Erzgebirgskreis als Kandidat für Atommüll-Lager?

Von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, www.ausgestrahlt.de, bekam ich gestern eine Mail, die ich hier einfach mal zitiere:

„Im Sommer 2017 hat die Bundesregierung den Neustart für die Suche nach einem tiefengeologischen Atommüll-Lager in Deutschland ausgerufen. 17.000 Tonnen hochradioaktiver Müll müssen für mindestens eine Million Jahre möglichst sicher gelagert werden. Die von Politiker*innen propagierte „weiße Landkarte“, die als Symbol für eine ergebnisoffene Suche stehen soll, hatte von vornherein Flecken. Es kommen nur Gebiete infrage, die über Vorkommen von Salz-, Ton- oder kristallinem Gestein (etwa Granit) verfügen, so ist es im Gesetz festgelegt.

.ausgestrahlt hat anhand geologischer Studien der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) eine Deutschlandkarte erstellt, in der die entsprechenden Gesteinsvorkommen verzeichnet sind.

Der Erzgebirgskreis liegt in einer solchen Region.

Wichtig: Der Erzgebirgskreis ist noch nicht von offizieller Seite ausgewählt; er kommt jedoch aufgrund seiner geologischen Voraussetzungen potenziell für das Standortauswahlverfahren infrage.

Warum schreiben wir Dich heute schon an, das Verfahren zur Standortsuche befindet sich doch noch ganz am Anfang?
Es ist wichtig, dass mögliche Betroffene sich frühzeitig informieren, um selber aktiv werden zu können, denn das vom Bundestag beschlossene Standortauswahlverfahren berücksichtigt weder ausreichend wissenschaftliche Kriterien, noch bietet es genügend Raum für Mitbestimmung durch die Bürger*innen.“

-> Standortsuche, Standortliste, Standortkarte

(Foto: Galgenberg, Juli 2017)

Kinder- und Jugendkunst: Ausstellung im Kulturhaus Aue

Im Juni fand im Schloss Schwarzenberg wieder das Kinder- und Jugendkunstsymposium statt, zum Thema „Von Comedy bis Zeichentrick“ konnte gezeichnet, geklöppelt, geschnitzt, gefilzt werden, 2016 hieß es „Musik liegt in der Luft“.

Die Ergebnisse, mehr als 200 Exponate, sind aktuell im Foyer des Kulturhauses Aue zu sehen, zu den Öffnungszeiten des Servicebüros und der Abendkasse, bis zum 14. Januar 2018, der Eintritt ist frei.

Manche Exponate kann man auch kaufen, dafür einfach eine Karte ausfüllen und in die grüne Angebots-Box werfen.

Der Schlosspark wird saniert

Eigentümer von Schloss Schwarzenberg und dem Schlosspark ist der Landkreis, nicht die Stadt. Soll im Schlosspark etwas geschehen, müssen Landkreis und Stadt sich also einigen, und das ist nun geschehen. Der Stadtrat hat laut Freie Presse einstimmig beschlossen, dass Landkreis und Stadt den Park sanieren sollen, bei Gesamtkosten von ca. 1,028 Millionen Euro.

Die Sanierung betrifft v. a. das Wegesystem, die Aussichtspunkte und die Trockenmauern, und der Grünbewuchs, also Bäume und Sträucher, werden wohl kräftig gestutzt, damit die Sicht auf die Umgebung und den Fels selbst, auf dem das Schloss steht, frei wird.

Dass der Schlosspark auf Vordermann gebracht werden soll, klingt gut. Hoffentlich aber nicht auf Kosten der zum Teil recht alten Bäume, die an sich ja gerade zu einem Park gehören.

-> Artikel in der Freien Presse „Für Schlosspark endet Dornröschenschlaf“: klick

Woche der offenen Unternehmen 2017 im Erzgebirgskreis

Diese Woche, vom 13. bis 18. März 2017, ist im Erzgebirgskreis „Woche der offenen Unternehmen“. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 bzw. 9 können sich in Unternehmen umschauen und über berufliche Perspektiven informieren.

Die Stadtverwaltung Schwarzenberg beteiligt sich ebenfalls: Am Dienstag, den 14. März 2017, von 15 bis 16 Uhr stellen Auszubildende und Mitarbeiter/-innen im Ratssaal des Rathauses Aufgabenbereiche der kommunalen Verwaltung vor, auch an konkreten Beispielen. Im Mittelpunkt stehen das Ausbildungsfeld des Verwaltungsfachangestellten sowie der Studiengang Tourismuswirtschaft der BA Breitenbrunn, für den die Stadt als Praxispartner fungiert.

