Freitag

… Bahnhofsberg und Steinweg am Nachmittag.

An der obersten Kaue am Bahnhofsberg ist jetzt auch ein Bild (siehe hier).

Bis Ende Oktober soll die Kauflandbrücke fertig werden.

Das Wetter aktuell: mal wärmer, mal kühler, hin und wieder Regen. Herbst eben.

Steinweg-Blatt

Blick übern Zaun, zwischen zwei Linden. Bald ist die Sicht wieder frei …

Altstadt mit Schloss und Kirche, die Oktoberversion: auch an trüben Tagen bunt.

Grün gibts auch noch.

Herbstlicht

Schönstes Herbstwetter war das heute zum Sonntag, sonnig und warm, aber nicht sommer­lich, das ist jetzt wirk­lich vorbei. Die Runde: Altstadt Unterer Markt, Schlosspark, Obere Schloßstraße, Erlaer Straße. Es ist gut, dass der Schlosspark wieder geöffnet ist …

Neueröffnung des Schlossparks

Lang hat die Sanierung des Schlossparks gedauert, begonnen wurde damit bereits 2018. Viele dürften es vermisst haben, eine Runde durch den Park zu laufen, nun ist er endlich wieder geöffnet.

Die größte Neuerung ist sicher, dass der Haupteingang jetzt im Innenhof des Seniorenpflegeheims „Schlossberg“ liegt, er wurde dort neu geschaffen, womit der Schlosspark nun auch ein Stück weit für Menschen zugäng­lich ist, die beispiels­weise mit Rollator oder Rollstuhl unter­wegs sind. Bis zum Kräutergarten gelangt man ohne Treppe, und dort stehen Bänke und man hat eine schöne Aussicht.

Für den Rest des Parks und vor allem, wenn man runter zur Karlsbader Straße oder die Runde ums Schloss bis zum Ausgang bei der Kirche gehen will, muss man weiterhin etliche Treppen laufen. Diese Treppen sind nun aller­dings fest und sicher und mit stabilem Geländer versehen. Die Wege erscheinen breiter, immer wieder laden Bänke zum Verweilen ein, oft steht dort auch ein Kunstobjekt.

Der Park hat neue Wegweiser und an den Eingängen sind Informationstafeln zum Park und zu seiner Geschichte. Die Baukosten betrugen ca. 1,2 Mio. Euro brutto, Fördermittel kamen von Bund und Land. Eigentümer des Schlossparks ist der Landkreis Erzgebirgskreis, bei der Sanierung war natür­lich die Stadt Schwarzenberg mit im Boot und das Landesamt für Denkmalpflege hat die Maßnahme begleitet.

Der Park kann täglich von 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit genutzt werden, maximal bis 22 Uhr. Der erste Eindruck ist auf jeden Fall positiv: ordent­liche Wege und Treppen, stabile Holzbänke, viel Augenmerk auf Sicherheit, Stichwort Geländer, Hingucker in Form von Kunstobjekten, mehrere Aussichtspunkte, wobei man von dem Punkt nahe dem Eingang bei der Kirche wohl die schönste Aussicht hat, und vor allem ist der Park nach wie vor üppig grün, alte Bäume sind noch da, neue wurden gepflanzt. Es ist ein schöner Ort mitten in der Stadt, der hoffent­lich viel genutzt wird und nie wieder in seinen alten Dornröschenschlaf verfällt.

Familientag „30 Jahre deutsche Einheit“ in Schwarzenberg

Der Familientag anläss­lich 30 Jahre deut­sche Einheit heute hat ein biss­chen ans Altstadtfest erin­nert: An verschie­denen Ecken in der Altstadt gabs Musik und Tanz oder etwas anderes war los, in den Straßen flanierten und unter­hielten sich Leute mitein­ander, auch Ritter Georg und Burgfräulein Edelweiß waren unter­wegs und die Obere Schloßstraße war autofrei …

Reden wurden auch gehalten, denn 14 Uhr wurde der Schlosspark nach langer Bauzeit wieder­eröffnet, von Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer und Landrat Frank Vogel. Sehr viele Interessierte schauten sich den Schlosspark im Anschluss gleich an, dazu mehr in einem Extra-Artikel.

Neu in Schwarzenberg: die Spur des Drachen

Kleine gelbe Tatzenabdrücke führen seit Kurzem vom Bahnhof die Bahnhofstraße entlang und den Bahnhofsberg hoch in die Altstadt, Ziel ist der Drachenspielplatz beim Meißner Glockenspiel. Das Ganze hat natür­lich einen Namen: Drachenweg.

Die Stadtverwaltung Schwarzenberg teilt dazu mit: „Die Idee für den Drachenweg entstand im Rahmen eines Wettbewerbsbeitrags zum ‚Ab in die Mitte‘-Projekt im Jahr 2011, das sich damals ‚Kreativ in einer Tour – kreativ in einer Spur‘ nannte. Diese Überlegungen hat die AG Marketing der Lenkungsgruppe wieder aufgegriffen.

Bis zum Familientag am 3. Oktober 2020 wird nunmehr der Grundgedanke des Drachenweges umge­setzt. Mangels eines lebenden Objektes war das Aussehen der Drachenfüße Gegenstand inten­siver Beratungen. Die dabei entstan­dene Form setzte die Entstaubungstechnik Schwarzenberg als Schablone um.

Zusammen mit Kindergartenkindern wurde vor Ort entschieden, in welchem Abstand der Drache seine Fußspuren verteilen soll und wie der Wegeverlauf ist.

In Kürze wird am Busbahnhof das Startschild für den Drachenweg zu sehen sein. Entlang der Bahnhofstraße gibt es unter anderem lebens­große Drachen und eine große Holzskulptur zu entde­cken, am Totenstein versteckt sich der Drache im Fels und demnächst wird auf der obersten Kaue am Bahnhofsberg ein weiteres Motiv von Ralf Alex Fichtner angebracht.

Spielelemente in der Altstadt werden den Drachenweg ergänzen – dies ist aufgrund von Bestellzeiten aber nicht bis zum 3. Oktober 2020 realisierbar.“

Was für eine schöne Idee! Die verschie­denen Drachenskulpturen und -motive in der Stadt zusam­men­zu­bringen mit diesem Drachenweg und damit nicht nur, aber vor allem Familien mit Kindern anzu­spre­chen ist eine wunder­bare Sache.

Die Drachenspuren sind relativ klein und nicht aufdring­lich, die Abstände sind verhält­nis­mäßig groß, aber so, dass man sie gut verfolgen kann. Viel Spaß für Kinder, die schauen können, wo der Weg weiter­geht, und damit den Bahnhofsberg mit Sicherheit viel schneller und leichter hochkommen.

Dass sich hier ein paar Leute gründ­lich Gedanken gemacht haben, merkt man auch daran, dass der Drache stehen­bleibt, wenn eine Straße zu über­queren ist, dann sind zwei Tatzenabdrücke neben­ein­ander zu sehen. Man kann gespannt sein auf die Elemente des Drachenweges, die noch kommen, aber die Spuren kann man jetzt schon verfolgen und vieles am Weg sehen und entdecken.

-> Zitat: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM), www.schwarzenberg.de