Mitmachen: „August der Starke“ zu gewinnen

August der Starke – Kurfürst von Sachsen, König von Polen, ein Monarch, der gern feierte, viele Frauen liebte, das Dresden, wie wir es heute kennen, ganz entschei­dend mit seinen Prunkbauten prägte, der Kunst sammelte und kein erfolg­rei­cher Feldherr war.

Der Goldene Reiter (Bild: www.zeitbruecke.com)

Über sein Leben ist nun ganz neu ein Hörbuch erschienen: „August der Starke – Der säch­si­sche Sonnenkönig“. Mit Geräuschkulissen und filmi­scher Musik wird man ins 17./18. Jahrhundert zurück­ver­setzt und sowohl unter­halten als auch infor­miert: Darüber, was August der Starke mit der Porzellanmanufaktur in Meißen zu tun hat, ob die Cosel wirk­lich seine große Liebe war, wie er als Zweitgeborener zum Regenten werden konnte und mehr …

Gräfin Cosel, Geliebte Augusts des Starken (Bild: www.zeitbruecke.com)

> > > > > > >

Ein Exemplar dieses Hörbuchs verlose ich: Dazu einfach einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen.

Kommentieren könnt Ihr bis zum 31. Dezember 2011 12. Januar 2012, 15 Uhr. Alle Namen landen in einem Lostopf, das Verlosen wird wieder mit Fotos doku­men­tiert. Viel Glück!

< < < < < < <

August der Starke – Der säch­si­sche Sonnenkönig (Bild: www.zeitbruecke.com)

Der Erzähler ist übri­gens Gunther Emmerlich, und das Booklet ist eine Augenfreude – 24 Seiten mit vielen Bildern und zusätz­li­chen Informationen.

Hörbuch „August der Starke – Der säch­si­sche Sonnenkönig”
Zeitbrücke Verlag
2 CDs
ISBN 978-3-9814717-1-7
Laufzeit: ca. 95 min
Extra: 24-seitiges und reich bebil­dertes Booklet
14,95 Euro

Der vierte Advent im Samocca

Dieses Jahr ist die Adventszeit wieder lang, und der vierte Advent steht vor der Tür.

Ausnahmsweise hat das Samocca in Aue am Sonntag, den 18. Dezember geöffnet, und zwar von 10 bis 18 Uhr. 15 Uhr wird ein Adventskonzert stattfinden.

Schon gelesen? „Vorgestellt: das Samocca in Aue“
Website Samocca: www.samocca-aue.de

Samocca
Kaffeerösterei, Café, Deli
Bahnhofstraße 11
08280 Aue

Sonst ist das Samocca von Montag bis Samstag von 8.30 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Gastgedicht: „Flockenlocken“ von Petra Richter

Zum 2. Advent kommt heute ein neues Gedicht von Petra Richter aus Ostritz. Danke dafür und mal sehen, ob es wirkt …

Flockenlocken

Schnell wie der Blitz,
Schaut man auf einmal dem Advent ins Antlitz.
Ist die Deko auch schnell gewählt,
Gibt es da etwas, was fehlt.

Es sind die schönen weißen Flocken,
Wie kann man sie bloß locken?
Ob es reicht
Wenn man zwei Jahre vergleicht?

War man vor zwölf Monaten im Schneechaos versunken,
Wird man heut vom Sonnenschein betrunken.
Im Dämmerlicht gibt’s noch nen Glühwein dazu,
Das ist der hiesige Advent – juchu.

Letztes Jahr zur selben Zeit war er tabu,
Der unge­füt­terte Schuh.
Niemand derzeit friert,
Wenn er im Frühlingswind darin herumspaziert.

Damals hörte man die Kälte knacken,
Man kam nach Haus mit roten Backen.
Hat die derzeit jemand,
Denkt man, er hat Sonnenbrand.

