Drei neue Tafelbilder in der Schwarzenberger Altstadt

An zwei Stellen gibt es in der Schwarzenberger Altstadt schon länger Tafelbilder: Holztafeln, deren Motive aus dem Holz heraus­ge­ar­beitet und farbig gestaltet sind. Da wären zum einen die Tafeln beim Spielplatz am Marktgässchen, die einige Stationen in der Geschichte der Stadt darstellen, zum anderen die Tafeln im Ratskellergässchen, auf denen es um Sagen aus der Stadt und dem Umland geht.

Neu seit dem Altstadtfest in diesem Jahr sind die Tafelbilder beim Oberen Tor, an der Rückseite des Hauses neben der Stadtinformation. Man läuft dort auf dem „Dach“ des Hauses Oberes Tor 2, von dem nur noch das Kellergewölbe übrig ist. Von der letzten art figura steht noch Kunst herum, die wohl auch bleibt, und zwar stei­nerne Lettern, die den Satz „Forget your trou­bles and dance“ bilden. Find ich gut.

Die drei Tafeln hat wieder Ralf Alex Fichtner geschaffen. Sie zeigen Gaststätten, die es mal in der Alt- und in der Vorstadt gab. Zu Hochzeiten, um 1900, waren das wohl um die fünf­zehn. Unter anderem die Schloßschänke, das Café Poetzsch und die Herberge zur Heimat. Die sind längst alle weg, es gibt sie nicht mehr. Man kann aller­dings auf die Suche gehen und schauen, ob die Häuser noch da sind und was nun darin ist. Und man findet natür­lich auch jetzt in der Altstadt Cafés und Lokale, doch bei Weitem nicht so viele.

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Der kleine Platz zwischen zwei Häusern, das „Dach“ des Hauses Oberes Tor 2. Am Haus rechts sind die drei neuen Tafelbilder.

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„Wo der Gast König war“ – hm, das waren wirk­lich andere Zeiten. Hier zu sehen: Café Poetzsch und Schloßschänke.

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Café Leonhardt bzw. „Lochkart“

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Herberge zur Heimat

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Rechts von dem Gebäude mit den drei neuen Tafeln ist die Stadtinformation (im grünen Haus).

Sommer am Markt

Wäre die Altstadt auto­frei, könnte man quer­beet bummeln und Kinder könnten einfach nur spielen. Die Altstadt ist aber nicht auto­frei, sondern ledig­lich „verkehrs­be­ru­higter Bereich“. Immerhin gibt es kleine auto­freie Inseln, unter anderem den Marktplatz und den Bereich beim Meißner Glockenspiel, wo auch der Spielplatz ist.

Wenn man von der Terrasse des Ratskellers auf den Markt schaut, sieht man erst seit reich­lich einem Jahr Leute auf Bänken und Kinder beim Springbrunnen, und keine parkenden Autos mehr – im Mai 2013 wurde der umge­stal­tete Platz einge­weiht. Ein guter Schritt, um mehr Leben in die Altstadt zu bringen. Aber noch nicht genug.

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Blick vom Ratskeller auf den Marktplatz

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Ratskeller Schwarzenberg

Zwischen Berg und tiefem Tal (Juni 2014)

Sicher kann man in Schwarzenberg auch eine Runde laufen, ohne sich einen Berg hoch­schleppen zu müssen. Aber allzu weit kommt man dann nicht.

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Rittmeistersteig. Bergauf oder bergab?

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Bergauf! Rittmeistersteig, fast oben, in der Unteren Schloßstraße

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Meißner Glockenspiel an der Unteren Schloßstraße. Rechts der Turm der St. Georgenkirche

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Die Untere Schloßstraße entlang zur Königseiche am Unteren Markt

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Über den Markt zur Stadtschule in der Erlaer Straße

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Eine der zwei alten Koniferen vor der Stadtschule

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Kleiner Abstecher: auf der Eibenstockerstraße raus aus der Altstadt, Richtung Kinderkrippe Anne Frank

Tja, und jetzt gehts eigent­lich nur noch bergauf (Rockelmann, Heide, Hofgarten) oder bergab (Bahnhof usw.).

Am 31. Mai in Schwarzenberg vor der Oldienacht: Oldietag in der Altstadt

Am 31. Mai 2014 erwartet Schwarzenberg wieder Tausende Gäste zur R.SA-Oldienacht. Damit diese sich in den Stunden vor Beginn nicht lang­weilen, hat der Wirtschafts- und Gewerbeverein Schwarzenberg mit verschie­denen Gewerbetreibenden und der Stadtverwaltung einen „Oldietag“ in der Altstadt orga­ni­siert. Diverse Geschäfte sowie die Stadtinformation sind bis 16 Uhr geöffnet, für Speis und Trank sowie passende Musik zur Einstimmung ist gesorgt.

Außerdem:

  • Stadtführungen um 10.30 und 14.45 Uhr (Treffpunkt Stadtinformation, Eintritt frei)
  • Kirchenführung um 12.30 Uhr (Treffpunkt St. Georgenkirche, Eintritt frei)
  • Führung zur Schlossgeschichte 13.30 Uhr (Treffpunkt Stadtinformation, 2 Euro pro Person)

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Schwarzenberger Ostermarkt 2014 am Ostermontag

Eine Runde durch die Altstadt am frühen Nachmittag des Ostermontags: Es war nicht allzu viel Betrieb und die Sonne hielt sich bedeckt, schön für den Osterhasen bzw. die Frau, die im Osterhasenkostüm durch die Straßen lief und Süßigkeiten verteilte, da heizte das künst­liche Fell nicht gar zu sehr auf.

Echte Hasen gab es auch, die Kaninchenzüchter hatten wie gehabt beim Meißner Glockenspiel, neben dem Spielplatz, ihren Stand. Während ich auf dem Ostermarkt unter­wegs war, war die Bühne am Markt leer, die Musik kam aus der Konserve. An etli­chen Buden wurde Essen und Trinken verkauft, beim Springbrunnen konnten Kinder an zwei Tischen basteln, außerdem war dort das Riesenosterei zum wilden Bemalen. Ein paar Buden boten Kreatives und ein paar Kleidung und Pfennigartikel, außerdem Pflanzen, CDs usw. Ach ja, und ein Fahrgeschäft für klei­nere Kinder war in der Oberen Schloßstraße.

Also alles wie immer beim Ostermarkt, und jetzt kann man sich ja schon mal auf den Töpfermarkt vorfreuen, der in diesem Jahr vom 5. bis zum 6. Juli statt­findet, jeweils 11 bis 18 Uhr.

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Obere Schloßstraße

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Obere Schloßstraße auf Höhe der St. Georgenkirche

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Ah, der Osterhase. Beziehungsweise die Osterhäsin.

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Basteln am Springbrunnen, beim Meißner Glockenspiel

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Das Riesenosterei zum Bemalen beim Meißner Glockenspiel

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Meerschweinchen im Streichelzoo beim Meißner Glockenspiel. Schwein, Ziege, Huhn und Co. wollten eher nicht gestrei­chelt werden, logisch. Warum das dann aber Streichelzoo heißt … Egal.

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Die ließen sich aber doch strei­cheln, diese Hasen am Stand der Kaninchenzüchter. Herrlich weich, solche Hasenohren …

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 In Innenhöfen der Schwarzenberger Altstadt leben sonder­liche Wesen. Drachen zum Beispiel.

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Unterer Markt, Königseiche

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Markplatz, rechts im Bild die Bühne, auf der um die Zeit nichts los war.

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Erlaer Straße

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Und zum Schluss noch ein Blick vom Steinweg auf den Ottenstein, der langsam grün wird.