Geothermie kann Erdbeben auslösen

Quasi nebenan, in Schneeberg, gibt es ja Pläne für ein Tiefengeothermie-Kraftwerk. Damit das Thema nicht in Vergessenheit gerät, hier der Hinweis auf einen Artikel, der am 22. Juli 2013 im Tagesspiegel erschien: „Wie der Mensch Erdbeben auslöst.“

Im Blog hatte ich zum Thema Geothermie im Erzgebirge auch schon geschrieben: „Böses Endlager, gute Geothermie?!“

Herrenmühle Schwarzenberg

Mitmachen: Literaturförderpreis „Kammweg“ 2014

Worum es geht: um „Kammweg“, den Literaturpreis des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen, Ausschreibung 2014

Mitmachen können Autorinnen und Autoren, die im Erzgebirge geboren sind oder leben sowie all jene, die sich nach­weis­lich mit dem Erzgebirge als Landschaft und Lebensraum fami­liär oder regional verbunden fühlen oder zeit­weise im Erzgebirge lebten bezie­hungs­weise arbeiteten.

Genre und Umfang: Lyrik in Hochdeutsch oder erzge­bir­gi­scher Mundart ohne thema­ti­sche Vorgabe, 5 Gedichte bis zu einer Länge von jeweils 30 Zeilen à 60 Anschläge

Der lite­ra­ri­sche Text muss eigen­ständig verfasst und unver­öf­fent­licht sein.

Den Wettbewerbsbeitrag in sechs­fa­cher Ausführung unter Weglassung des Autorennamens einsenden. Die Angaben zur Person in einem verschlos­senen Umschlag beilegen. Bitte angeben: Name, Alter, Beruf, Anschrift sowie die Telefonnummer und/oder E-Mailadresse.

… und einen kurz­ge­fassten Lebenslauf (maximal 8 Zeilen) beifügen; darüber hinaus ist eine Übersicht über bishe­rige lite­ra­ri­sche Veröffentlichungen willkommen.

Senden an:
Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
Bahnhofstraße 8 a
09557 Flöha

Telefon: 03726 7845470
kammweg@erzgebirge-mittelsachsen.de

Einsendeschluss: 30. November 2013 (Poststempel)

Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury. Es werden Förderpreise in einer Gesamthöhe von 1.500 Euro und die Möglichkeit der kosten­losen Teilnahme an einer Textwerkstatt vergeben.

Stadtfest Aue 2013

Am Sonntag war es fast zu heiß, um in Aue beim Stadtfest durch die Straßen zu laufen, zumin­dest am frühen Nachmittag war deswegen wohl nicht ganz so viel Betrieb – auch gut, da musste man nicht lang warten, wenn man irgendwo was kaufen oder mitma­chen wollte.

Wie immer wurde eine Menge geboten auf den verschie­denen Bühnen, in den Straßen, auf der Wiese am Carolateich – die Mischung aus „Vereine stellen sich vor“, Rummel, „Kultur“ (also Musik usw.) sowie Fress- und Kaufständen ist schon gelungen, und das in einer Größenordnung, bei der Schwarzenberg mit seinem Altstadtfest bei Weitem nicht mithalten kann, aber das sind einfach zwei Paar Schuhe …

Stadtfest Aue

Karussell auf der Bahnhofstraße, beim Hotel Blauer Engel

Stadtfest Aue

Der Hufschmied am Werk

Stadtfest Aue

Goethestraße, Blick Richtung Nikolaikirche

Stadtfest Aue

In der Galerie der anderen Art

Stadtfest Aue

Diese Häkelmonster wohnen in der Galerie der anderen Art

Stadtfest Aue

Druckpresse

Stadtfest Aue

Harter Job: an diesem heißen Tag in einem Plüschkostüm rumrennen. Hoffentlich hat der Elefant genug getrunken.

Stadtfest Aue

Bei der Feuerwehr gab’s einiges zu erleben: Kistenstapeln mit Seilsicherung, Dosenwegsprühen mit dem Feuerwehrschlauch usw.

Stadtfest Aue

Auszubildende der Polizeifachschule Chemnitz führten verschie­dene „Sachverhalte“ vor, wie die Moderatorin das nannte: Überfall, Fallschule usw.

Stadtfest Aue

Das obli­ga­to­ri­sche Riesenradbild

Stadtfest Aue

Und der Blick nach unten

Stadtfest Aue

Stand von Antje Henkel-Ludwig in der Lessingstraße

Aue

Schatten!

