Schwarzenberger Adventskalender 2015

Den Schwarzenberger Adventskalender gibt es auch dieses Jahr wieder in zwei Versionen: aus Papier und online. Er hat mehr in petto als nur Bildchen – und zwar Angebote und Gutscheine von Läden und Lokalen vor Ort.

Die Papierausgabe ist bereits bei den Teilnehmern erhält­lich: Bergglas, BonAir, Büchereck, Dessous for you, Freie Presse, Hut- und Brautmoden Börner, Intersport Glass, Köhlerhütte, Ladyfit Szb, Mode für sie, Mosaik, Nails & Styling for you, Orthopädie-Schuhtechnik, Perla Castrum, Pias Modelädchen, Ratskeller „De gute Stub“, Ring-Kino, Sternmanufaktur (Obere Schloßstraße), Schuhmoden Fashion, Schuhmode Schädlich, Schwarzenberg-Information und Volksbank Erzgebirge (Bahnhofstraße).

Die Online-Version des Adventskalenders startet am 1. Dezember und bietet außerdem Bastelideen, Rezepte, Gedichte und einige Überraschungen: www.altstadt-schwarzenberg.de.

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Advent und Weihnachten 2015: Was ist los in Schwarzenberg? Ein Überblick

In der Advents- bzw. Weihnachtszeit 2015 ist in Schwarzenberg wieder jede Menge los. Der Weihnachtsmarkt selbst dauert zwar nur zehn Tage, aber vorher und nachher gibt es auch viel zu hören, zu sehen und zu erleben.

Zum Beispiel das Pyramidenanschieben, den Vorstadtdrahsch, die Weihnachtsausstellung im Schlossmuseum Perla Castrum sowie etliche weih­nacht­liche Konzerte, unter anderem in der St. Georgenkirche, im Brecht-Gymnasium, in den Zinnkammern Pöhla, in der Ritter-Georg-Halle und im Schloss.

Den Flyer zur „Schwarzenberger Weihnachtszeit 2015“ sowie das Weihnachtsmarktprogramm 2015 kann man sich auf der Website der Stadt Schwarzenberg als PDF herun­ter­laden: klick. Die Flyer sind natür­lich auch auf Papier erhält­lich, unter anderem in der Stadtinformation am Oberen Tor und im Rathaus.

Eine Auswahl:

  • Pyramidenanschieben: Samstag, 28. November -> 17 Uhr Ortspyramide Grünstädtel (Pöhlaerstraße), 17 Uhr Ortspyramide Erla-Crandorf (Walzwerk), 17.30 Uhr Kraußpyramide (Bahnhof-, Badstraße bzw. Unteres Tor),19 Uhr Ortspyramide Bermsgrün (Dorfstraße); Sonntag, 29. November: 16 Uhr Ortspyramide Pöhla (Hauptstraße)
  • Vorstadtdrahsch: 28. und 29. November, jeweils von 15 bis 20 Uhr -> Markttreiben, Musik und Nikolaus
  • Weihnachtsmarkt: vom 4. bis zum 13. Dezember, täglich 11 bis 20 Uhr geöffnet
  • Weihnachtsausstellung im Schlossmuseum Perla Castrum: vom 28. November 2015 bis zum 10. Januar 2016, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr (zum Weihnachtsmarkt täglich 10 bis 20 Uhr geöffnet) -> „’s Raachermannel, de Peremett on dr Bergma – eine Reise durch das Weihnachtsland“ (Eintritt: Kinder bis 6 Jahre frei, Erwachsene 6 Euro, ermä­ßigt 3 Euro)
  • Konzerte in der St. Georgenkirche: 29. November 17 Uhr Adventskonzert der Kantorei; 5. Dezember 18 Uhr im Pfarrsaal Hausmusik zum Advent; 27. Dezember 17 Uhr Johann Sebastian Bach „Weihnachtsoratorium“ (Kantaten I–III); 31. Dezember 23.30 Uhr Orgelmusik zum Jahresausklang; 3. Januar 2016 17 Uhr Weihnachtskonzert im Kerzenschein
  • Märchenumzug: am Sonntag, den 6. Dezember, ab 14.30 Uhr, vom Bahnhof zum Marktplatz
  • Schwarzenberger Bergparade: am Samstag, den 12. Dezember, ab 17 Uhr, vom Bahnhof zum Marktplatz

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Märchenschaukästen beim Meißner Glockenspiel

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Weihnachtsmarkt, Erlaer Straße

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Weihnachtsmarkt, Bühne auf dem Marktplatz

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Kraußpyramide

Neues von der Herrenmühle (November 2015)

Die Herrenmühle hat offi­ziell keinen Eigentümer mehr, laut Freie Presse hat der Verein „Syndikat und Sport“ schrift­lich verzichtet. In nächster Zeit muss nun geklärt werden, was mit dem Gebäude geschieht.

