Umbau des Schwarzenberger Rathauses: Standesamt und Einwohnermeldeamt ziehen vorübergehend um

Bald beginnen die Umbauarbeiten im Rathaus, unter anderem wird das Erdgeschoss umge­staltet und der Brandschutz durch die Schaffung eines zweiten Rettungsweges im 1. Obergeschoss verbessert.

Vom 4. bis 8. Juni 2018 ist das Rathaus geschlossen, da das Erdgeschoss für die Baumaßnahme frei­ge­zogen werden muss.

Ab dem 11. Juni 2018 sind folgende Fachbereiche außer­halb des Rathauses zu finden:

-> Standesamt und Einwohnermeldeamt:
im Gebäude der Stadtwerke Schwarzenberg GmbH, Straße der Einheit 42, 08340 Schwarzenberg (barrie­re­freier Zugang über die Rückseite des Gebäudes vom Parkplatz aus, Zufahrt über Robert-Koch-Straße)

-> Sachgebiet Ordnung, Sicherheit, Straßenverkehr:
im Gebäude des Bauhofes Schwarzenberg, Grünhainer Straße 32 a, 08340 Schwarzenberg

Die Sprechzeiten bleiben unverändert:

Montag: 9.00 - 12.00 Uhr
Dienstag: 9.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 9.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr
Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
Samstag: Öffnung des Einwohnermeldeamtes jeden 1. Samstag im Monat von 10.00 - 12.00 Uhr

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

(Foto: April 2018)

Nachtwächter und Türmer in der Stadt und Übergabe des Ratskellerglockenstuhls

Das 33. Europäische Nachtwächter- und Türmerzunfttreffen in Schwarzenberg ist schon wieder Geschichte. Von Donnerstag bis Sonntag waren in der Stadt etliche Männer in zumeist recht auffäl­ligen, dunklen Gewändern unter­wegs, viele von ihnen noch dazu „bewaffnet“, unter anderem mit Morgenstern und Hellebarde.

Früher war Nachtwächter eben durchaus ein Job, bei dem man Waffen brauchte, die Stadt musste ja beschützt und die Ordnung bewahrt werden. Auch die Türmer wachten über die Stadt, aber vom sicheren Turm aus, da brauchten sie vor allem ein Licht und ein Horn oder eine Glocke, um Brände oder Feinde anzuzeigen.

Die über 100 Nachtwächter und Türmer aus Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, aus Österreich, Polen, aus der Schweiz, aus Tschechien und Deutschland hielten also ihr Zunfttreffen ab, und dazu gehörten einige öffent­liche Termine.

Am Freitag, den 11. Mai 2018, nahmen am Nachmittag alle vor dem Ratskeller Aufstellung für ein Gruppenfoto, es dauerte eine ganze Weile, bis der Fotograf, Christoph Weigel aus Schwarzenberg, zufrieden war und knipste. 17 Uhr begann das Programm: Zum einen sangen und musi­zierten Türmer und Nachtwächter, zum andern wurde der neue Glockenstuhl im Glockenturm des Ratskellers über­geben und die Glocken angeläutet.

Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer sagte ein paar Worte, ebenso der Schwarzenberger Türmer Gerd Schlesinger, der das Zunfttreffen sozu­sagen nach Schwarzenberg geholt und sich als Glockensachverständiger für den neuen Glockenstuhl und die zwei neuen Ratskellerglocken einge­setzt hatte.

Drei Glocken erklingen nun wieder am Ratskeller, die alte Bergglocke und die zwei neuen Glocken, die Rats- und die Bürgerglocke. Neu ist eben­falls, dass die Glocken auch läuten, wenn der Türmer im Urlaub ist, auto­ma­tisch also bzw. nach Wunsch auf Knopfdruck, wie Gerd Schlesinger demonstrierte.

Zahlreiche Schaulustige hatten sich auf dem Marktplatz einge­funden und verfolgten bei schönstem Wetter das Programm, foto­gra­fierten und holten sich auch Werbepostkarten von den Nachtwächtern und Türmern – zu sehen gab es genug!

Bauarbeiten an der B 101 im Bereich Ring-Center

Die Bauarbeiten an der B 101 gehen weiter, jetzt im Bereich Ring-Center. Die Rechtsabbiegespuren in Richtung Beierfeld sowie in Richtung Grünhainer Straße sollen verlän­gert werden, stand dazu in der Freien Presse. Dauern wird das voraus­sicht­lich bis Ende Juni.

In Richtung Aue läuft auf der B 101 alles wie gewohnt, in Richtung Annaberg gibt es eine Umleitung ab Beierfelder Kreuz über Ring-Center und Grünhainer Straße zurück auf die B 101.

-> „Abbiegespuren auf B 101 werden länger“, Freie Presse vom 28. April 2018: klick

Bauarbeiten auf dem Zentralfriedhof: oberer Hauptweg

Der obere Hauptweg auf dem Zentralfriedhof wird grund­haft ausge­baut, der alte Belag ist schon weg. Bis 30. Juni 2018 soll der Weg fertig sein.

Der Haupteingang ist also geschlossen, zu den Gräbern ober­halb und unter­halb des Weges kommt man durch eine Tür bzw. Öffnung im Zaun auf der jewei­ligen Seite.