Graulsteig Schwarzenberg

Bergauf, bergauf, bergauf. Nicht direkt steil, aber konti­nu­ier­lich und für eine ganze Weile: So ist das, wenn man den Graulsteig hoch­läuft. Bis man endlich oben ist und eine tolle Aussicht auf die Stadt hat. Umgeben von Wiesen (fallen ganz schön steil ab auf der einen Seite), weiter Richtung Wald, zurück durchs Oswaldtal. Sonne wäre nett gewesen, die schaute nur mal kurz raus. Aber sonst? Eine schöne Runde.

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Graulsteig

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Hügelgrab?

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Schauspielhaus Chemnitz

Chemnitz ist nicht weit weg: Mit dem Auto braucht man eine halbe bis Dreiviertelstunde von Schwarzenberg aus. Eine Entfernung, die man in Leipzig, Dresden, Berlin usw. (in größeren Städten halt) auch schnell hat, wenn man inner­halb der Stadt von A nach B will. Also eigent­lich nichts. Sodass man sagen könnte, wir haben ein Theater quasi nebenan: das in bzw. von Chemnitz. Opernhaus und Schauspielhaus, zwei große Bühnen und ein paar kleine, was will man mehr?

Letztens war ich (mal wieder) im Schauspielhaus, gespielt wurde auf der großen Bühne. Ich saß in Reihe 16, ganz außen, konnte jedoch alles bestens sehen. Denn die Reihen sind nicht auf einer Ebene, sondern abfal­lend von hinten oben nach vorn unten. Sehr schön, das, denn wer hat sich noch nicht geär­gert über den Riesen vor einem oder die Frau, die ausge­rechnet für den Opernbesuch ihre Haare auftürmen musste … Meine Karte hatte 10 Euro gekostet, nicht mehr als Kino am Wochenende. Dafür Schauspieler aus Fleisch und Blut, eine gute Story, ein fanta­sie­volles Bühnenbild, fast zwei Stunden, die sehr schnell vergingen – kann ich nur empfehlen. Einfach mal auf der Website vorbei­schauen, ob einem was zusagt, und dann ab nach Chemnitz!

www.theater-chemnitz.de

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Schauspiel Chemnitz – Parkplätze gibt es in der näheren Umgebung genug, auch Parkhäuser.

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Das Schauspielhaus ist nicht wirk­lich schön anzu­sehen von außen, aber es kommt ja auf die inneren Werte an.

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Litfaßsäule mit Theaterprogramm

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Eingang Schauspielhaus Chemnitz

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Das Foyer: Rechts ist die Garderobe, links sind ein paar Tische, dazwi­schen die Theke – ein Deckenfoto, da unten alles voller Menschen war.

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Hier gibt’s in der Pause was zu trinken und zu essen

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Und schließ­lich die große Bühne: Der Saal ist voll, der rote Vorhang noch geschlossen – gleich geht’s los!

Rathaus Schwarzenberg: Helden der Sowjetarmee

Das Heym-Denkmal ist nicht zu über­sehen, wenn man sich dem Schwarzenberger Rathaus nähert, frei steht es mitten auf der Rathaus-Wiese. Regelrecht versteckt ist dagegen das andere Denkmal beim Rathaus: Es befindet sich am Rand des Grundstücks, an der Grenze zum KUKA-Gelände, vom Fußweg und von der Straße aus sieht man davon höchs­tens den roten Stern durch Bäume und Gebüsch blitzen.

Ein Denkmal zur Sowjetarmee also, vorn ist ein sowje­ti­scher Soldat mit Fahne zu sehen, rechts und links sind kurze Texte eingra­viert: „Ruhm und Ehre den gefal­lenen Helden der Sowjetarmee“ und „Sie kämpften für die Befreiung der Voelker von der Barbarei des Faschismus“.

Was hinten an der Stele ist, hab ich nicht nach­ge­schaut. Mach ich beim nächsten Mal.

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