St. Georgen Schwarzenberg: Die neuen Glocken sind im Turm

Die vier neuen Glocken wurden heute, am 19. Oktober 2015, hoch in den Turm der St. Georgenkirche gehoben. Das hat zwar seine Zeit gedauert, ich war leider trotzdem zu spät dran, da war schon alles wieder vorbei und nur noch der Kran zu sehen, der rück­wärts aus der Oberen Schloßstraße fuhr.

Am Samstag, den 28. November, sollen um 18 Uhr die neuen Glocken zum ersten Mal zu hören sein.

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Unterer Markt, Blick Richtung St. Georgenkirche

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Baustelle Kirchturm

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Obere Schloßstraße, der Kran musste rück­wärts raus

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Und noch ein Herbstfoto vom 19. Oktober: Erlaer Straße mit Blick auf die Stadtschule und den Rockelmannpark

Schwarzenberg: Der Forstparkplatz am 24. Oktober 2014

Immer mal wieder ist die Rede davon, am Forstparkplatz ein Parkhaus zu errichten, damit endlich die Massen von Menschen, die in die Schwarzenberger Altstadt wollen, leider keinen Parkplatz finden und deswegen wieder umkehren, ohne in die Altstadt zu kommen, parken können und die Altstadt mit Leben füllen.

Nun ja, diese Menschenmassen, die die Altstadt besu­chen wollen, gibt es natür­lich nicht, jeden­falls nicht an normalen Tagen, sondern nur dann, wenn etwas los ist, zum Beispiel Altstadtfest, Tag der Sachsen, Weihnachtsmarkt. Erstaunlicherweise finden bei diesen Anlässen Tausende Menschen einen Parkplatz und schaffen es problemlos in die Altstadt.

Das ist doch eigent­lich der Beweis dafür, dass mehr Parkplätze nicht die Lösung sind, um die Altstadt mit Leben zu füllen. Niemand kommt nach Schwarzenberg, weil er da garan­tiert einen Parkplatz in der Altstadt bekommt. Leute kommen nach Schwarzenberg, wenn es hier etwas zu sehen und zu erleben gibt. Und das ist wohl noch ausbaufähig.

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Hinter dem Parkplatz geht es weiter: Hier wachsen Bäume, dann kommen Gärten und Häuser. Blick von unten hoch zum Parkplatz.

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Am 24. Oktober 2014 in den Nachmittagsstunden war der Parkplatz alles andere als überfüllt.

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Zwei Stunden darf hier geparkt werden, und das kostet nichts.

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Der Forstparkplatz befindet sich an der Erlaer Straße, gegen­über ist die Stadtschule. Zur Altstadt sind es nur wenige Schritte. Deswegen halten hier auch die Reisebusse.

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Parkplatz an der Erlaer Straße: Parkhaus in spe?

Der Parkplatz an der Erlaer Straße, gegen­über von der Stadtschule, schafft es immer mal wieder in die (Lokal-)Zeitung. Dann ist zu lesen, dass sich dort ein Parkhaus gut machen würde, die Altstadt unbe­dingt ein Parkhaus bräuchte usw.

Würde an der Stelle ein Parkhaus gebaut, müssten sicher die Bäume dran glauben. Wäre schade drum. Aber wich­tiger ist ja die Frage, ob so ein Parkhaus sein muss, ob es etwas bringen würde. Für wen wäre das: für die Anwohner, für die Leute, die in der Altstadt arbeiten, für die Kunden?

Dass Kunden von Bäcker, Glasgeschäft, Musikladen und Co. sich die Mühe machen, ihr Auto bei der Stadtschule zu parken und etliche Schritte zu laufen, um zum Laden zu kommen, bezweifle ich. Das Motto ist ja eher: direkt vor dem Laden halten, kein Schritt zu viel.

Dass Anwohner und Angestellte bzw. Inhaber der Läden ihre Autos in einem solchen Parkhaus abstellen würden, kann ich mir schon eher vorstellen. Ob ihnen das aller­dings eine Stellgebühr wert wäre, wer weiß.

Dann wären da noch die Touristen. Mein Eindruck ist, dass Touristen eher bereit sind, ihr Auto z. B. auf dem Hammerparkplatz abzu­stellen und einfach mal ein paar Schritte zu laufen, ob bergauf oder bergab. Und auf dem Hammerparkplatz ist wahr­haftig genug Platz.

Würde die Altstadt vor Leben brummen, hätten im Ratskeller Vereine ihren Sitz, wäre dort ein Amt, bei dem sich die Leute die Klinke in die Hand gäben – ja, dann wäre ein Parkhaus an der Erlaer Straße womög­lich sinn­voll. Aber so, wie es jetzt ist? Schwierig.

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Parkplatz Erlaer Straße, gegen­über von der Stadtschule

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