschlossen bleibt.

Erzieherinnen und Erzieher kümmern sich um unsere Kinder. Sie tragen eine enorme Verantwortung. Dafür sollten sie angemessen bezahlt werden! Deswegen sollten die Eltern sie unterstützen.

Druck machen können sie zum Beispiel, indem sie die Kita-Gebühren für die Schließtage vom Arbeitgeber der Erzieherinnen zurückfordern. Mehr dazu in einem Interview mit Juristin und Bloggerin Nina Straßner: „Kita-Streik – ‚Eltern, fordert die Kita-Gebühren zurück!'“

-> Weiterlesen? Ein Artikel zum Thema auf Spiegel online: „Kita-Streik: Eltern auf die Straße!“

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