Neues Weihnachtsberghaus in der Bahnhofstraße

Heute ist der 6. November – in einem Monat ist Nikolaus! Schon wieder, denke ich, und: Das war doch neulich erst? Überhaupt hätte der Sommer länger dauern können und auch der schön­wett­rige Herbst, jetzt haben wir ja eher solche Novembertage, die einem die kommende Adventszeit mit ihren Lichtern, Adventskalendern und der Vorfreude auf Weihnachten schmack­haft machen.

Vor einer ganzen Weile war mir aufge­fallen, dass an der Bahnhofstraße gebaut wird, dort, wo das alte Haus abge­rissen wurde und seitdem eine Lücke war. Die wird jetzt geschlossen. Das Fundament war nicht groß genug für ein Haus, und wer würde schon am Fuße des Totensteins ein neues Haus bauen? Nun ja, es scheint eine weitere Weihnachtsberghütte zu werden, und das wäre dann eine gute Sache, finde ich.

Fotoshow „Peru – Land der Inka“

Am Donnerstag, den 8. November 2012, zeigt ab 19.00 Uhr Frank Rumberg im Gasthaus „Zur Sonne“ am Schwarzenberger Markt Fotos aus Peru und erzählt natür­lich auch über seine Reise – „Unterwegs in Peru zu Stätten der Inka“. 

Egermannbrücke: Sie ist weg (2.11.2012)

Am Freitagabend kam ich an der Egermannbrücke vorbei bzw. an der Stelle, wo sie mal war. Sie ist jetzt nämlich weg.

Das erste Foto ist vom 8. Oktober 2012, da war die Brücke noch da (zwischen den beiden Häusern, in der Mitte, hinten, ist ihr blaues Geländer zu erkennen). Fotografiert von der Bahnhofstraße aus.

Foto Nummer zwei ist vom 2. November 2012. Ich stand bei dem Haus, das im ersten Foto links zu sehen ist, mit der „wüstenrot“-Aufschrift.

Foto Nummer drei: biss­chen weiter rechts foto­gra­fiert, hier ist das rosa Haus im Bild. Viel Geröll, keine Brücke mehr.

Alle Artikel zur Baustelle Egermannbrücke: schwarzenberg-blog.de

Schön ist anders: das Schwarzenberger Viadukt im Herbst 2012

Es gibt noch keine Fotos vom Viadukt, wie es jetzt aussieht, im Schwarzenberg-Blog, also hole ich das endlich mal nach. Schon seit einer Weile sind die Mittelpfeiler des Viadukts an zwei Seiten quasi verkleidet, in einigem Abstand wurden dünne Wände davor aufge­stellt. Wahrscheinlich gehen die Meinungen dazu ausein­ander, den einen wird es gänz­lich egal sein, wie das Viadukt aussieht, andere werden es okay bis schön finden und wieder andere schlimmer als vorher.

Ich fand es ohne Verkleidung besser. Und es ist wohl auch typisch, wie die Entscheidung für eine Gestaltungslösung für das Viadukt fiel – die Lokalzeitung sammelte vor Längerem ein paar Ideen, beschlossen wurde es dann hinter verschlos­senen Türen, invol­viert waren laut Freie Presse die Erzgebirgsbahn (Eigentümerin und Bauherrin), die Stadt, die Stadtwerke und ein örtli­ches Unternehmen – über Motiv und Farbe entschied demnach die Stadt bzw. die Kommune. Die Stadt hat beschlossen – das klingt immer so, als hätten „die“ oder wenigs­tens viele Schwarzenberger was zu sagen gehabt, aber dem ist natür­lich nicht so, die wussten, so sie nicht mit dem Rathaus oder anderen Beteiligten zu tun hatten, von nichts und durften dann gespannt die Arbeiten am Viadukt beobachten.

Der helle Grünton, der die Wände domi­niert, ist bei Krankenhäusern beliebt, man werfe zum Beispiel einen Blick auf die Websites der Kliniken in Erlabrunn und Aue (auch das dunkle Grün und die Silhouette). Diese Wände, die den Pfeiler vorn und hinten verde­cken, nicht aber die Seiten und den Rest der Brücke, wirken dermaßen provi­so­risch. Dabei hat das viel Geld gekostet, das viel­leicht in Farbe besser ange­legt gewesen wäre. Oder in einer Hecke. Bin gespannt, ob Schwarzenberg zum Tag der Sachsen 2013 damit hofieren geht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dafür von außer­halb lobende Worte geben wird …

Alle Artikel im Schwarzenberg-Blog, in denen es in der Hauptsache oder am Rande um das Viadukt geht: hier