Winterdienst und Schneeberäumung in Schwarzenberg

(Pressemitteilung Stadtverwaltung Schwarzenberg von heute Nachmittag:)

„Die Stadt Schwarzenberg reagiert natür­lich auf die aktu­elle Wettersituation entspre­chend ihrer Kapazitäten und Möglichkeiten. In 2 Schichten sind die Mitarbeiter des Bauhofes in Schwarzenberg nahezu im Dauereinsatz gegen die Schneemassen. Regelmäßig erfolgen auch am Tisch der Oberbürgermeisterin Einsatzbesprechungen.

Die Straßen, Kreuzungen, Fuß- und Überwege werden nach Kategorie und sich daraus erge­bender Priorität beräumt. Auch in den Nebenstraßen ist der Bauhof schon tätig, natür­lich konnte aber noch nicht jeder Bereich ständig erreicht werden.

Zur Verstärkung kam heute auch noch eine „Handtruppe“, bestehend aus Verwaltungsmitarbeitern des Rathauses, an Fußwegen, Bushaltestellen und Überwegen zum Einsatz. Dies wird morgen wiederholt.

Aus der Schwarzenberger Altstadt wird seit heute Nachmittag durch eine von der Stadtverwaltung beauf­tragte Firma Schnee abge­fahren. Auch im Stadtteil Hofgarten, in Pöhla und an weiteren kriti­schen Stellen im Stadtgebiet ist dies geplant.

Folgende Straßen wurden auf Grund der Schneemengen an Straße und Parkflächen nach Bürgerhinweisen und Besichtigungen des Ordnungsamtes vorüber­ge­hend als Einbahnstraße ausgewiesen:

- Am Fichtbusch (Nähe DRK)
- Schneeberger Straße / Bergstraße
- Erzstraße
- Am Silbergang
- Teilstück des Heidewegs

Die Paul-Schneider-Straße in Pöhla und die Fritz-Reuter-Straße (von Talstraße bis Lutherstraße) werden in Kürze noch als Einbahnstraße ausgewiesen.

In der Alten Annaberger Straße ist eine solche Regelung aus verkehrs­tech­ni­schen Gründen, insbe­son­dere auch wegen der Nebenstraßen, sehr schwierig. Deshalb wird in diesem Bereich morgen der Schnee abgefahren.“

Weihnachtsmarkt am Sonntag (16. Dezember 2018)

Das wars also, nun ist der Weihnachtsmarkt vorbei. Zum Abschluss gibts noch jede Menge Fotos von heute Nachmittag.

Los gehts beim Schloss.

Die kleine Bühne im Schlossinnenhof, das Bühnenbild ist von Christine und Jörg Beier.

Schlossblick

… und die Aussicht von dort. Vorn die Badstraße, links hinten Kaufland und Totenstein, rechts Ottenstein.

Im Hintergrund der Ottenstein, vorne die Badstraße

Borsti das Feuerschwein (gerade ohne Feuer, Werbung für einen Fleischer)

Ein Hingucker: Blumenladen in der Oberen Schloßstraße

Hinter den Buden die Läden

Auf der Bühne am Markt: die Chorgemeinschaft Schwarzenberg

Oberes Tor

Erlaer Straße

Eibenstocker Straße

Weihnachtsstübel

Weihnachtsmann und Räuchermännel vor der Stadtinformation

Marktgässchen mit Galerie Rademann und Kafka

Schaufenster im Kafka

… und noch drei mit Scherenschnitten von Christine Beier

Auch Kafka: Das Licht geht an und die Pyramide dreht sich, wenn man den Knopf drückt.

Unterer Markt

Kraußpyramide

Unteres Tor

Schwarzenberger Bergaufzug 2018: vier Bilder und eine Meinung

Gestern ab 17 Uhr war also wieder der Bergaufzug vom Bahnhof über den Bahnhofsberg auf den Markt, viele sehen das als Höhepunkt des Weihnachtsmarkts. Und viele gehen seit Jahren nicht mehr hin, weil beim Bergzeremoniell auf dem Markt der Platz einfach nicht reicht für all die Menschen.

