Frühling in der Altstadt

Ein biss­chen Sonne und man hat das Gefühl, jetzt geht es richtig los: Huflattich am alten Eiskeller, mit Veilchen, Gänseblümchen, Narzissen und Co. neu bepflanzte Pflanzkübel in der Altstadt, Blumenkästen mit Frühblühern auf den Schaufenstersimsen einiger Läden, Kätzchen an manchen Bäumen und Sträuchern …

Dass am Kaufland, am Schwarzwasser weiter Bäume gefällt werden, passt so gar nicht ins Bild. Amseln zum Beispiel brüten schon im März!

(Alte Schneeberger Straße, Eibenstocker Straße, Marktplatz, Untere Schloßstraße, Obere Schloßstraße, Unteres Tor, Bahnhofsberg, Bahnhofstraße, Hofgarten)

Warten auf den Frühling

Bei den ersten Sträuchern tut sich langsam etwas und an immer mehr Stellen in der Stadt tauchen Frühblüher auf, mitt­ler­weile auch Narzissen. Und sonst? Die Flüsse führen relativ viel Wasser, im Ratskellergässchen in der Altstadt geht es mit den Bauarbeiten voran, am Kaufland wurden Bäume gefällt und das Meißner Glockenspiel erklingt wieder regelmäßig.

Wenn es dunkel wird

… sieht man die Lichter umso besser. Im Ratskeller ist heute Abend Konzert mit Dirk Michaelis, deswegen das beson­dere Licht oben im Festsaal.

Im Schaufenster der Stadtinformation tummeln sich jede Menge Osterhasen – und einen Schwarzenberg-Regenschirm gibt es auch, der zum Wetter an diesem Samstag passt: Regen, Regen, Regen.

Nur eine kleine Baustelle?

Im Hofgarten werden aktuell wohl weiter Telefonkabel verlegt, denn ständig ist irgendwo ein Stück Fußweg oder Straße aufge­rissen. Das nervt mal mehr, mal weniger, aber da müssen die Fußgänger und Autofahrer, die an diesen Stellen vorbei­kommen, eben durch.

Ein biss­chen anders ist das an einer Mini-Baustelle auf dem Fußweg an der Schneeberger Straße gegen­über der Bushaltestelle Hofgarten. Da ist tatsäch­lich der Fußweg über die ganze Breite gesperrt, und die Fußgänger können – an der Hauptstraße! – sehen, wo sie bleiben. Ist zwar nur ein kurzes Stück, aber erstens sind die Autos schnell und zwei­tens fahren sie aus Richtung Eibenstocker Straße leicht bergauf, sodass das nicht beson­ders gut einsehbar ist. Das Ausweichen auf das angren­zende Grundstück ist für Fußgänger auch nicht ohne Weiteres möglich, da rechts zum einen ein Erdhaufen liegt und es zum andern eine Absperrung in Form einer Kette gibt.

Für die Autofahrer, die aus dem Hofgarten raus­wollen, ist die Baustelle auch kein Spaß, wegen des hohen Absperrzauns sehen sie kaum, ob von links gerade Autos auf der Hauptstraße ange­fahren kommen.

Nur eine kleine Baustelle also, aber eine, die es – in nega­tiver Hinsicht – in sich hat.