Neue Infotafeln beim Brunnen in der Bahnhofstraße

Vier Partnerstädte hat Schwarzenberg: Wunsiedel (seit 1990), Ipsheim (seit 1991 bzw. 1999), Nové Sedlo (seit 2007) und Borchen (seit 2007).

Anlässlich 10 Jahre Städtepartnerschaft mit Nové Sedlo und Borchen gab es am heutigen Sonntagmittag eine Veranstaltung am Wunsiedler Kugelbrunnen in der Bahnhofstraße, bei der Infotafeln zu den Partnerstädten enthüllt wurden. Und ein spezi­eller Stein ist auch neu.

-> Infos zu den Partnerstädten: www.schwarzenberg.de

Vernissage und Lesung mit Ulfried Schramm in Schwarzenberg

In der Galerie Rademann war gestern Vernissage, in der neuen Ausstellung sind bis 24. Juni 2017 Werke von Ulfried Schramm aus Chemnitz zu sehen – „Fotografie: geritzt, über­malt, zerrissen“. Zudem las der Künstler und Autor aus seiner Kurzgeschichtensammlung „Der Zug hält nicht in Pasewalk“.

Kinderfest des BSZ Schwarzenberg: „Komm mit ins Märchenland“

Heute von 9 bis 13 Uhr stieg auf dem Gelände des Beruflichen Schulzentrums im Hofgarten wieder das Kinderfest, das die Erzieherinnen und Erzieher in Ausbildung alljähr­lich orga­ni­sieren. Das Motto war diesmal: „Komm mit ins Märchenland“.

Märchenhaft schön war das Wetter, und für die vielen Kinder gab es an diversen Stationen eine Menge zu sehen, spielen und entde­cken: In der Turnhalle war ein Sportparcours, im Zelt der Bremer Stadtmusikanten wurde unter Anleitung getrom­melt, an anderen Stationen konnten die Kinder tanzen, basteln, sich schminken lassen, Märchen wurden im Theaterzelt aufge­führt und die Feuerwehr war eben­falls dabei …

Ganz offen­sicht­lich haben die Erzieherinnen und Erzieher in spe viel Zeit und Herzblut in die Vorbereitungen gesteckt: Sie alle trugen Märchenkostüme, die einzelnen Stationen waren passend zum jewei­ligen Märchen gestaltet, auch die Speisekarte war märchen­haft … eine runde Sache und ein gelun­genes Kinderfest!

Neue Sonderausstellung im Schlossmuseum: „Spitzenmäßig“

Ab Samstag, dem 13. Mai 2017, ist im Schlossmuseum Perla Castrum eine neue Sonderausstellung zu sehen: „Spitzenmäßig – Die Firma Hartmann“.

Die Ausstellung gibt Einblicke in die fast 100-jährige Firmengeschichte und in die Arbeitsweise eines Spitzenverlegerbetriebs.

Ende des 19. Jahrhunderts grün­dete Paul Hartmann den Spitzen- und Stickerei-Handel Hartmann, die Spitzenerzeugnisse stellten Heimarbeiterinnen her, unter anderem Nadelspitzen, Filetspitzen, Bändchenspitzen, Flitterspitzen und Stickereien. Paul Hartmanns Sohn Erich über­nahm 1920 die Geschäfte und verlegte den Sitz der Firma nach Neuwelt. 1946 war die Firma regio­naler Marktführer für hand­ge­klöp­pelte Spitzen. 1962 über­nahm Erich Hartmanns Sohn Joachim das Unternehmen. Nun war auch der Staat am Betrieb betei­ligt, er vergrö­ßerte seinen Einfluss 1972 durch die Neugründung als Volkseigener Betrieb (VEB) Handklöppelspitze. Ab diesem Zeitpunkt war der Betrieb der einzige in Deutschland, in dem gewerb­lich geklöp­pelt wurde.

Die Sonderausstellung ist bis zum 3. Juli 2017 zu sehen. Geöffnet ist das Schlossmuseum von Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr.

Info: Stadtverwaltung Schwarzenberg (PM)

Bauarbeiten Umgestaltung Obere Schloßstraße (11. Mai 2017)

Aktuell sind die Obere und die Untere Schloßstraße für Autos frei, man kann die Runde fahren. Parken ist in der Oberen Schloßstraße nicht möglich, da im Fußwegbereich gebaut wird.

Fertig ist also schon das Straßenstück, an dem Obere und Untere Schloßstraße zusam­men­treffen. Der Fußweg vom Pfarramt mit ebenen Pflastersteinen führt nun sozu­sagen über die Straße weiter bis zum Brunnenrondell, sicher eine große Erleichterung für Menschen im Rollstuhl, mit Rollator usw. Sieht aber auch gelungen aus.

Laut Stadtverwaltung beginnen voraus­sicht­lich ab 6. Juni die Bauarbeiten direkt auf der Oberen Schloßstraße, was dann Vollsperrung für Autos bedeutet (für die dann die Untere Schloßstraße in beide Richtungen frei ist, mit Ampelregelung). Ende Juli soll der barrie­re­arme Umbau der Oberen Schloßstraße bereits abge­schlossen sein.

Trotz der Bauarbeiten sind alle Geschäfte in der Altstadt stets erreichbar, teilt der Gewerbeverein mit. Parken kann man nach wie vor z. B. auf dem Forstparkplatz, am Unteren Markt, in der alten Schneeberger Straße oder auf dem Hammerparkplatz.