Ein Franzose im Erzgebirge: Ratskeller Schlettau

Ich fand es ja richtig schade, als die „Commode“ in Aue schloss – das war einfach ein uriges Restaurant, in dem es leckeres fran­zö­si­sches Essen gab und auch ein wenig „anders“ aussah, nicht gewohnt rustikal, sondern ein biss­chen locker, luftig, Großstadt.

Wer fran­zö­sisch essen will, kann aller­dings nach wie vor nach Schlettau fahren: Im Ratskeller dort kocht Eric Héliè. Die Einrichtung des Restaurants ist eher gutbür­ger­lich, die Bedienung kann man sich auch schlecht in Paris vorstellen, aber nett war sie, und das Essen schmeckte sehr gut – an meinem Tisch wurde das Steak gelobt, das könnten die Franzosen einfach am besten, hieß es. Ich hatte den „Ratskeller-Topf“ und war dann papp­satt. Aber gleich um die Ecke ist ja Schloss Schlettau mit dem Schlosspark, perfekt für einen Spaziergang nach dem Essen.

Nachtrag, 18.11.2013: Inhaber Eric Héliè hat das Restaurant Anfang November recht kurz­fristig und endgültig geschlossen, der Pachtvertrag wurde beendet.

Ratskeller Schlettau

Der Ratskeller von vorn, es gibt auch einen Freisitz.

Ratskeller Schlettau

Beim Namen „Ratskeller“ denkt man nicht gerade an fran­zö­si­sche Küche, also weist ein Banner darauf hin …

Ratskeller Schlettau

Der Ratskeller ist im Rathaus von Schlettau, hinein durch die Tür und dann gleich rechts.

Ratskeller Schlettau

Ratskeller Schlettau

Der „Ratskeller-Topf“: Es war tatsäch­lich viel Käse, aber auf dem Foto sieht es noch mehr aus …

Ratskeller Schlettau

„Fondant au Chocolat“, Schokoladenkuchen

Schlossparkfest in Schlettau

Sonntagnachmittag beim Schlossparkfest Schlettau: Eintritt bezahlen und sich kurz fragen, warum in den Schlossparkfestflyern nichts von Eintritt stand, noch drei Zugaben der Erzgebirgsphilharmonie hören, dann den Zauberer und seine Gehilfin sehen, seit 48 Jahren stehen sie auf der Bühne und ja, die Nummer mit der Frau im Kasten und dem Mittelteil, ganz nach einer Seite verschoben, die war gut.

Hernach eine Runde durchs Schloss, und da war das mit dem Eintritt wieder okay, denn die Schlossausstellung war beim Schlossparkfest „inklu­sive“, der Museumseintritt kostet norma­ler­weise mehr (als der Festeintritt). Der Rittersaal, der Raum zum Thema Flora und Fauna (= Zentrum für Wald- und Wildgeschichte, ZWWG), ein paar Puppen in histo­ri­schen Gewändern, die auf Knopfdruck ihre Geschichte erzählten usw. Am span­nendsten waren die Schauwerkstätten mit den Webmaschinen. Verrückt, was sich die Menschen so einfallen lassen und konstru­ieren. Einige Maschinen wurden auch vorge­führt – die weben immer noch.

Viele Fressbuden gab es ansonsten ums Schloss herum, und auf der großen Wiese standen eine Hüpfburg und ein Mini-Karussell, nicht zu vergessen das Ponyreiten. Und die Schnitzer öffneten ihr Haus, die Weihnachtsberge mit einigen Jahrzehnten auf dem Buckel sind immer wieder sehenswert.

Schloss Schlettau

Konzert der Erzgebirgsphilharmonie

Schloss Schlettau

Naoshi Takahashi, Chefdirigent der Erzgebirgsphilharmonie

Schloss Schlettau

Blick vom Balkon des Rittersaals

Schloss Schlettau

Blick aus dem Treppenhaus in den Innenhof von Schloss Schlettau

Schloss Schlettau

Schloss Schlettau

Schloss Schlettau

Ganz oben im Treppenhaus: Hauptmann J. C. F. Naumann, der das Schloss um 1900 herum restau­rieren ließ.

Schloss Schlettau

Webmaschine in der Schauwerkstatt (oder war das die Häkelmaschine?)

Schloss Schlettau

Wolke mit Engeln über einem Weihnachtsberg im Schnitzerhaus (die bewegte sich hoch und runter)