Baustellen und ein Blick zum Himmel

Von der aktuell nervigsten Baustelle in Schwarzenberg gibts jetzt kein Foto: Die befindet sich in Erla in Höhe des Herrenhofs auf der Karlsbader Straße, dort werden ein Regenwasserkanal und eine Trinkwasserleitung verlegt, weswegen die Straße voll gesperrt ist. Die Umleitung für die Fahrzeuge, die Richtung Johanngeorgenstadt wollen, führt (eigentlich) über die Erlaer Straße, Eibenstocker Straße in Richtung Dorfstraße zur S 272 nach Erla. Von Johanngeorgenstadt nach Schwarzenberg gehts aus Antonsthal über die Jägerhäuser Straße, Eibenstocker Straße zum Kreisverkehr Heide. Wer denkt, er kommt über die Schneeberger Straße schneller ans Ziel, irrt, denn zuzeiten staut sich der Verkehr dort schlimmer als bei Vollsperrungen der B 101. Gesperrt ist seit dem 25. März, fertig sollen die Bauarbeiten am 26. April sein. Hoffen wir mal, dass das klappt.

Der obere Parkplatz des Zentralfriedhofs, der seit Anfang März grundhaft ausgebaut wird, nimmt langsam Form an.

Im Schlosspark unten an der Karlsbader Straße kurz vor der Voigtmannbrücke wurde eine Baustraße angelegt, der Schlosspark soll ja saniert werden. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein …

Ein Gerüst steht neu am Schloss, oberhalb des Eisenbahntunnels auf der Hammerparkplatzseite. Warum, ist mir (noch) nicht bekannt.

Und zuletzt noch ein Stück Himmel am Ende eines schönwettrigen, wenn auch diesigen Tages.

Baumfällungen im Schlosspark und am Forstparkplatz: ein offener Brief

Bloß ein paar Bäume? Nein, es geht um mehr, sowohl bei der Umgestaltung des Schlossparks als auch beim geplanten Parkhaus am Forstparkplatz.

Dazu hat Lenore Lobeck einen offenen Brief geschrieben, der unten zu lesen ist.

Foto 1: Schlosspark, Foto 2: Forstparkplatz

-> Lenore Lobecks Stellungnahme von 2017: www.schwarzenberg-blog.de

Baumfällungen im Schlosspark

Schon eine ganze Weile beschäftigen sich die Stadtverwaltung Schwarzenberg, die Stadträte von Schwarzenberg und das Landratsamt mit dem Schlosspark.

Der Schlosspark gehört – wie auch das Schloss – dem Erzgebirgskreis. Doch die Stadt Schwarzenberg will nun aktiv werden und den Schlosspark umgestalten. Kostenpunkt: rund 1 Million Euro.

Stadt und Landkreis haben sich auf ein Konzept geeinigt und losgehen soll es mit Baumfällungen. Bei der Stadtratssitzung heute wurde über die Ausschreibung von Baumfällarbeiten im Schlosspark entschieden. Natürlich wird es auch danach Bäume im Schlosspark geben. Aber offensichtlich sollen etliche große Bäume gefällt werden.

Dazu hat Lenore Lobek im Namen vieler Schwarzenberger einen Brief ans Landesamt für Denkmalpflege und an das Landratsamt geschrieben. Auf den Fotos ist einer der großen Bäume zu sehen, die gefällt werden sollen, einmal jetzt und einmal im Juli diesen Jahres.

  • Brief an das Landesamt für Denkmalpflege und das Landratsamt von Lenore Lobek (PDF): Schlosspark

Der Schlosspark wird saniert

Eigentümer von Schloss Schwarzenberg und dem Schlosspark ist der Landkreis, nicht die Stadt. Soll im Schlosspark etwas geschehen, müssen Landkreis und Stadt sich also einigen, und das ist nun geschehen. Der Stadtrat hat laut Freie Presse einstimmig beschlossen, dass Landkreis und Stadt den Park sanieren sollen, bei Gesamtkosten von ca. 1,028 Millionen Euro.

Die Sanierung betrifft v. a. das Wegesystem, die Aussichtspunkte und die Trockenmauern, und der Grünbewuchs, also Bäume und Sträucher, werden wohl kräftig gestutzt, damit die Sicht auf die Umgebung und den Fels selbst, auf dem das Schloss steht, frei wird.

Dass der Schlosspark auf Vordermann gebracht werden soll, klingt gut. Hoffentlich aber nicht auf Kosten der zum Teil recht alten Bäume, die an sich ja gerade zu einem Park gehören.

-> Artikel in der Freien Presse „Für Schlosspark endet Dornröschenschlaf“: klick