Herbstferien 2017 im Schloss Schwarzenberg

Für Kinder und Erwachsene gibt es in den Ferien einige Angebote im Schloss Schwarzenberg – vom Erzgebirgskreis aus Schnupperklöppeln, Schnupperschnitzen und einen Schnupperkurs Keramik. Und die Stadt Schwarzenberg lädt ein, sich im Schlossmuseum Perla Castrum auf die Spuren Martin Luthers zu begeben.

Schnupperklöppeln:

- Montag bis Freitag, 2. bis 6. Oktober (außer 3.10.), 10 bis 12 Uhr in der Klöppelschule
- ab ca. 8 Jahren
- 1,50 Euro pro Kind, 5 Euro pro Erwachsener (inkl. Material)
- Um Anmeldung unter Telefon 03774 178673 wird gebeten.

Schnupperschnitzen:

- Mittwoch und Donnerstag, 4. und 5. Oktober, 10 bis 12 Uhr in der Schnitzerstube im Schlossturm
- ab ca. 10 Jahren
- 1,50 Euro pro Kind, 5 Euro pro Erwachsener (inkl. Material)
- Um Anmeldung unter Telefon 03774 178673 wird gebeten.

Schnupperkurs Keramik:

- Donnerstag, 5. Oktober, ab 10 Uhr im Schlossturm
- ab ca. 8 Jahren
- 5 Euro pro Person
- Begrenzte Plätze, bitte unbe­dingt anmelden unter Telefon 03774 505851!

Ferienprogramm Schlossmuseum Perla Castrum:

- Mittwoch, 4. und 11. Oktober, jeweils 10 Uhr:
„Auf den Spuren Martin Luthers – Geschichte und Geschichten für Kinder“
-> Neben der Lebensgeschichte Martin Luthers, wie seine Thesen zur Reformation führten und welche Bedeutung diese für die Weltgeschichte hatte, erfahren die Kinder auch, was die Herrschaft und das Schloss Schwarzenberg mit der Reformation zu tun haben. Ganz in Luthers Sinne wird gegessen, gezeichnet, geschrieben, vorge­lesen und gesungen.
- 4,00 Euro pro Teilnehmer
- Um Anmeldung unter 03774 23389 oder perla.castrum@schwarzenberg.de wird gebeten.

-> Infos Schnitzen, Klöppeln, Keramik im Schloss: www.erzgebirgskreis-lsb.de

-> Infos Perla Castrum: www.schwarzenberg.de, Stadtverwaltung (PM)

art-figura 2017: Preisträger und ein Blick in die Ausstellung

Vergangenen Freitag, am 1. September, war Vernissage der art-figura-Ausstellung im Schlossmuseum, und als im Kleinen Festsaal die drei Preisträger verkündet wurden, reichten die Stühle bei Weitem nicht.

Die Preisträger:
1. Preis: Petra Weifenbach aus Köln, „Kostbares Behältnis zum Bewahren“
2. Preis: Otto Scherer aus Pürgen, „Von der Kaaba zum Kreuz und umgekehrt“
3. Preis: Ulrike Bernhardt aus Leipzig, Ohne Titel

Neben diesen drei Kunstwerken gibt es noch 67 weitere im Schlossmuseum sowie auf dem Hammerparkplatz zu sehen. Die Exponate zum Thema „Re-Formation“ sind im ganzen Museum verteilt, von unten bis hoch hinauf, im Turm. Kuratorin Franziska Schwarzbach hat eine Art Spaziergang konzi­piert, und manchmal fügen sich die Kunstwerke so gut in die Dauerausstellung ein, dass man sie erst auf den zweiten Blick erkennt, nämlich an dem art-figura-Schildchen.

Es lohnt sich, die Treppen hoch­zu­steigen! Im 1. Obergeschoss ist z. B. „Assemblage“ von Aaron Israel aus Berlin und Sven-Julien Kanclerski aus Braunschweig – ein Ensemble aus Licht, Bewegung und simplen Transportkisten.

Die Musik zur Ausstellungseröffnung kam von Ute Rademann, Saxophon, und Michael Agboku, Trommel.

Die art-figura-Exponate sind noch bis zum 3. November 2017 im Schlossmuseum zu sehen, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr. Wer die Ausstellung besucht, kann für den Publikumspreis abstimmen. Und wetten, dass die Entscheidung nicht leicht fällt?

Blick vom Korridor in den Kleinen Festsaal, Kuratorin Franziska Schwarzbach spricht gerade.

1. Preis der art-figura 2017: Petra Weifenbach aus Köln, „Kostbares Behältnis zum Bewahren“

2. Preis der art-figura 2017: Otto Scherer aus Pürgen, „Von der Kaaba zum Kreuz und umgekehrt“

3. Preis der art-figura 2017: Ulrike Bernhardt aus Leipzig, Ohne Titel

Nándor Angstenberger aus Berlin, Ohne Titel

Yaroslav Kurbanov aus Chemnitz, „Verbindung“

Pauline Ullrich aus Salzatal OT Wils, „Das Hohelied“

Angelika Petzl aus Hamburg, „Soulskin“

Walter Vortisch aus Pfinztal, „Wortgewaltig“

Katharina Kretzschmar aus Dresden, „Die meisten Fische träumen von einem Leben auf Bäumen“

Sebastian Hertrich aus Erlangen, „Jörg Brinkmann (Homo Digitalis)“

Rechts vorn im Bild: „Päpstin“ von Volker Sesselmann aus Steinach

Ute Rademann und Michael Agboku

Aaron Israel aus Berlin und Sven-Julien Kanclerski aus Braunschweig, „Assemblage“

Silvia Kunz aus Lauter-Bernsbach, „Like and Share!“

Zu Fuß ins Tal

… und zwar vom Schloss zur Egermannbrücke.

Schloss Schwarzenberg

Im Schlosshof lagern die Schnitz-Ergebnisse des Kinder- und Jugendkunstsymposiums.

Blick auf den Hammerparkplatz

Schrägaufzug, Bergstation

Marktgässchen

Meißner Glockenspiel

Obere Schloßstraße, weiter hinten wird gebaut, deswegen Vollsperrung

Einblick in ein Haus an der Bahnhofstraße

Egermannbrücke

Der Tattooladen in der Bahnhofstraße ist weg.