Doch das ist es nicht, was wir wollen,
Zu Mandelduft und Stollen.
Ach ihr Flöckchen, kommt doch her,
Wir vermissen euch zu sehr.

Auf aller­höchsten Dringlichkeitsstufen,
Werdet ihr hiermit herbeigerufen.
Nichts will ich jemals mehr an euch bemängeln,
Oder euch hier drängeln.

Denn zu guter Letzt,
Sei noch dieses nachgesetzt:
Nichts bringt das unge­dul­digste Warten,
Das Studieren der Wetterkarten.

Die Kristalle kommen leise,
Auf ihre eigne Art und Weise.
Gelassenheit und Toleranz,
Bringt irgend­wann ihren sanften Tanz.

Klug ist heuer und gescheit,
Wer sich annimmt dieser Friedfertigkeit.
Bringen sie einem jeden Augenblicke voller Glanz,
Wenn sie dann schneien in heim­li­cher Brillanz.

Gastgedicht: „Novemberstimmen“ von Petra Richter

Heute, zum Sonntag, gibt es wieder ein Gedicht von Petra Richter aus Ostritz. Passend zum Monat heißt es „Novemberstimmen“. Vielen Dank und allen einen schönen Sonntag.

Novemberstimmen

Mal sachte, mal geschwind,
Schwingt um die Häuserecken der schau­rige Wind.
Es sind seine kräf­tigen Keulen,
In Form eines ohren­be­täu­benden Heulen.

Aber so ist’s nun halt,
Im November ist es still und kalt.
Doch von irgendwo etwas zu mir drang,
Ein schaurig heiserer Gesang.

Schneidend wie ein Säbel,
Krakelen Vögel durch den undurch­dring­li­chen Nebel.
Sie glei­chen einem Johlen –
Diese Laute aus der Schwärze eines Haufens voll Kohlen.

Neben diesem furcht­erre­genden Lied,
Herrscht Emsigkeit, wenn man was sieht.
Sie krächzen und kichern,
Wollen sich auf Äckern ihre Plätze sichern.

Und wie im Takt,
Werden die lockeren Ackerkrumen noch kleiner zerhackt.
Darin sieht man sie pochern,
Um nach letzten Ernteresten zu stochern.

Der gelbe Krähschnabel,
Fungiert dabei als Gabel.
Alles geschieht unter größtem Krach,
Aber sie halten doch nur sich selbst in Schach.

Einfach alles werden sie sich holen,
Diese frechen Krähen und Dohlen.
Nach ein paar Schritten im wippenden Gang,
Sich plötz­lich eine von ihnen in die Lüfte schwang.

In dem um sie pfei­fenden Taifun,
Hat sie dabei ganz schön zu tun.
Hin und her schüttelt’s das fed’­rige Monstrum,
Immerfort zottelt der Wind an ihr herum.

Mit einem kräf­tigen Satz,
Nimmt sie auf der nächsten Oberleitung Platz.
Dort sitzen sie bereits zusammengeschart,
Und zeigen sich winterhart.

So dicht an dicht,
Hängt die Strippe durch – durch ihr Gewicht.
Es gibt einen kurzen Rumps,
Gemeinsam machen alle plumps.

Durch kohl­ra­ben­schwarze Flecken,
Wollen sie auch am dunklen Wolkenhimmel erschrecken.
Doch lächelnd und gut gelaunt,
Folgt man nun ihrem Sound.

Klagend mischen sie ihre schwär­menden Kollegen auf,
Man denkt, die haben doch was drauf.
Zu Schabernack sie durchaus taugen,
Sieht man tief in ihre schwarzen Kulleraugen.

Betrachtet man’s im Groben,
Muss man sie für ihre Landarbeit sogar loben.
Man kann also sagen, was man will,
Ohne sie wäre es dann gar zu still.

Leichten Herzens zugegeben,
Heute gab es einiges zu erleben.
Schmunzelnd ging ich nach Haus,
Und der Tag brachte nicht so den novem­brigen Graus.