Ein Blick in die Sonderausstellung zu Hans Brockhage im Schlossmuseum Schwarzenberg

Noch bis zum 8. November 2020 ist die aktuelle Sonderausstellung im Schlossmuseum Perla Castrum zu sehen, sie dreht sich um Hans Brockhage, der in diesem Jahr 95 geworden wäre und 2009 gestorben ist. Die Ausstellung gibt einen Einblick in sein Leben und Werk, vor allem Gebrauchsgegenstände, die er entworfen, designt und entwickelt hat, sind vertreten – von Stühlen über Töpfen und Gießkannen bis Weihnachtsfiguren. Natürlich fehlt auch der berühmte Schaukelwagen nicht, und in einem Video kommen Wegbegleiter Brockhages zu Wort.

Öffnungszeiten Schlossmuseum:
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

Neue Sonderausstellung im Schlossmuseum: „Hans Brockhage – am Anfang stand die Idee“

Vom 5. September bis 8. November 2020 ist im Schlossmuseum Perla Castrum eine Sonderausstellung rund um Hans Brockhages Leben und Werk zu sehen.

„Gezeigt werden zahlreiche Objekte aus den verschiedensten Schaffensperioden. Entdecken können Besucher auch das ein oder andere Objekt aus dem eigenen oder dem Haushalt der Verwandtschaft, denn in Sachen Design war Hans Brockhage längere Zeit für Betriebe der DDR aktiv. Lauschen Sie zudem den Erzählungen verschiedener Wegbegleiter Hans Brockhages und tauchen Sie ein in eine Welt voller Formen, Design und Leidenschaft.“

Hans Brockhage wurde 1925 in Schwarzenberg geboren, in diesem Jahr wäre er also 95 geworden. Ein guter Anlass, um ihm und seinem Werk im Schloss eine Bühne zu bieten.

„Hans Brockhage, Schwarzenberger Künstler und Professor, auch als Dozent für Holzgestaltung und Bildhauer in Erinnerung, erschuf in seiner eigenen Werkstatt verschiedenste Auftragsarbeiten. Sein Repertoire reichte von der Gestaltung eines Topfsortimentes über das Designen von Gießkannen und die Entwicklung eines beidseitig nutzbaren Schaukelwagens bis hin zur Fertigung von Handpuppen.
Hans Brockhage wurde für seine Tätigkeit als Form- und Holzgestalter weltweit gefördert und ausgezeichnet.“

Öffnungszeiten Schlossmuseum:
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon 03774 23389, perla.castrum@schwarzenberg.de oder unter www.perlacastrum.de.

-> Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de

Begegnung im Atelier Hans Brockhage

Am gestrigen Freitag, den 17. Juni 2016, wurde die Skulptur „Der Stellvertreter“ von Hans Brockhage auf ihrem neuen Platz vor dem Bertolt-Brecht-Gymnasium Haus 1 enthüllt. Bis dahin war es ein langer Weg, und als Abschluss der fünfjährigen Konzeptionszeit gab es eine kleine Feier im Atelier Hans Brockhage, mit vielen Gesprächen, dem Brockhage-Filmporträt „Wind zwischen den Bäumen“ von Moritz Richard Schmidt und dem „Dresdner Gnadenchor“, der auf zwei Etagen an immer anderen Stellen sang.

Zu sehen war auch die Skulptur „Der Stellvertreter“ – die Skulptur vor dem Brecht-Gymnasium ist ein Bronzeguss davon, der, Wind und Wetter ausgesetzt, wesentlich länger halten wird als jedes Werk aus Holz …

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„Der Stellvertreter“ von Hans Brockhage

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Anna Franziska Schwarzbach

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Werkstatt

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Links im Bild: der geniale „Dresdner Gnadenchor“

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Filmvorführung „Wind zwischen den Bäumen“

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Noch mal „Der Stellvertreter“, von der anderen Seite

Eine Skulptur von Hans Brockhage für Schwarzenberg

Am heutigen Freitag, den 17. Juni 2016, war es dann so weit, am Vormittag wurde das neu gestaltete Außengelände des Bertolt-Brecht-Gymnasiums eingeweiht und die Skulptur „Der Stellvertreter“ von Hans Brockhage enthüllt.

Es wollte einfach nicht aufhören zu regnen, also ging es zunächst ins Schulgebäude, im Eingangsbereich hielten u. a. Landrat Frank Vogel und Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer ihre Reden.

Die Enthüllung der Skulptur selbst war dann nur eine Sache von wenigen Minuten. Bäume, Sträucher und Gras glänzten vom Regen, zu diesem satten Grün kamen die bunten Regenschirme, ein schönes Bild. Die hellgrünen Schirme wurden übrigens anlässlich „100 Jahre Schule auf der Höhe“ gestaltet, mit entsprechendem Logo.