Info: Stadtverwaltung, www.wfe-erzgebirge.de

(Foto von April 2016)

Schulfest im Bertolt-Brecht-Gymnasium

Im Brecht-Gymnasium Haus 2 im Wohngebiet Heide war heute von 10 bis 15 Uhr Schulfest, im Gebäude und auf dem Schulhof war viel los von Bastelstraße über Bücherbasar bis Bühnenprogramm. Glück mit dem Wetter hatten die Organisatoren und die Gäste auch, geregnet hat es erst, als das Fest längst vorbei war.

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Blick aus dem Schulgebäude auf den Schulhof

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Eine kleine Ausstellung „Schule in 100 Jahren“

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Tag der offenen Tür im Schloss Schwarzenberg

Heute war im Schloss Schwarzenberg „Tag der offenen Tür“, der Eintritt ins Schlossmuseum Perla Castrum war frei, es gab Führungen und im Schlosshof spielten „Brezel Brass“ auf.

Thema der Führungen waren die abgeschlossenen Sanierungsarbeiten im Schloss vor allem in Hinblick auf den Brandschutz und auch die noch recht neue Dauerausstellung im Schlossmuseum.

In den letzten Jahren haben der Erzgebirgskreis als Eigentümer des Schlosses und die Stadt Schwarzenberg als Mieterin der Museumsräumlichkeiten unterm Strich ca. 3,6 Mio. Euro investiert.

Öffnungszeiten Perla Castrum: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
Eintritt: Kinder bis 6 Jahre frei, ermäßigt 3 Euro, Erwachsene 6 Euro

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Schloss Schwarzenberg am 10. Juni 2016, beim Tag der offenen Tür

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Im Schlosshof waren Schnitzarbeiten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kinder- und Jugendkunstsymposiums zu sehen.

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Brezel Brass!

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Blick in den Schlosshof aus dem Schlossmuseum

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Das Schlossgespenst

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Umwerfende Aussicht aus dem Schlossmuseum, hier auf Karlsbader Straße und Vorstadt

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Blick Richtung Karlsbader Straße und Badwiese

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Eingang Volkshochschule und Kreismusikschule Erzgebirgskreis

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Treppe hoch zu den ehemaligen Museumsdepoträumen

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Kleiner Festsaal

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Im Schlossmuseum

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Buckelbergwerk

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Flaschenbergwerk (mit Kurbel unten rechts)

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Schautafel zur Schlosssanierung mit Fotos zum Vergleich: vorher, dazwischen, nachher

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Hammerparkplatz

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Scherenschnitt von Gudrun Beier

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Interaktiver Schwibbogen

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Schnitzereien von Harry Schmidt

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Museumskasse

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Spendenteufel

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Springbrunnen und Meißner Glockenspiel zwischen Oberer und Unterer Schloßstraße

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Untere Schloßstraße

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Linde am Steinweg

Festveranstaltung „25 Jahre deutsche Einheit und Landkreispartnerschaften“

„25 Jahre deutsche Einheit und Landkreispartnerschaften“ – aus dem Anlass waren vom 25. bis zum 27. September 2015 im Erzgebirgskreis Landräte, Kreisrätinnen und Kreisräte sowie Schülerinnen und Schüler der Partnerlandkreise Ansbach, Emmendingen, Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim und Nürnberger Land zu Gast.

Zur Festveranstaltung am Samstagabend, den 26. September, im Kulturhaus Aue waren auch Kreisrätinnen und Kreisräte, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Landtags- und Bundestagsabgeordnete des Erzgebirgskreises eingeladen, es gab ein dreistündiges Bühnenprogramm, danach Musik und ein Büfett.

Das Bühnenprogramm gestalteten die Schülerinnen und Schüler, es sang der Chor des Bertolt-Brecht-Gymnasiums Schwarzenberg, die Jugendlichen aus den Partnerlandkreisen hatten Filme zu „25 Jahre deutsche Einheit“, eine Mauer aus Pappkartons, Dialektversuche und die Schülerband „Tintenkiller“ im Gepäck.

Festredner war Frank Richter, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, der eine bemerkenswerte (und ziemlich lange) Rede hielt, die hoffentlich online veröffentlicht wird, zum Nachlesen.

Zum Schluss hin überreichten die Landräte der Partnerlandkreise Landrat Frank Vogel ein etwas sperriges Geschenk: eine Bank. Zu der fielen den Zuschauerinnen und Zuschauern mit Sicherheit jede Menge Redensarten und Deutungen ein. Die fünf Landräte wurden ausgiebig auf der Bank fotografiert und trugen sie dann von der Bühne, mal sehen, wo sie nach der Feier landet …

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Festveranstaltung „25 Jahre deutsche Einheit und Landkreispartnerschaften“ im Kulturhaus Aue, Auftritt Chor des Bertolt-Brecht-Gymnasiums

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Frank Richter, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

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Die Schülerband „Tintenkiller“

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„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen“

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Ansbach, Emmendingen, Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim und Nürnberger Land: die Landräte der Partnerlandkreise mit der Geschenk-Bank, links Erzgebirgskreis-Landrat Frank Vogel