Ich hab mir das dieses Jahr wieder ange­schaut, erst an der Strecke und dann auf dem Marktplatz, wo ich sozu­sagen mitten­drin statt nur dabei war. Kein exklu­siver Platz am Fenster oder Balkon im Ratskeller oder in einem der umlie­genden Häuser, sondern inmitten all der Menschen, in der Nähe des Weihnachtsbaums. Von den Bergleuten und der Bühne konnte man von dort nichts sehen, wenn man nicht relativ groß war. Aber immerhin hörte man ja alles.

Man kann sich die Bergleute und Kapellen natür­lich am Weg anschauen, aber da sind sie relativ schnell vorbei. Und in der Dunkelheit lassen sie sich nicht beson­ders gut foto­gra­fieren, es sei denn, man blitzt, was das Zeug hält. Ich finde es ziem­lich unan­ge­nehm, wenn mir jemand direkt ins Gesicht blitzt, deswegen mache ich das auch bei anderen Leuten nicht. Einer, der am Bergaufzug teil­ge­nommen hat, meinte danach zu mir, er hätte am Weg fast nichts gesehen, weil ständig Handys blitzten. Im Prinzip hat man nirgendwo die Möglichkeit, in Ruhe ein Foto zu machen. Am Weg nicht, weil es zu dunkel ist und zu schnell geht. Auf dem Markt nicht, weil dann überall Menschen sind und die Bergleute in der Menge quasi unter­gehen. In Annaberg zum Beispiel geht das besser, weil der Bergaufzug am frühen Nachmittag statt­findet, bei Tageslicht braucht man keinen Blitz. Gut für die Zuschauer, gut für die Bergleute.

Schön war der Bergaufzug dennoch, sonst wäre er ja nicht so ein Besuchermagnet. Ich frage mich aber immer mal, ob das nicht viel­leicht anders ginge, ob es keine andere Möglichkeit für den Bergaufzug gäbe, eine andere Strecke, ein anderes Ziel, damit mehr Leute etwas davon haben …

Weihnachtsmarkt am Donnerstag und Frau Holle verliert (wie gehabt) die Kontrolle

Heute war ich mal später auf dem Weihnachtsmarkt, nach 18 Uhr, und oh je, war das voll. Muss man mögen. Ging aber letzt­end­lich doch und an manchen Ständen waren zwar längere Schlangen, an anderen aber kam man sofort dran.

Frau Holle und ihr Engel waren wieder da, heute gab es zwei Vorstellungen, am Dienstag hatte es schon zwei gegeben, an zwei Fenstern im Haus Oberes Tor 5. Hinter dem Fenstertheater „Frau Holle verliert die Kontrolle“ stecken Andrea Post und Tim Schreiber aus Dresden. Diesmal hatte Frau Holle den Engel quasi nonstop arbeiten lassen, bis er aus lauter Verzweiflung das Holle-Kissen kidnappte und Frau Holle für bessere Arbeitsbedingungen erpresste. Frau Holle ließ den Engel zwar auffliegen, kapierte aber trotzdem, dass sie mit Ausbeutung nicht weit kommen würde. Tja. Und nicht zu vergessen: Am Ende schüt­telten Frau Holle und der Engel natür­lich zusammen das Kissen und es schneite …

Auf der Bühne am Markt: Bernsbacher Musikanten

Meißner Glockenspiel und Märchenschaukästen: Alles ist erleuchtet.

Schlossinnenhof mit schönen Sternen und Mittelaltermarkt

Fenstertheater „Frau Holle verliert die Kontrolle“

Gestresster Engel am Telefon

Frau Holle: Huch, das Kissen ist weg!

Leg dich lieber nicht mit Frau Holle an!

Kidnapping war wohl nichts.

Happy End und Schnee!

Am Mittwoch auf dem Weihnachtsmarkt (12. Dezember 2018)

Der Schnee ist noch da und alles sieht wunder­schön aus, die Bäume mit einer weißen Schicht. Und auch der Weihnachtsmarkt, auf dem es heute, zumin­dest als ich dort war, relativ entspannt zuging.

Kraußpyramide

Unterer Markt

Marktgässchen

Kafka im Marktgässchen mit Scherenschnitten und Weihnachtsbergfiguren im Schaufenster

Galerie Rademann

Meißner Glockenspiel und Märchenschaukästen

Schlossblick

Schloss Schwarzenberg

Obere Schloßstraße

Eine Schneefamilie

Marktplatz mit Weihnachtsbaum, Bühne und Ratskeller

Oberes Tor, Erlaer Straße

Und noch mal der Marktplatz