Abriss und Neubau Viadukt

Diese Baumaßnahme ist schon länger ange­kün­digt, 2021 wird sie nun umge­setzt: Die Bahnbrücke am Kreisverkehr Straße der Einheit / Straße des 18. März wird abge­rissen. Der massive Betonpfeiler in der Mitte wird durch zwei Stützkonstruktionen mit einem Stahlüberbau ersetzt.

Bauherr ist die Erzgebirgsbahn, es sind Kosten von 6,5 Mio. Euro veran­schlagt. Die Bahnstrecke zwischen Schwarzenberg und Johanngeorgenstadt wird wegen der Brückenbauarbeiten vom 3. Mai bis 21. September 2021 gesperrt sein, es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Die Arbeiten beginnen bereits Ende Februar 2021. Der Bereich der S 272 vom Kreisverkehr Viadukt in Richtung Egermannbrücke wird voll gesperrt. Der Verkehr auf der B 101 zwischen Aue und Annaberg-Buchholz soll zwei­spurig aufrecht­erhalten werden, aller­dings sind baube­dingt zeit­weise Vollsperrungen auf der B 101 erforderlich.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Silvester 2020

Dämmerung. Ein Jahr ist fast vorbei, in wenigen Stunden heißt es dann: Willkommen 2021. Am 31. Dezember 2019 hatte ich zu Silvester gefragt, was das neue Jahr wohl bringen wird. Ein paar Stichworte waren: Abriss Herrenmühle (begann im Januar, ist weg), Bau des Parkhauses am Forstparkplatz (noch nicht begonnen), Ende der Bauarbeiten im Schlosspark (Eröffnung war am 3. Oktober).

Was war sonst noch los? Der Hammerparkplatz wurde im Randbereich neu gestaltet, ein neuer Oberbürgermeister gewählt, der Wohnmobilstellplatz an der Uferstraße gene­ral­über­holt, der Kirchsteig saniert, die Fassadensanierung der Stadtschule begonnen (noch nicht fertig), ebenso der Umbau des Hauses der Vereine in der Heide (Anbau fertig, Hauptgebäude ab 2021). Es gab noch etliche Baustellen mehr, gerade auch Straßenbaustellen, verbunden mit Sperrungen, die teils größere Umwege und viele Nerven kosteten, und nicht zuletzt aufge­ris­sene und bald wieder geflickte Straßen und Fußwege für schnelles Internet.

Und dann natür­lich Corona. Wenn ich jetzt die Frage wieder stelle, was wohl das neue Jahr bringt, ist sicher, dass Corona uns noch eine ganze Weile beschäf­tigen wird. Man kann nur hoffen, dass die Gräben nicht noch tiefer werden und dass der Mist möglichst bald unter Kontrolle kommt. Eine große Portion Optimismus für 2021 wäre also gut.

Und weil es einfach passt, lass ich an dieser Stelle Anton Günther zu Wort kommen, der nicht irgend­wel­chen Parteien oder Strömungen „gehört“, sondern seine Lieder über und für das Erzgebirge geschrieben hat. Eine Stimme aus einer Zeit, die lange vorbei ist, geboren wurde er 1876, gestorben ist er aus eigener Entscheidung 1937. Ein Auszug aus „Bild dir nischt ei“:

„Wos nützt eich Haß un Neid, dos ganze Streiten.
Mir hobn als Menschen alle zwaa Seiten.
Die aane is gut, un die annere is schlacht,
När waar zen Guten stieht, dar behält racht!

Bild dir nischt ei, bild dir nischt ei!
Bist när a Mensch, kast wetter nischt sei.
Gruß oder klaa, arm oder reich,
ben Afang un ben End sei mer alle­zamm gleich!“

In diesem Sinne: Bleibt Mensch. Behandelt andere mit Respekt. Bringt andere durch euer Handeln nicht in Gefahr.

Einen guten Rutsch und ein gutes Jahr 2021!