Danach sagte Anna Franziska Schwarzbach, die älteste Tochter von Hans Brockhage, noch ein paar Worte, neben Stadt- und Kreisräten waren auch viele Mitglieder der Familie Brockhage sowie Wegbegleiter des Holzbildhauers anwesend.

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Das neu gestaltete Außengelände des Brecht-Gymnasiums Haus 1, noch war die Skulptur verhüllt

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Reden zwischen Eingang und Treppe

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Enthüllung der Skulptur

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Anna Franziska Schwarzbach

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Ausstellung Hans Brockhage in Chemnitz

Bis zum 14. Februar 2016 wird in der Neuen Sächsischen Galerie in Chemnitz eine Ausstellung mit und zu Werken von Hans Brockhage gezeigt, eine Retrospektive. Eröffnung war am 8. Dezember 2015.

Die Ausstellung ist ziemlich vielseitig, von freien Holzskulpturen über Skizzen bis hin zu Gebrauchsgegenständen wie eine Gießkanne, auch ein Schachspiel ist zu sehen. Eine Einladung, sich mit Hans Brockhage und seinem Werk auseinanderzusetzen, in offenen Räumen, in denen die einzelnen ausgestellten Stücke großzügig verteilt sind.

  • Neue Sächsische Galerie im TIETZ, 1. OG, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz
  • geöffnet täglich außer mittwochs, jeweils 11 bis 17 Uhr, dienstags bis 19 Uhr
  • Eintritt: 3 Euro (bis 18 Jahre frei)

www.neue-saechsische-galerie.de

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Hans Brockhages Schaukelwagen

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„Ein Stück Holz, das ist vor allem eine Idee, die einen erfasst.“

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Neue Sächsische Galerie Chemnitz

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Das Tietz

Hans Brockhage und Anna Franziska Schwarzbach: Ausstellungen im Bundestag

Wer demnächst in Berlin ist, kann sich im Bundestag zwei Ausstellungen anschauen, die mit Schwarzenberg zu tun haben: Zu sehen sind vom 19. Mai bis zum 18. Oktober 2015 Werke von Hans Brockhage und Anna Franziska Schwarzbach.

Die beiden Ausstellungen werden am Montag, den 18. Mai 2015, eröffnet:

  • 18 Uhr: Lange Schatten – Hans Brockhage, Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag
  • 19 Uhr: Prinzessinnen – Johann Gottfried Schadow, Anna Franziska Schwarzbach, Schadow-Haus (Seitenflügel) im Deutschen Bundestag

Begrüßung: Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages, Einführung in die Ausstellungen: Dr. Andreas Kaernbach und Kristina Volke, Musik: Zmeitrei, Rough Romanian Soul, Anna Franziska Schwarzbach ist anwesend

Die Öffnungszeiten der beiden Ausstellungen:

  • 19. Mai bis 18. Oktober 2015
  • Dienstag bis Sonntag: 11 bis 17 Uhr

Der Eintritt ist frei.

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Lesung „Risse in der Zeit“ im Atelier Hans Brockhage

Am Samstag, den 28. September 2013, wird im Atelier Brockhage (Erlaer Straße 5, 08340 Schwarzenberg) Cornelius Weiss aus seiner Autobiografie „Risse in der Zeit – Ein Leben zwischen Ost und West“ lesen, Beginn ist 16 Uhr.

Cornelius Weiss wurde 1933 in Berlin geboren, war ab 1945 mit seiner Familie (sein Vater war der Atomphysiker Carl Friedrich Weiss) in der Sowjetunion interniert, kehrte 1955 in die DDR zurück, setzte in Leipzig sein Chemiestudium fort, arbeitete danach in Lehre und Forschung, von 1991 bis 1997 war er Rektor der Universität Leipzig.

Zudem werden im Atelier Brockhage Fotografien von Dietmar Träupmann zu sehen sein, die Skulpturen von Hans Brockhage, aufgestellt 1987/88 im Pumpspeicherwerk Markersbach, zeigen.

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„Cornelius Weiss beginnt seine Autobiographie mit der dramatischen Geschichte seines Vaters, der am Ende des Zweiten Weltkriegs das Radium vor den Nazis versteckt und es schließlich den Alliierten übergibt. Zugleich lehnt er das Angebot ab, künftig in den USA zu forschen. Als christlicher Sozialist entscheidet sich Carl Friedrich Weiss, mit seiner Familie in die Sowjetunion zu gehen. Was er nicht ahnt: Zusammen mit anderen Wissenschaftlern kommen sie nicht nach Moskau, sondern in das «Wissenschaftszentrum Obninsk» – ein Gulag.“ (Quelle: Rowohlt)