Jetzt kommen die (Leih-)Bücher zum Leser

Die Stadtbibliothek Schwarzenberg ist wegen der aktu­ellen Empfehlungen und Vorgaben bezüg­lich des Coronavirus bis auf Weiteres geschlossen. Sie bietet jedoch einen Bücher-Bringe-Dienst an.

Man kann tele­fo­nisch oder per Mail Bücher usw. aus dem Online-Katalog bestellen, und die Mitarbeiterinnen bringen sie zwischen 10 und 12 Uhr vorbei.

Liefertage und -gebiete:

  • Dienstag: Raum Schwarzenberg
  • Mittwoch: Raum Lauter-Bernsbach und Grünhain-Beierfeld
  • Donnerstag: Raum Raschau-Markersbach, Rittersgrün, Breitenbrunn, Johanngeorgenstadt

Natürlich kann man via Online-Katalog wie gehabt auch E-Books bestellen. Aber was für eine schöne Idee, vielen Dank dafür an das Stadtbibliotheks-Team! ?

-> Online-Katalog: https://schwarzenberg.internetopac.de
-> Infos: https://www.schwarzenberg.de

(Foto von September 2019)

Corona aktuell

Auf der Website der Stadt gibt es nun aktu­elle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. So ist die Stadtbibliothek geschlossen und ebenso das Sonnenbad ab Dienstag, 17. März 2020. Der Ostermarkt am Ostersonntag und Ostermontag, 12. und 13. April, fällt aus, da Veranstaltungen ab 1000 Personen zunächst bis 30. April 2020 unter­sagt sind.

-> https://www.schwarzenberg.de

Dass es zu Schließungen öffent­li­cher Einrichtungen kommen würde, war abzu­sehen. Und es ist eine gute Sache, wenn schnell reagiert und nicht bloß „abge­wartet“ wird. Man kommt sich zwar aktuell manchmal vor wie im falschen Film, aber besser handeln, wenn man noch kann und nicht schlicht und ergrei­fend nur muss. Man kann gar nicht oft genug sagen, dass die sozialen Kontakte einge­schränkt werden sollen, damit es möglichst nicht zu massen­haften Ansteckungen und Zuständen wie zum Beispiel in Italien kommt. Wer nicht zu einer Risikogruppe gehört, hat dennoch eine Verantwortung gegen­über denen, die alt, chro­nisch krank usw. sind, so einfach ist das.

Aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Das Wetter ist super, raus­gehen und laufen ist gesund und hier gibt es wahr­lich genug schöne Strecken, egal ob in der Stadt oder drum­herum, zumal die Natur langsam erwacht mit Kätzchen, Frühblühern usw.

In Kontakt bleibt man auch, wenn man sich mal nicht treffen kann, und früher oder später wird diese Zeit wieder vorbei sein. Bis dahin danke an alle, die nicht ins Homeoffice können, an die Menschen, die in der Pflege und im Krankenhaus arbeiten, in den Supermärkten und Läden, Bus und Bahn, Feuerwehr, Polizei, Müllabfuhr, Paketdienst usw. – an alle, die den Laden am Laufen halten.

Oberbürgermeisterwahl Schwarzenberg: ein neuer Kandidat

Rund einen Monat ist noch Zeit, um sich für den Job als Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin von Schwarzenberg zu bewerben – bis Donnerstag, den 9. April 2020, müssen die Wahlvorschläge spätes­tens einge­reicht werden.

Zwei Kandidaten sind seit Februar bekannt: Ruben Gehart und Lilly Vicedom.

Ruben Gehart wurde vom Schwarzenberger CDU-Stadtverband nomi­niert, der Diplom-Ingenieur und Verwaltungsbetriebswirt ist 48 Jahre und arbeitet im Landratsamt Erzgebirgskreis, vorher war er im Bauamt von Schwarzenberg. Er ist Mitglied im Stadtrat und Vorsitzender des CDU-Stadtverbands.

Lilly Vicedom ist in der CDU, kandi­diert jedoch unab­hängig. Sie ist 57, Finanzwirtin und Steueramtsinspektorin, Mitglied im Schwarzenberger Stadtrat und Stellvertreterin der Oberbürgermeisterin.

Der neue Kandidat ist in Schwarzenberg bekannt wie der sprich­wört­liche bunte Hund: Jörg Schale aka Ritter Georg. Er ist 52 Jahre, Instandhaltungsmechaniker und Maschinenbauingenieur, arbeitet beim BLICK und ist parteilos. Er wohnt in Aue, ist aber nach 20 Jahren als Ritter Georg sicher fast schon eine Schwarzenberger Institution.

Die zwei unab­hän­gigen Kandidaten, Lilly Vicedom und Jörg Schale, benö­tigen jeweils 80 Unterstützungsunterschriften, die jede/r Wahlberechtigte bis zum 9. April 2020 im Rathaus leisten kann.

Wie’s aussieht, wird die Zeit bis zur Wahl und die Wahl selbst am 14. Juni 2020 span­nend. Auch in Hinblick darauf, wer sich bis April noch für den Posten melden mag …

(Foto: Jörg Schale)

Abriss Herrenmühle (3. März 2020)

Freie Sicht gibts jetzt zwischen Uferstraße und Karlsbader Straße, wo die Herrenmühle stand. Sie ist weg, das Gelände beräumt, Brücke und Weg sind wieder begehbar. Die Frage, die sich einige stellen dürften, ist: Wie geht es dort weiter? Bleibt die Lücke, wird sie viel­leicht begrünt usw. oder doch bebaut und wenn ja, womit?

Stadtschule ohne Bäume

Schon seit rund zwei Wochen sieht es vor der Stadtschule ziem­lich kahl aus, die zwei großen Scheinzypressen wurden gefällt. Besonders frisch wirkten sie zum Schluss nicht mehr.

Die Stadtverwaltung Schwarzenberg infor­mierte am 18. Februar über die Fällung und teilte mit, dass das Sachverständigenbüro Wagler aus Schlettau zum Zustand der Bäume im Auftrag der Stadt ein Gutachten erstellt hat. Bei der Untersuchung kam heraus, „dass die Bäume aufgrund der vorhan­denen geringen Baumscheiben mit starker Bodenverdichtung und den vergan­genen trockenen Jahren geschädigt und geschwächt“ waren.

Die Baumscheiben hätten erheb­lich vergrößert und abge­sperrt werden müssen, um die Bäume viel­leicht zu erhalten, was weniger Platz für die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof bedeutet hätte. Nicht zuletzt steht in diesem Jahr auch die Sanierung der Fassade an, voraus­sicht­lich ab April, sodass empfohlen wurde, die Bäume zu fällen. Ersatzpflanzungen sind geplant.