Die Ehrennadel „Schwarzenberger Edelweiß 2020“ geht an …

Seit 2006 verleiht die Stadt Schwarzenberg jedes Jahr die Ehrennadel „Schwarzenberger Edelweiß“, dieses Jahr war eine feier­liche Übergabe nicht möglich, sie wurde auf 2021 verschoben. Laut Stadtverwaltung entscheidet der Stadtrat, wer die Ehrennadel bekommt, dieses Jahr sind das:

Lutz Lorenz – Freiwillige Feuerwehr Schwarzenberg, Ortswehr Grünstädtel und Kreisbrandmeister

Christian Bönhoff - Nachwuchsförderung Kinder- & Jugendsport

Peter Friese und Reinhard Pester – Verein Schwarzenberger Modelleisenbahn-Club (SMEC)

Herzlichen Glückwunsch!

Von 2006 bis 2019 haben 32 Männer und 12 Frauen die Ehrennadel „Schwarzenberger Edelweiß“ erhalten, dazu kommen 2020 also vier weitere Männer. 36 Männer und 12 Frauen wurden bisher geehrt, ausge­wogen ist das nicht. Werden nicht genug oder keine Frauen vorge­schlagen? Machen sich weniger Frauen als Männer „um das gesell­schaft­liche, poli­ti­sche, kultu­relle, reli­giöse, soziale, sport­liche oder wirt­schaft­liche Leben in Schwarzenberg beson­ders verdient“?

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Neue Lampen und Bäume auf dem Hammerparkplatz

Diese Woche wurden die sechs Lampen auf dem Hammerparkplatz durch neue Lichtstelen ersetzt. Drei weitere Stelen kamen bei der Lok und am Uferbereich hinzu, dort wurden außerdem zwei Bäume gepflanzt.

Die Tiefbauleistungen führt die Lorenz Bau GmbH aus, die EKS Elektroanlagenbau und Kfz-Service GmbH hat die Lampen aufge­stellt und schließt sie an.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Wohnmobilstellplatz generalüberholt: Platz für 9 Wohnmobile

Der Wohnmobilstellplatz an der Uferstraße ist fertig, nach rund elf Wochen Bauzeit wurde er am Mittwoch über­geben. Auf ca. 700 m² Fläche ist nun für neun Wohnmobile Platz statt wie bisher für sechs.

Die sand­ge­schlemmte Schotterdecke wurde komplett durch ein helles Ökopflaster ersetzt. Laut Stadtverwaltung Schwarzenberg heizt sich die neue Oberfläche bei Sonne nicht zu stark auf und ist wasser­durch­lässig. Es stehe künftig auch je Fahrzeug mehr Platz zur Verfügung.

Ein neuer Stromautomat kann mindes­tens acht Wohnmobile gleich­zeitig versorgen, je ein Automat für die Wasserversorgung und -entsor­gung sowie eine Abflussrinne für Brauchwasser stehen bereit. Neu gibt es eine über­dachte Sitzgruppe, große Informationstafeln des Infosystems „Konni“ infor­mieren unter anderem über Wander- und Rundwege, Sehenswürdigkeiten in Stadt und Umgebung sowie die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Eine Hundetoilette ist nun auch zu finden. Im Frühjahr 2021 werden noch Sträucher gepflanzt.

Sechs der neun Stellplätze können über die Schwarzenberg-Information mit einer Vorlaufzeit von mindes­tens zwei Werktagen vorre­ser­viert werden, so die Stadtverwaltung. Der Wohnmobilstellplatz ist ganz­jährig nutzbar. Man kann maximal drei Kalendertage (72 Stunden) bleiben, für ein Tagesticket (bis 24 Stunden) bezahlt man 10 Euro Gebühr, beim Parken bis zu 8 Stunden fallen 5 Euro an. Die Kilowattstunde Strom kostet 50 Cent, zehn Liter Wasser 10 Cent.

Die Modernisierung und Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes wurde komplett aus dem Haushalt der Stadt Schwarzenberg finan­ziert. Die Planungs- und Baukosten betrugen circa 102.000 Euro. Ausführende Firma war die GSG Baugesellschaft mbH aus Lauter-Bernsbach. Das Planungsbüro Ingenieure Reichel aus Schwarzenberg erstellte die Planung.

2008 wurde der Wohnmobilstellplatz in Betrieb genommen. Seitdem standen pro Jahr durch­schnitt­lich 350 Wohnmobile auf dem Platz. Aktuell ist aufgrund der geltenden Verordnungen eine Nutzung des Platzes für touris­ti­sche Übernachtungen nicht erlaubt.

-> Infos: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de