Karlsbader Straße ab Montag halbseitig gesperrt

Wegen Baumfäll- und Pflegearbeiten im Auftrag der Stadt Schwarzenberg ist ab Montag, den 13. Januar 2020, die Karlsbader Straße unterhalb des Ottensteins halbseitig gesperrt, mit Lichtsignalanlage.

Die Arbeiten sollen bis zum 17. Januar abgeschlossen sein. Außerhalb der Arbeitszeiten der Firma wird die Sperrung deaktiviert.

Die Lichtsignalanlage an der Kreuzung Karlsbader Straße – Badstraße – Badwiese wird im angegebenen Zeitraum außer Betrieb genommen.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Baumfällungen am Ottenstein und am Totenstein

Die Stadtverwaltung informiert zu anstehenden Baumfällungen:

Ottenstein

Aufgrund der Trockenheit der vergangenen Jahre sind einzelne Bäume auf dem Ottenstein massiv geschädigt, erkennbar an Totholz, Kronenauflichtungen, frühzeitigem Verfärben oder völligem Fehlen der Blätter.

Beim Ottenstein handelt es sich rechtlich gesehen um Wald, auch wenn die Anlage den Charakter eines Parks hat. Auf dem Ottenstein wurden vor ca. 150 bis 200 Jahren gezielt vorwiegend Rotbuchen für einen „Park Ottenstein“ angepflanzt. Es gibt punktuell andere Baumarten wie Kiefern, Stieleichen, Winterlinden und Spitzahorn.

Aufgrund der vorhandenen Wege und der unmittelbar vorbeiführenden Staatsstraße sind Maßnahmen zur Verkehrssicherung durch Fällung von Bäumen geboten. Außerdem wird durch die Entfernung stark bedrängender Nachbarbäume die Vitalität anderer Altbäume gefördert. Einzelne starke Totholzstämme werden stehend oder liegend zu wertvollem Lebensraum für Pilze, Insekten oder Vögel belassen. Im Ganzen dient die Maßnahme dem Erhalt eines wesentlichen Teiles des Baumbestandes auf dem Ottenstein.

Nach Abschluss der Arbeiten werden Neupflanzungen mit standorttypischen Arten wie Bergulme, Winterlinde, Vogelkirsche oder Stieleiche vorbereitet.

Zur Durchführung der Maßnahmen erfolgte eine öffentliche Ausschreibung. Den Zuschlag erhielt die Firma Forst- und Gartentechnik Escher aus Crandorf. Die Arbeiten und Baumfällungen haben diese Woche begonnen und können zeitweise zu Sperrungen der Staatstraße führen. Hierüber wird separat informiert.

Totenstein

Am Totenstein wachsen überwiegend Eichen und Buchen. 1840 bis 1850 wurden im Rahmen von Notstandsarbeiten Anlagen mit Wegen, Stufen und Aussichtspunkten errichtet.

Insbesondere im Bereich der oberen Wege des Totensteins ist es aus Gründen der Verkehrssicherheit notwendig, durch Trockenheit oder Sturm nicht mehr standsicher erscheinende Bäume im Umfeld der Wege zu entfernen oder Pflegeschnitte durchzuführen. Auch im Hangbereich zur Bahnhofstraße sind entsprechende Arbeiten notwendig.

Das Bewegen der gefällten Bäume ist in dem teilweise schwer zugänglichen Gelände schwierig und könnte weitere Schäden verursachen. Daher sollen, soweit sicher möglich, die Totholzstämme überwiegend als wertvoller Lebensraum für Pilze, Insekten oder Vögel belassen werden. Im Ganzen dient die Maßnahme dem Erhalt des Waldes auf dem Totenstein.

Mit der Durchführung der Verkehrssicherungsmaßnahmen wurde nach öffentlicher Ausschreibung die Firma Forst- und Gartentechnik Escher aus Crandorf beauftragt. Die Arbeiten werden im Januar bzw. Februar 2020 durchgeführt.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg

Herrenmühle: Bald ist sie weg

Die Herrenmühle befindet sich quasi in den letzten Zügen, erstaunlich, wie schnell auf einmal alles geht. 2015 hatte sich der Verein „Syndikat und Sport“ zurückgezogen, seitdem hatte die Herrenmühle keinen Eigentümer mehr. Offenbar trat im Laufe der Jahre auch niemand auf den Plan, der in das Gebäude investieren wollte.

Mittlerweile greift der Denkmalschutz wohl nicht mehr, denn am 30. September 2019 beschloss der Stadtrat den Abbruch des Gebäudes. Bei der nächsten Stadtratssitzung am 28. Oktober 2019 werden bereits die Bauleistungen zum Abbruch der Herrenmühle vergeben, noch im November könnte es damit losgehen.

Zu hoffen ist, dass die Herrenmühle nicht einfach von der Bildfläche verschwindet, sondern vor dem Abbruch das Äußere und Innere umfassend dokumentiert werden. Außen scheint sie ja relativ gut in Schuss zu sein, wie es innen aussieht, wissen nur wenige. Die ein-zwei Fotos, die davon in der Freien Presse veröffentlicht wurden, vermitteln kaum einen Gesamteindruck.