Die Stadt scheint aktuell nur die Kosten zu sehen, nicht die Möglichkeiten, die die Herrenmühle in saniertem Zustand bieten könnte. Dabei war das ehema­lige Bahnhofsgebäude, das zum Museumsdepot umge­baut wurde, eben­falls äußerst marode und im Gegensatz zur Herrenmühle nicht einmal denk­mal­ge­schützt. Hier hat die Stadt Millionen in die Sanierung investiert.

Der Herrenhof Erla ist eben­falls in einem Zustand, in dem man viel Fantasie braucht, um ihn sich als benutz- und bewohn­bares Gebäude vorzu­stellen. Das Rettungsprogramm läuft jedoch, mit der Stadt als Eigentümerin.

Ist in letzter Zeit von der Herrenmühle die Rede, hört man schnell, sie sei ein „Schandfleck“. Ja, sie sieht aktuell schlecht aus. Sie braucht eine Generalüberholung. Ja, das wäre viel Geld. Aber wenn man z. B. vom Schloss oder von der Bergstation des Schrägaufzugs auf die Vorstadt schaut, sieht man sofort die Herrenmühle. Sie prägt das Bild der Vorstadt. Sie hat eine lange Geschichte. Es wäre schade, wenn sie abge­rissen würde.

Warum sollte es für die Herrenmühle kein passendes Förderprogramm geben? Warum sollte sie nicht z. B. ein Bürgerhaus werden, Sitz von Vereinen und Kinder- und Jugendclubs, eine Begegnungsstätte? Die Lage wäre perfekt dafür. Und was wäre, wenn die Schwarzenbergerinnen und Schwarzenberger einbe­zogen würden in die Entscheidung über die Zukunft der Herrenmühle?

Sicher ist: Wenn sie abge­rissen ist, ist alles zu spät. Und die Gefahr besteht leider, wie auch in der Freien Presse zu lesen ist. Es wäre doch gut, wenn ein anderer Weg gesucht würde. Wie im Falle der alten Eisenbahnbrücke, die abge­rissen werden sollte, dann aber doch saniert wurde – und die zusammen mit dem neuen Park darunter ganz selbst­ver­ständ­lich und viel gelobt weiter zum Stadtbild gehört.

-> Artikel in der Freien Presse: „Kein Scherz: Herrenmühle herrenlos“ lesen

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An der Bergstation des Schrägaufzugs, Blick Richtung Vorstadt mit Schwarzwasser und Herrenmühle

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Vorderseite der Herrenmühle, an der Karlsbader Straße

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Rückseite, an der Uferstraße

„Ein deutsches Requiem“ in der St. Georgenkirche

„Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.“ – So beginnt „Ein deut­sches Requiem“ von Johannes Brahms, das am Buß- und Bettag, den 18. November 2015, in der St. Georgenkirche erklang.

Es spielte die Erzgebirgische Philharmonie Aue und es sangen die Kantoreien St. Annen Annaberg und St. Georgen Schwarzenberg, Barbara Christina Steude (Sopran) und Sebastian Richter (Bass) unter der Leitung von Kantor Matthias Schubert.

Die Kirche war, glaube ich, bis auf den letzten Platz besetzt. In St. Georgen wurde „Ein deut­sches Requiem“ zuletzt 1990 aufge­führt, erzählte Pfarrer Rolf Scholz eingangs. Er bat auch darum, am Ende nicht zu klat­schen, wegen des spezi­ellen Feiertags. Das wurde natür­lich respek­tiert, aber es wäre mit Sicherheit ein lang anhal­tender Beifall geworden, denn das Konzert war beein­dru­ckend, auch ergrei­fend, das Orchester, die Chormitglieder und Matthias Schubert harmo­nierten und lieferten eine starke Leistung.

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Die beiden Fotos entstanden, bevor das Konzert begann. Auf dem ersten ist das Orchester zu sehen, auf dem zweiten sind die zwei Kantoreien dazu­ge­kommen. Das war schon ein beein­dru­ckender Anblick.