Drache überm Galgenberg

Direkt windig ist dieser Herbst nicht, oder? Kommt ja viel­leicht noch. Ordentlich Wind wäre letzte Woche nicht schlecht gewesen, denn da wurde irgendwo in oder um Schwarzenberg Gülle auf die Felder gekippt, sodass es einfach nur zum Himmel stank. In der Heide, im Hofgarten, in der Altstadt, beim Bahnhof. Vielleicht noch anderswo, aber das weiß ich jetzt nicht.

Jedenfalls war es wirk­lich extrem, und das nicht nur mal kurz, sondern über zwei Tage, fast drei. So ein Gestank, dass nasse Wäsche dann auch so roch, wenn man sie denn raus­hängte. Eklig.

Aber ein biss­chen Wind ist ja doch immer mal, und an einem Wochenendtag im November flog ein Drache überm Galgenberg. Ach so, und eine Erkenntnis gab es auch: Die einfachsten Drachen sind oft die besten, da muss es nicht stürmen, die steigen auch bei lauen Lüftchen auf und gut.

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Eiche auf dem Galgenberg

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Galgenberg, Eiche und Drachen

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Blätter

Herbst, das heißt: fallende Blätter, Blätter, die in der Gegend rumliegen. Eigentlich. Aber wie’s aussieht, hat sich das verän­dert, eine dieser schlei­chenden Veränderungen, die einem kaum auffallen. Wenn man sich jetzt umschaut: Wo liegt auf und an öffent­li­chen Wegen Laub? Klar, hier und da ein paar Blätter, aber Laubhaufen? Richtig viele Blätter? Die man hoch­werfen, durch die man pflügen könnte? Die Bauhof-Mitarbeiter fahren in ihren Reinigungsmaschinen durch die Gegend und lassen kahle Wege zurück. Auch laub­lose Wiesen und Wegränder. Dabei ist Herbst. Muss da immer alles so sauber sein?

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Dieses Blatt stammt von einem Tulpenbaum, der ober­halb der Gartenstraße steht. Der Tulpenbaum wächst ursprüng­lich in Nordamerika und blüht ziem­lich speziell, die Blüten sind einzeln an den Enden der Zweige. Im nächsten Frühjahr werde ich danach Ausschau halten.

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Tulpenbaum

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Bärenklau?

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Ahorn auf der Schlossmauer

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Efeu: giftig, aber im Herbst wunder­schön bunt

Kürzere Tage

Man kann in diesem November bisher wirk­lich nicht meckern: die Farben, das Wetter, verrückt. Wenn man aller­dings Licht und Sonne abbe­kommen will, darf man nicht zu spät raus­gehen, gegen 16 Uhr wird es langsam grau und nicht viel später dunkel. Immerhin daran merkt man, dass Spätherbst ist.

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Links vom Ratskeller das Marktgässchen, hinten in der Mitte lugt die St. Georgenkirche hervor.

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Bald kahl ist die Königseiche auf dem Unteren Markt.

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Noch mal die St. Georgenkirche, diesmal von der Badstraße aus gesehen

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Bahnhofsberg, die Häuser sind noch zu, die Bäume bunt.

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Ritter Georg und der Drachen dürften bald ins Winterquartier ziehen.

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Die alte Post an der Bahnhofstraße. Auch so ein schönes Gebäude.

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Rechts von der Post: vorn die Postautos, hinten ein Stück Totensteinpark

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Ein Blick aufs Schwarzwasser von der Egermannbrücke aus

Vom Wartburg zum Parkhaus

Zu den Fotos unten könnte man sich glatt eine Geschichte ausdenken, Titel siehe oben. Das Schwierige daran: Spannung rein­bringen. Also, wer mag …

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Roter Wartburg auf dem Parkplatz beim BSZ Hofgarten

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Bahnhofstraße, Busbahnhof

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Bahnübergang an der Bahnhofstraße

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Grünhainer Straße

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Immer noch Grünhainer Straße

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Parkhaus Ringcenter