Schwarzenberg: Der Forstparkplatz am 24. Oktober 2014

Immer mal wieder ist die Rede davon, am Forstparkplatz ein Parkhaus zu errichten, damit endlich die Massen von Menschen, die in die Schwarzenberger Altstadt wollen, leider keinen Parkplatz finden und deswegen wieder umkehren, ohne in die Altstadt zu kommen, parken können und die Altstadt mit Leben füllen.

Nun ja, diese Menschenmassen, die die Altstadt besu­chen wollen, gibt es natür­lich nicht, jeden­falls nicht an normalen Tagen, sondern nur dann, wenn etwas los ist, zum Beispiel Altstadtfest, Tag der Sachsen, Weihnachtsmarkt. Erstaunlicherweise finden bei diesen Anlässen Tausende Menschen einen Parkplatz und schaffen es problemlos in die Altstadt.

Das ist doch eigent­lich der Beweis dafür, dass mehr Parkplätze nicht die Lösung sind, um die Altstadt mit Leben zu füllen. Niemand kommt nach Schwarzenberg, weil er da garan­tiert einen Parkplatz in der Altstadt bekommt. Leute kommen nach Schwarzenberg, wenn es hier etwas zu sehen und zu erleben gibt. Und das ist wohl noch ausbaufähig.

IMG_7666

Hinter dem Parkplatz geht es weiter: Hier wachsen Bäume, dann kommen Gärten und Häuser. Blick von unten hoch zum Parkplatz.

IMG_7668

Am 24. Oktober 2014 in den Nachmittagsstunden war der Parkplatz alles andere als überfüllt.

IMG_7669

Zwei Stunden darf hier geparkt werden, und das kostet nichts.

IMG_7670

Der Forstparkplatz befindet sich an der Erlaer Straße, gegen­über ist die Stadtschule. Zur Altstadt sind es nur wenige Schritte. Deswegen halten hier auch die Reisebusse.

IMG_7671

Setzen, bitte: der neue Stadtstrand beim Rathaus

Wenn man von der Straße der Einheit zum Schwarzenberger Rathaus abbiegt und dem Weg dann noch ein Stück folgt, kommt man zur Stelle, an der sich Mittweida und Schwarzwasser treffen.

Am dazu­ge­hö­rigen Ufer wird seit einer ganzen Weile gebaut, ich vermu­tete ja eine Art „Stadtstrand“, wie in Aue bei der Schillerbrücke. Ein biss­chen Ähnlichkeit kann man durchaus erkennen, auch in Schwarzenberg entstand eine Treppe. Allerdings nicht zum Runterlaufen (bzw. Runterfallen) wie in Aue, sondern zum Hinsetzen.

Dazu gibt es einen Steinweg, der für Rollator und Co. eher nicht geeignet und zum Promenieren zu kurz ist, aber sitzen und dem Wasser beim Fließen zuhören und zugu­cken ist ja auch nett.

IMG_7468

Vorn das Schwarzwasser, von rechts kommt die Mittweida. Und links ist der Stadtstrand bzw. das Uferpromenädchen.

IMG_7469

Im August sah es hier noch so aus: klick

IMG_7470

IMG_7471

IMG_7472

IMG_7474

IMG_7466_distel

Distel am anderen Ufer. Vor zwei Monaten: klick