Zeitzeugengespräch mit Auschwitz-Überlebendem Justin Sonder in Grünhain-Beierfeld

Schülerinnen und Schüler der Oberschule Grünhain-Beierfeld setzen sich im Rahmen des Projektes „Zeitensprünge“ mit der Zeit des Nationalsozialismus in Grünhain-Beierfeld ausein­ander, speziell mit der Lebenswelt der Jugendlichen. Unter anderem führen sie Interviews mit Zeitzeugen durch, recher­chieren in Archiven und besu­chen das Militärhistorische Museum in Dresden. Abschließend ist eine Ausstellung der Ergebnisse im Spiegelwaldturm der Stadt Grünhain-Beierfeld und eine Präsentation im Sächsischen Landtag im Rahmen der Jugendgeschichtstage geplant.

Innerhalb dieses Projektes spricht der Auschwitz-Überlebende Justin Sonder am Mittwoch, den 3. September 2014, über sein Leben.

Zu diesem Zeitzeugengespräch sind Interessierte herz­lich einge­laden. Die Veranstaltung findet in der Aula im Technikzentrum der Oberschule Grünhain-Beierfeld statt (Frankstraße 9, 08344 Grünhain-Beierfeld). Los geht es um 16.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Weg mit den Disteln, aber dalli

Allzu oft sieht man Disteln nicht mehr, sie haben nicht das beste Image – im Garten und auch sonst gelten sie als Unkraut und werden mit allen Mitteln bekämpft. Während heimi­sche „Unkräuter“ bzw. Wildpflanzen wie die Distel in Schach gehalten oder gar ausge­rottet werden, breiten sich neue „Unkräuter“ aus, zum Beispiel das Drüsige Springkraut (oder Rotes Springkraut, hat rosa bis rote Blüten) und das Kleine Springkraut (hat kleine weiße Blüten).

Disteln pieksen, Disteln haben starke Wurzeln. Disteln blühen zwar, aber dem Idealbild von Blumen entspre­chen sie nicht gerade. Und was anders aussieht, wird raus­ge­rissen. Dabei ziehen Distelblüten Insekten magisch an: Fliegen, Bienen, Hummeln. Man kann das beob­achten, wenn man Glück hat und eine Distel findet – an den Blüten herrscht ein Wahnsinnsbetrieb und die Insekten sind wie geblitz­dingst, die lieben die Distelblüten.

Dumm, dass die (meisten) Menschen sie nicht mögen.

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Distel

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Essen aus dem Garten

Ach, Essen kommt aus dem Supermarkt, woher sonst? Jedenfalls für die meisten, die in Schwarzenberg leben. Und wer einen Garten hat, baut nicht unbe­dingt Kartoffeln, Gurken und Co. an. Denn das macht viel Arbeit. Aber wenn man dann ernten kann, wiegt es die Arbeit wieder auf – hört man zumindest.

Ich habe keinen Garten. Aber neulich war ich in einem und hab mal wieder echte Kartoffeln gesehen. Die können riesig oder winzig sein, komi­sche Formen haben und kleine Fortsätze, sodass die Kartoffeln wie U-Boote aussehen oder wie Menschen oder … na, was die Fantasie so hergibt. Im Supermarkt und im Bioladen gibts zwar auch größere und klei­nere Kartoffeln, aber unterm Strich sind die doch alle genormt. Vorschriftskartoffeln.

Und wenn man jetzt Kinder fragt, wie und wo Gurken wachsen, wissen die das?

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Keine Normkartoffel, sondern eine aus dem Garten

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Ja, Gurken wachsen so

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Und Äpfel, die für den Laden zu klein wären

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Klick, klick, klick: Wahl-O-Mat zur sächsischen Landtagswahl 2014

Zur Landtagswahl in Sachsen am Sonntag, den 31. August 2014, stehen 14 Parteien zur Wahl, in dieser Reihenfolge sind sie auf dem Stimmzettel zu finden: CDU, Linke, SPD, FDP, Grüne, NPD, Tierschutzpartei, Piraten, BüSo, DSU, AfD, pro Deutschland, Freie Wähler, Die Partei.

Tja, welche Partei wähl man denn nun? Wer sich infor­mieren und/oder biss­chen Spaß haben will, kann den Wahl-O-Mat zur Wahl in Sachsen auspro­bieren. Da gibt es 38 Thesen zu Themen wie Braunkohleabbau, gemein­same Grundschulzeit, Videoüberwachung, Gentechnik in der Landwirtschaft, regio­nale Mietobergrenzen, Wählen ab 16 bei säch­si­schen Landtagswahlen, Wölfe jagen in Sachsen.

Man entscheide sich jeweils für „stimme zu“, „neutral“ oder „stimme nicht zu“. Das geht fix. Und am Schluss erfährt man, wie die Parteien zu dem passen, was man ange­klickt hat.

Zum Wahl-O-Mat: klick

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