Schiff ahoi! Der Stadtstrand in Aue

Ist schon eine Weile her, dass ich in Aue war und mir das neue Einheitsdenkmal ange­schaut hab. Natürlich bin ich die paar Schritte weiter­ge­gangen, über die Straße und die Treppe runter, zum „Stadtstrand“. Viel Betrieb war nicht, und so entstanden ein paar schöne Fotos. Ja, das hat was, da unten zu stehen, direkt am Wasser, und die Häuser sehen dort größ­ten­teils auch recht fotogen aus.

Gewöhnungsbedürftig fand ich die neue Treppe, ein Wunder, dass sie so gebaut werden durfte. Einfach runter­rennen ist da nicht drin, man sollte schon sehr genau schauen, wo man hinläuft, wenn man nicht unfrei­willig den Abgang machen will: große Stufen, und versetzt auf die großen wurden kleine gebaut, viel­leicht hat das Geld nicht für eine ordent­liche Treppe gereicht. ;-)

Tja, und Schiffe werden dort eher nicht fahren, höchs­tens kleine aus Papier oder Holz. Aber für die ist der Auer Stadtstrand ein schöner Platz zum Ablegen …

 

Blick von der Schillerbrücke

Konkurrenz für die Perle des Erzgebirges!

Neulich war ich in Eibenstock an der Talsperre. Dort befindet sich auch das Hotel am Bühl, oder das Blaue Wunder, wie sie sich selbst nennen – und das Hotel Bühlhaus. Sein Slogan: „Die Perle vom Erzgebirge“, siehe Foto unten. Auf der Website haben sie das schon korri­giert, dort steht „Die Perle des Erzgebirges“. Wer den Spruch wohl zuerst hatte – Schwarzenberg oder das Hotel?

Weihnachten im Schuhkarton – bis 15. November

Kann man bei dem Wetter ja schnell mal vergessen: Es ist November. Und bis zum 15. November 2011 kann man die gefüllten Päckchen für „Weihnachten im Schuhkarton“ abgeben.

Dafür ist es jetzt noch nicht zu spät, nein. Man greift sich die Broschüre, nimmt die Liste der Dinge, die gern ins Paket sollen, kauft sie ein – und dann muss man es nur noch zu einer Sammelstelle bringen, in Schwarzenberg ist das Beate Graupner (Dorfstraße 69, 08340 Schwarzenberg/Bermsgrün).

Hier gibt es mehr Informationen: www.geschenke-der-hoffnung.org – und auch einen Bericht von einem Kind, das sonst nie Geschenke bekommt: „Geschenke für Maria“.

Weg mit den Bäumen!

Ach, wer braucht schon Bäume! Also, Bäume im Garten, am Haus, im Wohngebiet. Wer will das denn? Die machen bloß Dreck (die Blätter!), nehmen Licht weg, sind gefähr­lich (könnten ja aufs Haus stürzen!). Also: fällen! Nichts wie weg! Stattdessen Ziergehölzer, die kann man so schön beschneiden, die sind nied­lich, immer grün – ach, wenn über­haupt Gehölze, lieber nicht, am besten nur Häuser und Wiese, Letztere natür­lich streichholzkurz.

Wer braucht schon Bäume! Der Autodreck, stin­kender Schornsteinrauch und was noch so Schädliches in der Luft ist, ist doch am besten in den Lungen aufge­hoben! Ha, wir haben Herbst, wir heizen wieder fröh­lich mit Holz, Kohle, Restmüll, rein in den Ofen, raus aus dem Schornstein, rein in die Körper. Bäume weg, damit wir volle Kanne abkriegen!

Wer braucht schon Bäume, die gibts schließ­lich genug im Wald. Da geht man hin, wenn man gepflegt spazieren oder seinen Körper auf dem Mountainbike stählen will, oder wenn man mal Bock auf halb­wegs saubere Luft hat. Man lebt ja fast auf dem Land, hier ist die Luft gut (denkste!), wer braucht da Bäume? Aber ich will mich ja nicht wieder­holen. Nur ein biss­chen Ärger ablassen. Und unten ein Foto von einem Baum, der heute Morgen noch stand, und dann mal eben gefällt wurde. Direkt vorm Haus, ohne Ankündigung. Nicht schön, das.

Das Stülpner-Hörbuch hat gewonnen …

Eigentlich wollte ich ja heute zur Burg Scharfenstein fahren und Karl Stülpner höchst­per­sön­lich das Gewinnerlos zur Hörbuch-Verlosung ziehen lassen. Der leib­haf­tige Stülpner, Wildschütz, Robin Hood des Erzgebirges, ist längst tot, doch auf Burg Scharfenstein führt Ralph Görner Gäste in zünf­tiger Kleidung und als Stülpner durch das Gemäuer.

Aus dem Ausflug wurde nichts, das muss noch warten, statt­dessen war ich beim Stöbersonntag bei meinem Buchhändler in Schwarzenberg. Man will ja eine objek­tive Verlosung und eine echte Glücksfee. Ich hatte Lose gefaltet, Michael Schneider, der Chef der Bücher Welt Schwarzenberg, zog das Gewinnerlos. Wer es ist, kommt nach der Werbepause. ;-)

Man beachte den passenden Hintergrund: natür­lich viele Bücher, aber auch ein kleines Glücksrad.

Das Gewinnerlos ist gezogen, der Name eigent­lich lesbar …


Petra Richter hat gewonnen und bekommt das Stülpner-Hörbuch! Herzlichen Glückwunsch.

Petra Richter wird also in den nächsten Tagen Post erhalten. Das Stülpner-Hörbuch gibt es auch über den Zeitbrücke-Verlag und in Schwarzenberg in der Bücher Welt am Bahnhof. Den Autoren noch mal vielen Dank für das Verlosungsexemplar!